DE511183C - Puffervorrichtung fuer Stein-Saegegatter - Google Patents

Puffervorrichtung fuer Stein-Saegegatter

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DE511183C
DE511183C DEP59028D DEP0059028D DE511183C DE 511183 C DE511183 C DE 511183C DE P59028 D DEP59028 D DE P59028D DE P0059028 D DEP0059028 D DE P0059028D DE 511183 C DE511183 C DE 511183C
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stone saw
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/06Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with reciprocating saw-blades
    • B28D1/068Components, e.g. guiding means, vibrations damping means, frames, driving means, suspension

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung betrifft eine an sich der Art nach bekannte Puffervorrichtung für Stein-Sägegatter, wie sie dazu dient, die Leistung der Sägen ohne Erhöhung der Betriebskraft um das Mehrfache zu steigern und die Säge zu schonen.
Von diesen bekannten ähnlichen Puffervorrichtungen für Stein-Sägegatter unterscheidet sich die Erfindung also hauptsächlich durch die besondere, eine Verbesserung bildende Bauart, die die bisher erreichten Vorteile noch übertrifft. Sie besteht darin, daß die beiden Zylinderkammern einerseits durch eine Umleitung mit Absperrhahn miteinander verbunden und andererseits mit je zwei Regulierhähnen versehen sind, derart, daß einerseits ein Leerlauf geschaffen ist und andererseits eine beliebige Veränderung der Kompressionsräume mit verschiedener Druckwir-
ao kung erfolgen kann. Die neue Puffervorrichtung unterscheidet sich ferner von dem Bekannten dadurch, daß dieselbe nicht in die Schubstangen oder an den Führungssäulen des Sägerahmens angebracht ist, son- dem als selbständige Konstruktion an jeder Säge, ohne Umbau derselben, angebracht werden kann mit dem Vorteil, daß der Hub der Säge, entsprechend dem Durchmesser des Kurbelkreises, beschränkt bleibt, was wegen der ungleichmäßigen Abnutzung der Sägeblätter wichtig ist. Ein weiterer Vorteil der neuen Puffervorrichtung besteht darm, daß dieselbe immer horizontal zur Bewegungsrichtung des Sägerahmens wirkt, wogegen die in die Schubstangen eingebauten Konstruktionen bei hoch- oder tiefhängendem Sägerahmen, je nach Höhe des zu bearbeitenden Stückes, diagonal zur Bewegungsrichtung wirkt, was ein Springen der Säge verursacht.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen
Abb. ι die neue Puffervorrichtung für Stein-Sägegatter in Ansicht von der Seite, Abb. 2 dieselbe Ansicht von vorn und
Abb. 3 dieselbe im Längsschnitt von der Seite.
Abb. 4 zeigt die neue Puffervorrichtung an einem Sägegatter eingebaut in Ansicht von oben und
Abb. 5 dieselbe eingebaut in Ansicht von der Seite.
Die Puffervorrichtung besteht aus einem Zylinder mit aufgeschraubten Deckeln, in welchen sich ein Kolbens mit vier Dichtungsringen mit der Säge hin und her bewegt. Die Kolbenstange ist durch Stopfbüchse abgedichtet. In der Mitte der Zylinderwand ist eine Bohrung α zum Einlassen der Luft. Rechts und links der Bohrung sind je zwei Regulierhähne b und 0 zum späteren Einlassen der Luft und zum Verkleinern des Kompressionsraumes. Die beiden Zylinderkammern k und / sind mit einem Umlaufrohr d verbunden, welches mit einem Durchgangshahn d1 versehen ist und zum Leerlauf dient beim Anlassen der Säge. Um den Zylinder
liegt ein geteilter Ring/ mit zwei Drehzapf en, welche in Schlitten h lagern und sich im Gestell g mittels eines Schraubenspin dels s, welcher mit der Vorschubvorrichtung der Säge gedreht wird, den Zylinder auf und ab bewegt. Die in den beiden Zylinderkammern angeführten Linien bezeichnen die Endstellung des Kolbens.
Die Wirkungsweise der neuen Puffervorrichtung ist folgende: Durch Drehen der . Kurbelwelle wird der Sägerahmen hin und her bewegt. Infolge des Beharrungsvermögens der Säge beim Hingang hat dieselbe das Bestreben, weiterzugehen, als der Durchmesser des Kurbelkreises zuläßt. Beim Hubwechsel der Kurbel wird die Säge zunächst aus dem sich hinbewegenden in den ruhenden und aus diesem wieder in den herbewegenden Zustand versetzt. Durch diesen Vor-
so gang erfolgt, besonders durch das große Gewicht der Säge, ein starker Stoß, welcher die ganze Lagerung und das Antriebswerk ungünstig beeinflußt. Diese Stöße werden von der Puffervorrichtung in der Weise aufgefangen, daß sich beim Hergang der Säge und somit des Kolbens die Luft von Bohrung α oder einem der Regulierhähne aus in Kammer k komprimiert und bis zu seiner Endstellung, beim Hubwechsel, den Stoß aufgefangen hat. Die komprimierte Luft in Kammer k wirkt beim Hingang als treibende Kraft. Dieser Vorgang wiederholt sich wechselseitig. Somit werden die Stöße, die ohne Puffervorrichtung schädlich wirken, in nutzbare Kraft umgesetzt. Diese gewonnene Kraft wird zum Schnellerbewegen der Säge verwandt, wodurch sich ihre Schnittleistung entsprechend dem Schnellergang vergrößert.
Die Puffervorrichtung ist in der Großsteinbearbeitungsindustrie an jeder im Betrieb befindlichen Säge anbringbar und kann an neuzubauenden Sägen ohne Führungsgestell angebracht werden. Sie hat bei ihrer Probe gegenüber dem jetzigen Sägeverfahren eine 2ooprozentige Leistungssteigerung ergeben, ohne mehr Kraft zu benötigen, unter Vermeidung von schädlichen Stoßen.
Änderungen, die nicht aus dem Rahmen der Erfindung herausfallen und sich von selbst ergeben, bleiben vorbehalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Puffervorrichtung für Stein-Sägegatter, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kammern (k und /) der in der Höhenlage einstellbaren Schlittenführung (/, g) Pufferzylinder einerseits durch eine Umleitung (ß) mit Absperrhahn (d1) miteinander verbunden und andererseits mit je zwei Regulierhähnen (b und o) versehen sind, derart, daß einerseits ein Leerlauf geschaffen ist und andererseits eine beliebige Veränderung der Kompressionsräume mit verschiedener Druckwirkung erfolgen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP59028D 1928-11-20 1928-11-20 Puffervorrichtung fuer Stein-Saegegatter Expired DE511183C (de)

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