DE506308C - Befestigungs- und Spannvorrichtung fuer den auf der Arbeitswalze einer Bohnermaschine angeordneten Stoff - Google Patents

Befestigungs- und Spannvorrichtung fuer den auf der Arbeitswalze einer Bohnermaschine angeordneten Stoff

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DE506308C
DE506308C DES92842D DES0092842D DE506308C DE 506308 C DE506308 C DE 506308C DE S92842 D DES92842 D DE S92842D DE S0092842 D DES0092842 D DE S0092842D DE 506308 C DE506308 C DE 506308C
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polishing machine
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L11/00Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L11/40Parts or details of machines not provided for in groups A47L11/02 - A47L11/38, or not restricted to one of these groups, e.g. handles, arrangements of switches, skirts, buffers, levers
    • A47L11/4036Parts or details of the surface treating tools
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    • A47L11/14Floor surfacing or polishing machines motor-driven with rotating tools
    • A47L11/18Floor surfacing or polishing machines motor-driven with rotating tools the tools being roll brushes

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Es ist bekannt, bei Maschinen zum Polieren und Bohnen des Fußbodens auf eine Arbeitswalze ein rechteckiges Stück eines zum Abreiben geeigneten Stoffes aufzubringen, welches aus einem im Handel käuflichen Stück geschnitten ist.
Es ist auch bekannt, diesen Stoff auf der Walze mit Hilfe einer Vorrichtung zu befestigen und zu spannen, die aus einem geschlitzten Rohr besteht, welches sich in einem in der Arbeitswalze angeordneten Lager drehen kann, wobei die Befestigung in der Weise erfolgt, daß die freien Enden des Stoffes in den Schlitz des Rohres eingeschoben werden, während die Spannung des Stoffes durch die Drehung des Rohres in der einen oder anderen Richtung erzielt wird.
Aber diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie in ihrer Spannstellung nicht gesperrt werden kann und man mit ihrer Hilfe nur eine begrenzte Spannung des zum Abreiben benutzten Stoffes erzielen kann.
Die Erfindung hat den Zweck, diesen Nachteil zu beseitigen und betrifft eine zum Be-
a5 festigen und Spannen des Stoffes auf der Arbeitswake einer Bohnermaschine dienende Vorrichtung, die es ermöglicht, den Stoff auf der Walze rasch zu befestigen, und dadurch gekennzeichnet ist, daß der drehbare, zum Festhalten des Stoffes dienende Körper aus einer vollen, zylindrischen Achse besteht, die einen -mittleren, bis zu dem einen Ende der Achse sich erstreckenden Schlitz besitzt, wodurch man dem Stoff die gewünschte Spannung geben kann, ohne daß dieser zwischen dem drehbaren Körper und seinem Lager gleitet. Diese Anordnung ermöglicht auch ein doppeltes Festklemmen der Enden des Stoffes.
Der Gegenstand der Erfindung ist beispielsweise auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar ist:
Abb. ι eine Endansicht der Gesamtanordnung der Walze und der Haltevorrichtung für den Stoff, '
Albb. 2 eine Endansicht, von der anderen Seite gesehen,
Abb. 3 ein Längsschnitt durch die Arbeitswalze und die Haltevorrichtung,
Abb. 4 ein Teilschnitt durch die Gesamtanordnung nach Linie 4-4 in Abb. 2,
Abb. 5 eine schaubildliche Darstellung einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Bohnermaschine.
Die Arbeitswalze 25, die als Träger für den zum Abreiben geeigneten Stoff dient, ist mit-
tels einer mittleren Bohrung 26 auf die Antriebswelle der Bohnermaschine an Stelle einer Bürste aufgesetzt, wie dies aus Abb. 5 ersichtlich ist. Die aus beliebigem Stoff bestehende Ärbeitswalze ist an ihrem Umfang mit einem Filzmantel· 42 versehen, der den zum -Abreiben dienenden Stoff nachgiebig unterstützt.
