DE506540C - Vorrichtung zum Reinigen von Geweben - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Geweben

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DE506540C
DE506540C DEM110279D DEM0110279D DE506540C DE 506540 C DE506540 C DE 506540C DE M110279 D DEM110279 D DE M110279D DE M0110279 D DEM0110279 D DE M0110279D DE 506540 C DE506540 C DE 506540C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F19/00Washing machines using vibrations for washing purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Geweben Im Patent 5o4. C25 ist eine Waschvorrichtung unter Schutz gestellt, bei der die Waschlauge durch ein Erregersvstein in Schwingungen versetzt wird.
  • Versuche haben nun gezeigt, daß sich zurrt Erzeugen der Flüssigkeitsschwingungen ein hydraulisches Erregersystem eignet, das an Pland der Zeichnung näher erläutert sei, die eine zum Teil geschnittene Ansicht eines Ausfü hrttngsbeispieles erkennen liißt.
  • Die ringförmige Kammer a. ist mittels des Rohres b zweckmäßigerweise unter Zwischenschalten geeigneter Dämpfungsvorrichtungen an eine nicht dargestellte Druckwasserleitung angeschlossen. Der zweckmäßigerweise gewö1bte Boden c der Kammer a. ist mit einer g CY e e igneten und seiner jeweiligen Form etitsprechenden Anzahl von üffnungen d ver-. sehen und mit einer Membran e bedeckt, die bei Nichtbetrieb der Vorrichtung die Üffnungen d abschließt. Die Membran e ist beispielsweise zwischen zwei Flanschringen ,@ und j in geeigneter Weise eingespannt. In dein dargestellten Ausführungsbeispiel sita der Flanschring g am oberen Ende eines a1, I# uß dienenden Gestelles lc., das unterhalb ler Membran mit einer Brücke i. versehen ist, ii, deren Mitte eine Stellschraube k eingela"sen ist, mittels der der Druck einer gegen @iie -litte der -Membran e anliegenden Feder ni einstellbar ist. Diese Einstellvorrichtung ist jedoch nur eine zusätzliche Einrichtung und zur Wirkung des Erfindungsgegenstande. nicht unbedingt erforderlich. Durch die Rin kamrner a ist ein deren Innenwand bildendes Rohr n, geführt, dessen eine Öffnung mit dein Deckel c der Kammer a. bündig liegt, so daß sie bei Nichtbetrieb wie die Öffnungen c1 von der Membran e abgeschlossen wird-Das andere, zweckmäßigerweise abgebog'#iie Ende dieses Rohres-ii. ist mit einem Schlauch o verbunden, der zweckmäßigerweise aus elastischem Material, z. B. aus Gummi, besteht und schraubenförmig beispielsweise um (las Einlaßrohr b gewunden ist, aber auch um eine hierfür vorgesehene Stange o. <1l. gewickelt sein kann.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Das in Richtung der eingezeichneten Pfeile durch (las Rohr b in die Kammer a citiströmeride Wasser übt durch die (Öffnungen d auf die Metnbran e einen Druck aus, unter dessen Wirkung die Membran von der Kappe c ein wenig abgehoben wird. Das Wasser strömt dann durch die Öffnungen ci und durch Gien zwischen der Kappe c und der Membran c vorhandenen schmalen Spalt in (las Rohr il und von diesem in Richtung des eingezeichneten Pfeiles in den Schlauch o, dessen and1-res Ende in die Abwasserleitung geführt seih kann. Sobald eine Wasserströmung zwischen der Membran e und der Kappe c auftritt, verringert sich jedoch der durch die Öffnungen d auf die Membran c ausgeübte Druck, so daß die Membran selbsttätig wieder gegen die Öffnungen zurückfedert und diese abschließt. Dieser Vorgang wiederholt sich in rascher Aufeinanderfolge; seine Frequenz ist abhängig vom Wasserdruck einerseits und der Spannung der Membran andererseits. Durch Drosseln der Leitung b und Einstellen der Feder in. mittels der Schraube k kann man die Frequenz dieses Vorganges in weiten Grenzen beliebig regeln.
  • Wenn man nun eine solche Vorrichtung in die Waschflüssigkeit einführt und in Betrieb setzt, werden zunächst die Schwingungen der Meinbr an e der Waschflüssigkeit aufgedrückt Die von der Membran e herrührenden Schwingungen sind aber an sich nicht das wirksamste Element der Vorrichtung. Die periodisch in das Rohr ia geförderten Wassermengen versetzen nämlich die Abflußleitung o in intensive Schwingungen, die die stärk,-,te Wirkung der Waschvorrichtung hervorrufen.
  • Hvdraulische Schwingungserzeuger dieser Art hat man bereits für Massageapparate verivendet. Bei diesen wird jedoch nur die Schwingung der Membran ausgenutzt, -während man bestrebt war, die Schwingungen der Wassersäule in der Abflußleitung durch besondere Mittel zu unterdrücken, da sie bei Apparaten dieser Art in der Tat eine lästige Nebenerscheinung sind. Für den der Erfindung zugrunde liegenden Zweck können sie aber mit besonderem Vorteil ausgenützt und sogar verstärkt werden. Bei einer Vorrichtung gemäß der Erfindung werden daher zwischen dem Abflußstutzen iz und der Abflußleitung keinerlei Dämpfungsvorrichtungen eingebaut. Um die in der Abflußleitung auftretenden Schwingungen möglichst ung::-bremst auf die Waschflüssigkeit übertragen zu können, wird vielmehr die Abflußleitung durch einen schraubenförmig gewundenen und zweckmäßigerweise elastischen Schlauch o künstlich verlängert. Infolge der Elastizität des Schlauchmaterials «,-erden die Schwing ingen der Wassersäule weit weniger abgebremst, als es bei Verwendung einer starren Abflußleitung der Fall wäre.
  • Der Wasserverbrauch einer solchen Einrichtung ist verhältnismäßig gering und überdies nicht unbedingt als Verlust zu betrachten, da das Wasser mit der Waschflüssigkeit selbst gar nicht in Berührung kommt un 1 den Schlauch o mit der gleichen Reinheit verläßt, mit der es der Vorrichtung zugeführt wurde. Infolgedessen kann das aus dein Schlauch o fließende Wasser noch für andere Zwecke des Haushaltes verwendet «-erden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Reinigen von Geweben nach Patent 504625, gekennzeichnet durch einen hydraulischen Schwingungserzeuger.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungserzeuger aus einer an eine Druckwasserleitung (b) angeschlossenen Kammer (a) besteht, die mit Öffnungen (d versehen ist und durch die ein mit der die Öffnungen (d) enthaltenden Wandung bündig liegendes Ausflußrohr (n) geführt ist, und daß sowohl die Öffnung dieses Ausflußrohres (e) als auch die öffnungen (d) der Kammer (a) von einer Membran (e) bedeckt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Öffnungen (d, n) wirkende Druck der Membran einstellbar ist.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Kammer (a.) geführte Abflußrohr (ia) mit einer schraubenförmig gewickelten Leitung (o) verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenförmig gewickelte Leitung (o) aus einem elastischen Material besteht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch .4 und dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenförmige Abflußleitung (o) um das Einlaßrohr (b) gewickelt ist.
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