DE511124C - Quecksilberzeitschalter - Google Patents

Quecksilberzeitschalter

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DE511124C
DE511124C DEB135467D DEB0135467D DE511124C DE 511124 C DE511124 C DE 511124C DE B135467 D DEB135467 D DE B135467D DE B0135467 D DEB0135467 D DE B0135467D DE 511124 C DE511124 C DE 511124C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00Switches having at least one liquid contact
    • H01H29/02Details
    • H01H29/08Means for introducing a predetermined time delay
    • H01H29/10Means for introducing a predetermined time delay by constricting the flow of the contact liquid

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  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Die im Gebrauch befindlichen, nach dem Prinzip einer Sanduhr hergestellten Quecksilberzeitschalter haben den Nachteil, daß die Behälter bei diesen Schaltern, um einen einwandfreien Durchfluß zu erhalten, entweder luftleer gepumpt oder mit feinsten Kapillaren, mehreren solchen Kapillaren oder Bündeln von Drähten in dem Durchflußkanal ausgestattet sein müssen, damit beim Durchfluß der notwendige Gasausgleich erfolgen kann. Das Luftleerpumpen erfordert besondere Einrichtungen; der Schalter stellt sich daher ziemlich teuer und kann, falls er undicht wird, nicht mehr ausgebessert werden. Ebenso verhält es sich mit dem Einbau von Kapillaren und Bündeln von dünnen Drähten in dem Durchflußkanal für den Gasausgleich. In die Röhrchen oder die Kanäle der Bündel, welche für den Gasausgleich bestimmt sind, darf
ao kein Quecksilber eindringen. Auch bei Zeitauslösern mit Gasfüllung ist daher die Herstellung schwierig und die Bruchgefahr groß, da man im Interesse der Isolation auf Glas oder ähnliches Material angewiesen ist.
«5 Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Konstruktion wesentlich vereinfacht und die Schwierigkeit des Gas- oder Flüssigkeitsausgleichs dadurch behoben, daß in dem Durchflußkanal für das Quecksilber, welches das Bestreben hat, nur tropfenförmig zusammenhängend zu fließen, Gewindeteile mit Gängen von scharfkantigem Querschnitt angeordnet werden, welche je nach der Schärfe der Kanten den Quecksilberdurchfluß mehr oder weniger dämpfen, die Durchflußgeschwindigkeit so beeinflussen, daß sie auch einer längeren Schaltdauer entspricht, und besondere Nebenkanäle überflüssig machen. Weiter können die Durchflußkanäle in Eisenkerne eingeschnitten werden, wodurch jede Bruchgefahr beseitigt und unbegrenzte Haltbarkeit erreicht wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι eine Draufsicht im Schnitt,
Abb. 2 eine Seitenansicht.
Der dargestellte Schalter ist mit den Klemmen« und b in den Stromkreis eingeschaltet. Bei α befindet sich eine Kontaktschleiffeder, bei b eine Verbindung nach der Mitte des Schalters. Das Schaltgefäß besteht aus einem Hohlkörper c, der durch die Wändet in drei Räume geteilt ist, die miteinander durch die scharfkantigen Löcher e in Verbindung stehen. In jedem der Räume/ und g befindet sich an der einen Kante ein Eisenband h, das mit dem Schleifkontakt i durch eine leitende Verbindung k verbunden ist. In dem zylindrischen Raum/ befindet sich eine Eisenhüllem mit einem zylindrischen Kontaktansatz ti, der die Verbindung nach der Klemme b herstellt. In diese zylindrische Eisenhülle tn ist ein zylindrischer Eisen- oder sonstiger Kern ο eingeschliffen, in dessen Mantel ein Kanal p, bestehend aus scharfkantigen Gewindegängen, eingeschnitten ist. Auf den beiden Seiten dieses Kerns ο befinden sich Nocken q, welche
einen kleinen Hohlraum/" auf jeder Seite frei halten.
Die Wirkungsweise des Schalters ist folgende:
Der Raumg· mit dem Quecksilber wird beim Einschalten in die gezeichnete Lage des Raums / gebracht. Das Quecksilber steht dann durch das BandÄ mit dem Schleifkontakt i in Verbindung, fließt nach dem
to Prinzip einer Sanduhr durch das Loch e in die Gewindegänge und stellt so lange die Verbindung des Stromkreises her, wie es durch den scharfkantigen Kanal ο an der Eisenhülle m entlang nach unten fließt, wo es durch die untere Öffnung £ in den Raum/ gelangt. Sobald das Quecksilber den Raum g verlassen hat, ist der Stromkreis wieder geöffnet. Es muß von neuem geschaltet werden, wenn man wieder Strom benötigt. An Stelle von Eisen kann man für die Armierung natürlich auch jedes andere Material verwenden. Statt eines drei- oder viereckigen Kanals kann man aber auch einen runden Kanal mit in. die Peripherie scharfkantig eingeschnittenen Ritzen anordnen, durch welche das Gas nach oben entweicht, während das Quecksilber nach unten abfließt. Der Zeitschalter ist überall zu verwenden, wo es sich um eine Schaltung für bestimmte Zeitdauer handelt; die Länge der Zeit wird durch die Länge des Kanals und dessen scharfkantigen Querschnitt bestimmt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ■ ' i. Quecksilberzeitschalter nach dem Prinzip einer Sanduhr, dadurch gekennzeichnet, daß in dem DurchfLußkanal Gewindeteile mit Gängen von scharfkantigem Querschnitt angeordnet sind, welche je nach der Schärfe der Kanten den Quecksilberdurchfiuß mehr oder weniger hemmen, die Durchfiußgeschwindigkeit so beeinflussen, wie es der verlangten Schaltdauer entspricht, und besondere Nebenkanäle für den Gasausgleich überflüssig machen.
  2. 2. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußkanäle in Eisenkerne eingeschnitten sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB135467D 1928-01-21 1928-01-21 Quecksilberzeitschalter Expired DE511124C (de)

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