DE506409C - Metalltuch fuer Papiermaschinen - Google Patents

Metalltuch fuer Papiermaschinen

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DE506409C
DE506409C DEK107181D DEK0107181D DE506409C DE 506409 C DE506409 C DE 506409C DE K107181 D DEK107181 D DE K107181D DE K0107181 D DEK0107181 D DE K0107181D DE 506409 C DE506409 C DE 506409C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/10Wire-cloths

Landscapes

  • Woven Fabrics (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Metalltuch für Papiermaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Metalltücher für Papiermaschinen. Bei den bekannten Metalltüchern bzw. Metallgeflechten mit der üblichen einfachen Bindung zwischen Kette a und Schuß b (Abb. i) ergibt sich zwischen dem Metalltuch und den das Metalltuch berührenden Flächen eine Punktberührung (s. Abb. i, Punkt c). Diese Punktberührung führt zu großen spezifischen Pressungen und zu einem verhältnismäßig raschen Verschleiß der Metalltücher.
  • Man hat versucht, die scharfen Bugstellen der Kette dadurch abzuschwächen, daß man Ketten mit flachem Querschnitt verwendet hat.
  • Man hat auch der Abnutzung dadurch entgegenzutreten versucht, daß man Siebe mit doppelten Kettenfäden herstellt. Solche Gewebe zeigen sich zwar widerstandsfähiger als solche, bei welchen die Kettenfäden einfach liegen, sie besitzen jedoch den Übelstand, daß sie besonders bei dünnen Papieren eine zu große itIarkierung hinterlassen. Das gleiche gilt auch für jene bekannten Metalltücher, bei welchen zwei Schüsse immer je zwei Kettenfäden überspringen, also zwei Ketten und zwei Schüsse miteinander verwebt sind, unter gleichmäßiger Teilung der Ketten- und Schußdrähte.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Metall-tuch, für welches wesentlich ist, daß das Gewebe mit den es berührenden Flächen lineare Berührung besitzt und den Nachteil der Siebmarkierung im Papier nicht aufweist. Das Metalltuch gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß es doppel- oder mehrschüssig gewebt ist, wobei die beiden oder mehrere Schüsse in der Bindung einander berühren.
  • Von den bekannten Geweben, bei welchen der Kettendraht jedesmal zwei Einschußfäden überspringt, unterscheidet sich das Gewebe gemäß der Erfindung im wesentlichen einerseits dadurch, daß die beiden Schüsse einander berühren und als Einheit mit einem Kettenfaden verwebt sind und anderseits dadurch, daß die beiden Schüsse in ihrem Gesamtquerschnitt dem Schusse eines einschüssigen Gewebes entsprechen.
  • Zweckmäßig ist als Metalltuch ein Gewebe mit Leinwandbindung, gegenüber .welchem andere Bindungen den Nachteil haben, daß sie das Papier markieren.
  • Bei einem Gewebe gemäß der Erfindung liegen daher die Kettenfäden bzw. Kettendrähte auf eine größere Länge außen als bei einer gewöhnlichen Bindung, und die über und unter dem Schuß verlaufenden Teile der Kettendrähte erhalten eine gerade und parallel zur Siebebene verlaufende Achse. Eine solche lineare Berührung hat gegenüber der bei den bekannten Metalltüchern oder Geflechten auftretenden punktförmigen Berührung den Vorteil, daß die spezifische Pressung in den A:1>-nutzungsflächen erheblich vermindert und dadurch eine Schonung des Gewebes sowie eine Erhöhung der Lebensdauer und Haltbarkeit erreicht «erden kann.
  • Der gleiche Erfolg wie mit einem zwei-oder mehrfachen Sch uß kann auch mit einem Schuß eckigen. z. B. rechteckigen oder flachen, z. B. ovalen Querschnittes erreicht werden.
  • Zur Herstellung eines Gewebes gemäß der Erfindung mit runden Kettendrähten wird daher entweder als Schuß ein Draht flachen bzw. langgestreckten Ouerschnittes oder es werden zwei öder mehrere im Ouerschnitt kreisförmige Drähte verwebt.
