DE508360C - Verfahren zur Herstellung photomechanischer Druckformen, bei denen die durch Entwicklung ausgewaschenen Stellen einer belichteten Chromatschicht drucken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung photomechanischer Druckformen, bei denen die durch Entwicklung ausgewaschenen Stellen einer belichteten Chromatschicht drucken

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DE508360C
DE508360C DEM105476D DEM0105476D DE508360C DE 508360 C DE508360 C DE 508360C DE M105476 D DEM105476 D DE M105476D DE M0105476 D DEM0105476 D DE M0105476D DE 508360 C DE508360 C DE 508360C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/04Chromates

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung photomechanischer Druckformen, bei denen die durch Entwicklung ausgewaschenen Stellen einer belichteten Chromatschicht drucken Zur Herstellung von Druckplatten für den Flachdruck nach Zeichnungen oder Diapositiven verwendet man bekanntlich (las sogenannte Umkehrverfahren. Hierbei erscheint das auf die mit Chromkolloid lichtempfindlich gemachte Platte kopierte Bild als ein negatives. Durch die Entwicklung löst sich das unbelichtete Kolloid auf, und ;fiese kolloiclfreien Stellen sollen Farbe annehmen; diese ergeben sonach das Druckbild.
  • Verwendet man für dieses Verfahren nur eine Schicht, so besteht bei Benutzung von wasserhaltigem Entwickler die Gefahr, daß der vom Licht gehärtete Grund durch den Entwickler teilweise aufgelöst wird. Die Folge ist ein Tonen der Platte, weil beim Einfärben derselben, das nach dem Entwickeln vorgenommen wird, die durch den Entwickler aufgelösten Kolloidpartien Farbe annehmen. Ein weiterer Übelstand besteht bei Verwendung von wasserhaltigem Entwickler darin, daß die kopierte Platte aus vorerwähntem Grunde nicht genügend aufentwickelt werden kann. Die Folge hiervon ist eine ungenügende Auflösung der Bildpartien; in diesen bleiben Spuren von Kolloid zurück, welche dann die Farbe nicht willig annehmen.
  • Um beide Übelstände zu vermeiden, sind verschiedene Wege eingeschlagen worden. So wird nach einem bekannten Verfahren ein Säurealkohol, z. B. Milchsäure, verdünnt mit flüssigen Zusätzen, welche an sich nicht lösend auf ein Chromkolloid wirken, verwendet. Jedoch auch dieser wasserfreie Entwickler löst nicht alle unbelichteten Kolloidteile restlos auf. Es bleiben immer noch Spuren von Kolloid in den Bildstellen zurück, die .dann, wie vorher schon bescherieben, die Farbe nicht festhalten, so daß das Bild beim Maschinendruck immer mehr verschwindet.
  • Um nun auch den letzten Rest von Chromkolloiden aus den Bildpartien zu entfernen, ist man zur Tieflegung der Bildstellen übergegangen. Da es nun nach praktischer Erfahrung unmöglich ist, schon «#ährend der Entwicklung eine gleichmäßige Tieflegung der Druckelemente zu erzielen und bei Verwendung ätzender Säuren im Entwickler die Gefahr besteht, daß auch der belichtete Grund durchschlagen wird, ist auch schon die Verwendung einer Schutzschicht über der belichteten Chromkolloidschicht vorgeschlagen worden. Die in Spiritus lösliche Schutzschicht gestattet dann die Verwendung einer wasserhaltigen Ätze, mittels welcher die letzten Spuren von Kolloid aus den Bildelementen entfernt werden.
  • Da die Verwendung zweier Schichten zeitraubend ist und die Druckplattenherstellung für den Offsetdruck besonders rasch vor sich gehen muß, ist nach vorliegendem Verfahren ein Mittel gefunden worden, durch das es möglich ist, bei Verwendung vor nur einer Schicht nach der Entwicklung die letzten Reste von Chromkolloiden aus den Bildpartien zu entfernen, wobei der Kopierer mit bloßem Auge feststellen kann, ob die Eiitwicklung der Platte eine genügende war. Nach diesem Verfahren kommt eine Ätze in Anwendung, die aus Alkohol und Salpetersäure für Zink besteht.
  • Der Alkohol bewirkt eine Härtung der belichteten Kolloidschicht, und die Säure greift das Metall an. Bei Verwendung der Ätze färbt sich das nach der Entwicklung silbergrau stehende Bild dunkelblau, so daß, wie bereits gesagt, der Ätzer eine Kontrolle über seine Arbeit hat. Bei dieser *nach der Entwicklung vorgenommenen Ätzung kann las Druckelement nach Belieben tiefgelegt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung photomechanischer Druckformen, bei denen die durch Entwicklung ausgewaschenen Stellen einer belichteten Chromatkolloidschicht drucken, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopie nach dem Entwickeln mit einer Mischung von wasserentziehenden Mitteln und einem kräftig wirkenden Ätzmittel, z. B. mit ,einer Mischung von Alkohol und Salpetersäure, so lange behandelt wird, bis das 'Verschwinden des im Druckträger unsichtbar zurückgebliebenen, unbelichteten Chromkolloides durch das Eintreten einer Farbänderung der Kopie angezeigt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch weiteres Einwirkenlassen der Säuremischung nach dem Eintreten des Farbumschlages auf der Kopie die Druckelemente beliebig tiefer gelegt werden.
DEM105476D 1928-06-28 1928-06-29 Verfahren zur Herstellung photomechanischer Druckformen, bei denen die durch Entwicklung ausgewaschenen Stellen einer belichteten Chromatschicht drucken Expired DE508360C (de)

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