DE508340C - Abroestung von Schwefelerzen und anderen schwefelhaltigen Materialien - Google Patents
Abroestung von Schwefelerzen und anderen schwefelhaltigen MaterialienInfo
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Description
- Abröstung von Schwefelerzen und anderen schwefelhaltigen Materialien Die Abröstung von Schwefelerzen, wie z. B. Pyrit, Zinkblende, Kupferkies usw., oder anderen schwefelhaltigen Materialien, wie z. B. Gasmasse, in mechanischen, mehretagigen Röstöfen erfolgt gewöhnlich in der Weise, daß das Röstgut aus den oberen Teilen des Ofens allmählich in die unteren Teile wandert, während die zur Abröstung notwendige Luft von unten nach oben über das Röstgut streicht. Normalerweise steht das Röstgut in den oberen Teilen des Ofens in hellem Brand und erreicht dort eine hohe Temperatur. Kaum ist aber der Schwefel so weit ausgebrannt. daß die Flammen erlöschen, so nimmt das Röstgut in seiner Temperatur rasch ab. Man kann also deutlich eine heiße Brennzone von der nachfolgenden Abkühl-oder Wärmeaustauschzone unterscheiden.
- Die rrfahrung lehrt nun, daß auf diese Weise (las 1?rz meist nicht genügend abröstet, so daß der Abbrand immer noch eine gewisse Menge Schwefel behält.
- Eine wesentliche Verbesserung der Schwefelausbeute entsteht dadurch, daß man, wie bekannt, das Röstgut nach (leg Brennzone noch durch eine Zone leitet, in der es durch Zusatz eines darin brennenden Materials (Kolilenstof) nachgeglüht wird, bevor es auf dem weiteren Weg durch die von unten aufsteigende Röstluft stark abgekühlt wird. Der Zusatz von Kohlenstoff in irgendeiner Form bewirkt natürlich eine Verteuerung des Röstprozesses.
- In vielen Fällen aber genügt ein Verfahren nach der vorliegenden Erfindung: Eine sogenannte Glühzone, d. h. eine Zone, in der das Röstgut auf seiner durch die Hauptabröstung erhaltenen hohen Teniper atur im wesentlichen eine Zeitlang beharrt, kann auch dadurch geschaffen werden, daß der Gegenstrom von Kies und Luft nach der Hauptabröstung unterbrochen wird, indem das Röstgut durch eine oder mehrere Etagen Hindurchgeführt wird, zu denen die Röstluft ];einen oder nur zum Teil Zutritt hat. Erst nach Passieren dieser Glühzone geht das Röstgut den Weg durch die Wärmeaustausch-oder Abküh]zone, in welcher es wieder im Gegenstrom zur Röstluft seine Wärme an diese abgibt. Die Röstluft aber wird nach Passieren der Wärnieaustauschzonc um die Glühzone herum direkt in die Brennzone geleitet.
- Weiterhin ist es in gewissen Fällen möglich, die aus (leg 1)ivntizone enhveichenden heißen Röstgase nachträglich noch durch die Glühzone zu leiten und nach dieser dann die Röstgase aus dem Ofen fortzuführen. Es ist klar, daß das Röstgut durch das Nachglühen seinen Schwefel restloser verliert, als wenn es nach Erreichung seiner hohen Temperatur sofort wieder durch die Röstluft abgekühlt wird.
- Die Röstgase aus der Brennzone enthalten immer noch so viel Sauerstoff, wie zur Verbrennung des Schwefels in der Glühzone notwendig ist. Leitet man aber die Röstgase aus der Brennzone nicht durch die Glühzone, so führt man durch die letztere etwas Röstluft hindurch, aber zweckmäßig erweise nur die Menge, die gerade zur Verbrennung des restlichen Schwefels ausreicht.
- Die beiliegende Fig.I gibt das Schema eines nach dieser Erfindung arbeitenden mechanischen Etagenofens wieder. Das bei d eintretende Röstgut geht nacheinander in den bekannten Spiralen durch die Brennzone a. Glühzone b und Abkühlzone c und fällt bei e aus dem Ofen. Die bei feintretende Röstluft aber geht erst durch die Abkühlzone, von da durch direkte, in das Mantelwerk des Ofens gelegte Kanäle g in die Brennzone und entweicht bei h aus dem Ofen.
- Die Absperrung der Glühzone von der Abkühlzone für die Gaszüge ist in der Abbildung dadurch vorgesehen, daß die aus der Abkühlzone kommenden Gase durch die senkrechten Kanäle g, als den kürzesten und den geringsten Widerstand bietenden Weg, abziehen und den längeren Zickzackweg durch die Etagen der Glühzone vermeiden werden. Es können aber auch die Durchfallöcher von der Glühzone zur Abkühlzone derartig konstruiert werden, daß sie nur dem Abbrand den Durchgang gestatten, den Gasen aber nicht.
- Die Fig.II zeigt die Längs- und Querschnitte eines mechanischen Etagenofens, bei welchem das \Tachglühen des Röstgutes durch das Bestreichen mit den heißen Röstgasen aus der Brennzone unterstützt wird. Die Röstluft geht durch die Kanäle g in die Brennzone, durch die Kanäle i abwärts in die Glühzone und verläßt diese und den Ofen bei h. In diesem Falle ist es natürlich notwendig, daß die Absperrung der Zonen voneinander für die Gaszüge durch eine besondere Konstruktion der Abbranddurchfallöcher nahezu vollkommen ist, wie z. B. in der Abbildung dadurch, daß man dafür sorgt, daß stets am Ende der Durchfallrohre ein Gasverschluß bildender Abbrandhaufen lagert, dessen Zuwachs nur von der Transportvorrichtung fortgenommen wird. Die Gase aus der Brennzone können durch die Etagen der Glühzone sowohl irn Gleichstrom wie auch im Gegenstrom gegenüber dein Röstgut geführt werden.
- Die Zahl der Etagen für die verschiedenen Zonen muß natürlich der Brennweite des Röstmaterials und Ofens angepaßt sein, was um so leichter geschieht, wenn die Kanäle an allen in Betracht kommenden Etagen vorbeigeführt werden und zu ihnen Öffnungen erhalten, die nach Erfordernis geschlossen öder geöffnet und reguliert werden können. Es ist auch möglich, die Kanäle außerhalb des Ofenmantelwerkes zu verlegen. Ebenso ist es möglich, die in der Abkühlzone vorgewärmte Röstluft statt allein in eine, vielmehr parallel in mehrere Etagen der Brennzone einzuleiten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Abröstung von Schwefelerzen und schwefelhaltigen Materialien in mechanischen, mehretagigen Röstöfen unter Anwendung des Gegenstromprinzips, dadurch gekennzeichnet, daß das Röstgut nach Erlangen der durch das Abrösten des Schwefels entstandenen hohen Reaktionstemperatur zum Zwecke der Vermeidung vorzeitiger Abkühlung unter Unterbrechung des Gegenstromes von Kies und Röstluft in eine Zone geführt wird, «-elche durch Ableitung der ganzen Röstluft oder eines Teiles derselben vor der Abkühlung durch die Röstluft geschützt wird.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH508340X | 1929-01-19 |
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| DES90061D Expired DE508340C (de) | 1929-01-19 | 1929-02-22 | Abroestung von Schwefelerzen und anderen schwefelhaltigen Materialien |
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