  • Insbesondere die Verwendung zweier oder mehrerer Drähte als Schuß bringt den Vorteil mit sich, daß bei gleichem Flächengewicht des Gewebes ein dünneres Metallgewebe bzw. Sieb erhältlich ist als bei einem einfachen Schuß. Denn werden z. B. statt eines Drahtes von einem Gewicht g pro Meter Länge zwei Drähte als Schuß von geringerem Durchmesser benutzt, von welchen aber jeder pro Meter Länge nur ä wiegt, so ergibt sich hei gleichem Gewicht ein erheblich dünneres Gewebe als hei Verwendung eines einzigen Schusses und demzufolge ein erheblich geschmeidigeres Gewebe, was insbesondere für Siebe und Metalltücher, die als endlose Bänder über Walzen o. dgl. geführt sind, von großem Vorteil ist.
  • Die Erfindung -bietet sonach auch ein Mittel. um die Geschmeidigkeit von Metalltüchern bzw. Metallgeflechten erheblich zu steigern.
  • In den Abb. 4 und 5 sind Ausführungsbei-. eines Metalltuches bzw. Metallsiebes gemäß der Erfindung mit runden Kettendrähten schematisch veranschaulicht.
  • Bei den Ausführungscceispielen der Abb.2 und 3 sind als Schuß b Drähte flachen Querschnittes verwebt. Die Ausführungsform der Abb.3 hat jedoch gegenüber der Ausführungsform der Abb.2 den Vorteil, daß die Kettendrähte oberhalb und unterhalb des Schusses nach einer geraden Linie verlaufen und dadurch eine ausgesprochene lineare Berührung mit den Auflageflächen ergeben.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. q. und 5 sind als Schuß zwei Drähte b1 benutzt. Die Kettendrähte sind mit a1 bezeichnet. Die über und unter dem mehrfachen Schuß b1, b1 gelegenen Teile der Kettendrähte erhalten hier eine gerade, parallel zur Siebachse gelegene Achse.
  • Die Ausführungsform gemäß den Abb..I und 5 bietet auch Vorteile hei cler \ alitlierstellung für endlose Bänder. Die Nahtherstellung für die Erzeugung endloser Bänder erfolgt bekanntlich in vier Weise, daß die beiden Enden des Geflechtes mit den entsprechenden Kettendrähten einander gegenübergestellt und mit einem über die zu beiden Seiten der Nahtstelle liegenden Schüsse spiralförmig geführten Nahtdraht vernäht werden. Bei dem in Abb..I und 5 gezeigten Gewebe mit Doppelschüssen ergibt sich dadurch. daß der Nahtdraht nicht wie bei den bisherigen Ausführungen in erster Linie selbst der Abnutzung ausgesetzt ist, sondern durch die breit aufliegenden Kettendrähte unterstützt wird, eine erhebliche Verstärkung der 'Nahtstelle.
  • Eine weitere Verstärkung der Nahtstelle ist hier auch dadurch ermöglicht, daß die zu beiden Seiten der Nahtstelle gelegenen Schußdrähte auf eine entsprechende Länge bzw. Breite des Gewebes, z. B. in der Breite e von 5 bis io ccn (Abb. 6), etwas stärker im Durchmesser d gehalten werden, wodurch das Gewebe zu beiden Seiten der Naht ein Polster bildet und der Nahtdraht h gegenüber der äußeren Gewebefläche zurückspringen kann, so daß er vor einer Abschleifung geschützt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Metalltuch für Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß es doppel- oder mehrschüssig, zweckmäßig mit Leinwandbindung gewebt ist, wobei die Schüsse (b1) in der Bindung einander berühren.
  2. 2. Metalltuch nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zwei- öder mehrfache Schuß (b1) in seinem Gesamtquerschnitt ungefähr (lern Querschnitt des Schusses eines einschüssigen Gewebes entspricht, um größere Geschmeidigkeit des Gewebes zu erzielen.
  3. 3. Metalltuch nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines Doppel- oder 'Mehrfachschusses ein Schuß flachen Ouerschnittes (b) verwebt ist. d.. Endloses Metalltuch nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß an der Nahtstelle bzw. in der Umgebung der Nahtstelle stärkere Schüsse eingeweht sind als an (len anderen Stellen des Gewebes.
DEK107181D 1926-12-24 1927-12-18 Metalltuch fuer Papiermaschinen Expired DE506409C (de)

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DEK107181D Expired DE506409C (de) 1926-12-24 1927-12-18 Metalltuch fuer Papiermaschinen

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DE (1) DE506409C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151430B (de) * 1954-04-02 1963-07-11 Steinhaus Gmbh Harfensieb mit gummierten Metalldraehten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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