DE506402C - Schaugestell - Google Patents

Schaugestell

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Publication number
DE506402C
DE506402C DET36559D DET0036559D DE506402C DE 506402 C DE506402 C DE 506402C DE T36559 D DET36559 D DE T36559D DE T0036559 D DET0036559 D DE T0036559D DE 506402 C DE506402 C DE 506402C
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DE
Germany
Prior art keywords
parallel walls
holding arms
bores
tissue
display rack
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Expired
Application number
DET36559D
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English (en)
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ERNST J TIEFERMANN
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ERNST J TIEFERMANN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/16Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
    • A47F7/18Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials for clothing materials

Landscapes

  • Display Racks (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

Die übliche Weise, um Gewebe verschiedenster Art in Schaufenster-, Verkaufs-, Ausstellungs- und Wohnräumen hängend anzubringen und zu befestigen, besteht bekanntlieh darin, daß die Gewebe durch Nadeln, Stifte, Klammern, Ringe o. dgl. gehalten werden, entweder durch direkte Befestigung an den Wänden der Räume oder durch Befestigung an zweckdienlichen Vorrichtungen, wie Ständer, Stangen ά. dgl.
Demgegenüber werden beim Gegenstande der Erfindung die Gewebe an verstellbaren Haltearmen aufgehängt, die in beliebigen Stellungen zwischen Parallelwänden eingeschoben und dort durch Stifte gehalten werden.
In den Abb. 1 bis 8 ist der Gegenstand dargestellt.
Er besteht aus zwei flachen mit Bohrungen versehenen senkrechten Parallelwänden a, zwei flachen mit Bohrungen versehenen waagerechten Parallelwänden a1, je zwei flachen mit Bohrungen versehenen senkrechten, seitlich angeordneten Parallelwänden ar, Leisten b, ösen c.
Die an den Parallelwänden a, a1, a2 vorgesehenen Bohrungen, die von beliebiger Zahl und Anordnung sein können, dienen zum Befestigen von Haltearmen 2 und 3, welche zwisehen die Parallelwände eingeschoben werden. Die Leisten b sind an den Parallelwänden α, α1, σ2 so angeordnet, daß zwischen diesen hohle Räume entstehen, in welche die Haltearme 2 und 3 in beliebiger Richtung eingeschoben und zwischen sie beliebig durchgezogen werden können. Anstatt durch Leisten b können die Parallelwände a, ax, a2 auch beliebig miteinander verbunden werden, wie z. B. durch Gewindeschrauben und Muttern.
Die Gestaltung des Schaugestells 1 ist nicht auf die der Zeichnung beschränkt; es kann die Zahl, Form und Stellung der Parallelwände eine beliebige sein.
Die Zubehörteile, welche zu dem Schaugestell ι erforderlich sind und mit diesem eine Verwendungseinheit bilden, umfassen gemäß beiliegender Zeichnung einen flachen Haltearm 2, welcher eine Kerbe d, eine Längsspalte e und Bohrungen / und g aufweist, einen flachen Haltearm 3, welcher Längsspalten h und Bohrungen / und k aufweist.
Bei dem Haltearm 2 dient die Kerbe k zum Stützen und Verstellen desselben, die Längsspalte e zum Durchziehen des anzubringenden Gewebes, die Bohrung / zum Befestigen am Schaugestell 1, die Bohrung g sowohl zum Befestigen an einem zweiten Schaugestell als auch zum Anbringen von Anzeigen o. dgl.
Bei dem Haltearm 3 dienen die Längsspalten h zum Durchziehen des anzubringenden Gewebes, die Bohrungen i zum Befestigen am Schaugestell ι, die Bohrungen k sowohl zum Befestigen an einem zweiten Schaugestell als auch zum Anbringen von Anzeigen o. dgl.
Die Haltearme 2 und 3 können von beliebiger Form sein, gerade und geschweift, und
auch beliebig angeordnete Zwingen, Kappen o. dgl. aufweisen. Auch können dieselben aus mehreren Stücken bestehen, wobei diese durch Hülsen o. dgl. beliebig miteinander verbunden werden, so daß die Haltearme ausziehbar sind.
Die Neuheit des Schaugestells ι besteht darin, daß dasselbe dazu dient, daß zwischen die Parallelwände a, ar, ar verstellbare Haltearme 2 und 3 beliebig in verschiedenen Richtungen und Stellungen eingeschoben und befestigt werden, an welche anzuhängende Gewebe angebracht werden.
