DE51133A - Kochherd zur Heizung mit Kohle und Gas - Google Patents

Kochherd zur Heizung mit Kohle und Gas

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Publication number
DE51133A
DE51133A DE1888W5788 DEW5788 DE51133A DE 51133 A DE51133 A DE 51133A DE 1888W5788 DE1888W5788 DE 1888W5788 DE W5788 DEW5788 DE W5788 DE 51133 A DE51133 A DE 51133A
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DE
Germany
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gas
stove
coal
heating
burners
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Pending
Application number
DE1888W5788
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English (en)
Original Assignee
O. WEHLE in Düsseldorf
Filing date
Publication of DE51133A publication Critical patent/DE51133A/de
Application filed by O. WEHLE in Düsseldorf filed Critical O. WEHLE in Düsseldorf
Pending legal-status Critical Current

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
OTTO WEHLE in DÜSSELDORF. Kochherd zur Heizung mit Kohle und Gas.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. December 1888 ab.
Dieser Kochherd unterscheidet sich von den bekannten Herden wesentlich dadurch, dafs in demselben sowohl mit Kohlen oder Koks als auch mit Gas geheizt werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Ansicht des Herdes für Gas,
Fig. 2 eine Ansichf des Herdes für Kohlenfeuerung,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Herd mit eingelegten Brennern,
Fig. 4 einen Grundrifs des Herdes, ebenfalls eingerichtet für Gasfeuerung,
Fig. 5 die Brenner,
Fig. 6 die Luftmuffen mit Schieber.
Die innere Einrichtung des Herdes besteht aus einer Kohlenfeuerung o, einem Bratofen ρ und einem Wasserkesselraum q. An der Rückwand des Ofens befindet sich die Oeffnung r für den Abzug der Verbrennungsgase. An dem Herd sind ferner das Gashaüptzuleitungsrohr g, das Einströmrohr bezw. Verbindungsrohr u und die Gashä'hne f angebracht.
Die fünf Brenner α bestehen aus einem Ring t, welche mit den eigentlichen Brennertheilen α entweder aus einem Gufstheil hergestellt oder an denselben befestigt sind. Mit diesen Ringen t lagern die Brenner in der Herdplatte. An diese Ringe schliefst der eigentliche Brennertheil a, der mit einem -Eisenrohr h verschraubt ist, dessen Länge und Form von der Entfernung und Lage des zugehörigen Mundstückes abhängig ist. Die Brenner α sind somit ein- und ausschiebbar und werden in ihrer Lage einestheils durch ihre Ringe t, anderenteils durch das Auflager in dem betreffenden Mundstück in ihrer Lage gesichert.
■Der Gasbrenner m im Bratofen ρ besteht aus einem mit Schlitzen oder Löchern versehenen Rohr, welches auf dem Boden des Bratofens und auf dem Winkel w aufliegt und an der Ofenrückwand ebenfalls in ein Mundstück endigt; der Gasbrenner η im Wasserkesselraum q liegt ebenfalls an der Rück- und ' Vorderwand des Ofens auf. Ein Schieber / regelt die Luftzuführung in der Weise, dafs er beim Verschieben die in der Ofenwand angebrachten Luftlöcher s, je nachdem der Ofen mit Gas oder Kohlen geheizt wird, schliefst oder öffnet. Eine Regulirscheibe i ist mittelst Gelenkverbindung k mit dem zugehörigen Gashahn f, Fig. 4,'derart verbunden, dafs durch die Stellung dieses Hahnes der Luft mittelst der Scheibe gröfserer oder geringerer Abgang gestattet wird.
Bei geschlossenen Schiebern e und I und abgesperrten Hähnen sowie herausgenommenen Brennern α m steht der Ofen zur Kohlenfeuerung bereit. Bei offenen Schiebern / und e und geöffneten Hähnen ist der Ofen, nachdem vorher die Brenner eingelegt wurden, für Gasfeuerung eingerichtet.
Die. Luftmuffe c mit Schieber e ist in der Fig. 6 a, 6 b und 6 c in Vorderansicht, Horizontalschnitt nach der Linie A-B und in Oberansicht veranschaulicht. Der Schieber e, welcher in der Zeichnung abgebrochen dargestellt ist, erstreckt sich über die ganze Seitenlänge des Kochherdes, liegt unmittelbar auf der Herdbiechwand w ' auf und ist in das Luftmuffen-
gehäuse c geführt. Der Schieber e ist in gleichen Abständen mit runden Durchgangsöffnungen ρ versehen, welche entsprechende gleich grofse Löcher in der Herdblechwand gegenüber den Muffen freigeben oder verdecken. Ueber diesen Löchern sind die Luftmuffen c verschraubt, während die Verbindung dieser mit dem Brenner in dem Herd durch den Rohrstutzen b und das Gasrohr h hergestellt wird. Die Luftmuffen c sind mit vier seitlichen Oeffnungen versehen, durch welche die Luft eingesaugt und von dem aus dem Rohrstutzen c ausströmenden Gase bis zum Brenner mitgerissen wird. Der Schieber wird durch den Griff m verschoben; zwei Stifte η begrenzen den Hub des Schiebers. Das Gas strömt aus der Spitze c durch die Luftmuffe c, saugt hier die Luft an; das Gemisch. geht durch das Rohr b zu dem Brenner. Soll mit Kohlen geheizt werden, so schliefst man diese . Oeffnungen in der Herdwand, so dafs dann kein Gas eintreten oder Rauch aus dem Herd austreten kann.
Die Schieber können auch innerhalb des Herdes angebracht werden; in diesem Falle findet die Führung derselben zwischen der inneren Herdblechwand und dem Rohrstutzen b statt. Die Wirkungsweise bleibt bei dieser Ausführung die gleiche.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Kochherden die Einrichtung, Gas- oder Kohlenheizung verwenden zu können, gekennzeichnet durch die Anordnung leicht auswechselbarer Gasbrenner α in der Herdplatte und Brenner m und η für den Bratofen, Wasserkessel u. dergl. in Verbindung mit Schiebern / und e, von deneti letztere in den Gaszuführungsmuffen c gelagert sind und welche zur Verhinderung des Rauchaustrittes beiKohlenheizung, sowie zum Einlafs des Gasluftgemisches bei Gasheizung dienen. .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1888W5788 1888-12-15 Kochherd zur Heizung mit Kohle und Gas Pending DE51133A (de)

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