Die Vielseitigkeit von Anordnungsmöglichkeiten der Haltearme 2 und 3 und deren Formen sowie die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten des Schaugestells 1, machen dieses nicht allein geeignet, Gewebe in der verschiedenartigsten Weise auszustellen und dekorativ anzuordnen, sondern dem Ausstellen an sich neue Gestalt und Formen zu geben.
Die Neuheit der Haltearme 2 und 3 besteht darin, daß an denselben Gewebe hängend angebracht und befestigt werden können und diese nur durch Reibungswiderstand und Zug gehalten werden. Der Reibungswiderstand wird gemäß Abb. 8 durch zwei in gegenseitigen Richtungen sich berührende Gewebeflächen bewirkt und der Zug durch die eigene Schwere des anzuhängenden Gewebes.
Die Anwendung des Schaugestells 1 mit den Haltearmen 2 und 3 erfolgt gemäß Abb. 7 folgendermaßen:
Der Haltearm 2 wird beliebig zwischen Parallelwände a, a1, a? eingeschoben, durch die Kerbe d auf einem in Bohrungen eingesteckten Stift gestützt und durch einen zweiten Stift, welcher auch durch die Bohrung / des Haltearms hindurchgeht, am Schaugestell ι gehalten. Um den Stützpunkt der Kerbe d ist der Haltearm beliebig verstellbar. Beim Haltearm 3, welcher zwischen die Parallelwände a, ar, a2' durchgeschoben wird, dienen die Bohrungen i zum Befestigen mittels Stifte am Schaugestell 1.
Die Anwendung der Haltearme 2 und 3 erfolgt, wie in Abb. 8 dargestellt, derart, daß ein Ende des Gewebes durch die Längsspalte e und h gezogen wird und daß nach halber oder ganzer Wendung des Haltearms um sich selbst zwei Gewebeflächen sich berühren. Der Zug des hängenden Gewebes und der Widerstand von zwei in gegenseitigen Richtungen sich berührenden Gewebeflächen bewirken, daß das Gewebe in dieser Lage fest am Haltearm hängt und sich dann in beliebige dekorative Anordnungen bringen läßt.
Falten werden unmittelbar am Haltearm, am durchgezogenen Gewebe in dieses eingelegt und durch Wenden des Haltearms um sich selbst festgelegt. Gemäß Abb. 7 wird der Verbindungsstab 4, welcher eine Kerbe /, eine Bohrung m und ein verstärktes Kopfstück n mit' Bohrungen aufweist, für frei stehende Stel·· lungen der Haltearme 2 und 3 verwandt. Diese werden in Bügel q und t der Gestelle 5 und 6 eingeschoben, deren Fußstücke 0 und r in Bohrungen des Kopfstückes η einzuschieben sind. Die Gestelle 5 und 6 sind beliebig verstellbar und werden in den verschiedenen Stellungen durch in Bohrungen des Kopfstückes η einzuschiebende Stifte gestützt.
Um Gebrauchsgegenstände, wie Eisenwaren, Lederwaren o. dgl., hängend anzubringen, zu befestigen und auszustellen, wird das am Gebrauchsgegenstand anzubringende Gewebe, in Form von Band o. dgl., am Haltearm wie beschrieben befestigt. Ferner kann der Erfindungsgegenstand auch als Wäschehalter dienen, wobei die in das Schaugestell einzuschiebenden Haltearme zum Anhängen der Wäsche dienen.
Die Verwendung des Schaugestells 1 zusammen mit den Haltearmen 2 und 3 findet statt in Schaufenster-, Verkaufs-, Ausstellungs- und Wohnräumen sowie in Räumen und auf Plätzen jeder Art, wo Gewebe und Gebrauchsgegenstände jeder Art hängend anzubringen, zu befestigen und auszustellen sind.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaugestell,*dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Haltearme für auszustellende Gewebe o. dgl. in beliebigen Stellungen zwischen Parallelwände (a,ar,a~) eingeschoben und dort durch Stifte, die in Bohrungen der Parallelwände eingeführt sind, gehalten werden.
2. Schaugestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltearme (2 und 3) zur beliebigen Befestigung eine Kerbe (d) und eine oder mehrere Bohrungen (f, g, i, k) aufweisen.
3. Schaugestell nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltearme (2 und 3) eine oder mehrere Längsspalten (e und Ji) erhalten, durch welche das zu befestigende Gewebe hindurchgezogen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIX. CFDBl-CKT IN DEI!
DET36559D 1929-03-19 1929-03-19 Schaugestell Expired DE506402C (de)

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DET36559D DE506402C (de) 1929-03-19 1929-03-19 Schaugestell

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DE506402C true DE506402C (de) 1930-09-03

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ID=7559725

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