Eine zylindrische Ausnehmung 27 ist in der ίο Längsrichtung des Trägers 25 angeordnet. Diese Ausnehmung, deren Durchmesser nach dem einen Ende hin vermindert ist, nimmt eine volle, zylindrische Metallachse 28 auf, die mit einem Längsschlitz. 29 versehen ist. Der Kopf dieser Achse besitzt eine ringförmige Nut 30, einen mit Sperrzähnen'31 versehenen Teil und einen Schlitz 32, in welchen man zwecks Drehung der Achse einen Schraubenzieher o. dgl. einsetzen kann. In die ringförmige Nut 30 ist eine Platte 33 eingesetzt, die mittels einer Schraube 34 befestigt ist und den Zweck hat, jede Längsverschiebung der Achse 28 zu verhindern, die Drehung dagegen zu gestatten. Eine Klinke 35, die um eine als Achse dienende Schraube 36 schwenkbar ist, greift in die Sperrzähne 3'i unter der Wirkung einer Feder 37 ein, die in einer Hülse 38 angeordnet ist und auf den Fortsatz 39 der Klinke 35 einen Druck ausübt. Ein großer Längsschlitz 40, der an dem Träger 25 angeordnet ist, verbindet die Ausnehmung 27 mit der Außenoberfläche des Zylinders 25.
Der zum Abreiben geeignete Stoff wird auf den Träger in folgender Weise befestigt: Man schneidet ein rechteckiges Stück 41 aus einem Blatt Schmirgel- oder Glaspapier, wie es im Handel erhältlich ist; dieses Stück muß eine etwas größere Länge haben, als dem Umfang des Trägers entspricht, während die Breite gleich der Breite des Filzmantels ist, der sich auf dem Träger 25 befindet. Alsdann dreht man mittels eines Schraubenziehers o. dgl. die Achse 28 derart, daß ihr Schlitz 29 die Stellung 291 (Abb. 1) einnimmt und mit dem Längssehlitz 40 des Trägers 25 zur Deckung kommt. Man umgibt alsdann den Träger mit dem Glaspapierstück 41-, wobei man die beiden E-ndem-411, 412 gemeinsam in den Längsschlitz 40 und in den Schlitz: 29 einschiebt, so daß die Enden zwischen der Metallacbse 2,8 und der Innenwandung des Lagers dieser Achse festgeklemmt werden, wodurch sie einen doppelten Halt gewinnen und infolgedessen mit vollkommener Sicherheit festgehalten werden.
Man dreht mit einem Schraubenzieher
o. dgl. die Achse 28 in einer solchen Richtung, wie die Sperrklinke 35 dies zuläßt. Die Enden 411^i2 des Glaspapiers 41 werden von dem Schlitz 29 mitgenommen und auf die Achse 28 aufgewickelt. Es genügt, diese Achse zu drehen, bis das Glaspapier 41 genügend gespannt ist; alsdann kann die Maschine in Betrieb gesetzt werden. Die Klinke 35 verhindert jedes Zurückdrehen der Achse 28, so daß auch bei den stärksten Beanspruchungen das Glaspapier sich nicht entspannen kann.
Um das Glaspapierstück 41 zu entfernen, um es beispielsweise durch ein neues Stück zu ersetzen, hebt man die Klinke 35 aus, indem man einen Druck auf den Fortsatz 39 der Klinke ausübt. Die Achse 28 kann sich alsdann frei drehen, und es genügt, einen leichten Zug auf das Blatt 41 auszuüben, um es abzuwickeln.
Es ist zu beachten, daß kein Stück des Trägers 25 während dieser Arbeit abgenommen zu werden braucht, so daß also kein Teil der Maschine hierbei verlorengehen kann. Fernerhin ist die Kraft, welche nötig ist, um· das Glaspapier 41 aufzuwickeln, nur gering, so daß das Aufwickeln von jeder beliebigen Person ausgeführt werden· kann. An Stelle des Schraubenziehers kann man ein Geldstück verwenden, so daß die Bedienung des Trägers außerordentlich bequem und die Anwendung eines besonderen Werkzeuges überflüssig wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Befestigungs- und Spannvorrichtung für den auf der Arbeitswalze einer Maschine zum Polieren, Bohnen u. dgl. angeordneten, zum Abreiben dienenden Stoff, bestehend aus einer drehbaren Achse, welche die freien Enden des Stoffes erfassen und in ihrem Lager bei der Drehung festklemmen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Achse aus einem vollen Zylinder (28) besteht, der mit einem bis zu dem einen Ende des Zylinders reichenden Längsschlitz (29) versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder '(28) an dem einen Ende mit einem Sperrrad (31) versehen ist, in welches eine mittels einer Feder (37) belastete Klinke (35) eingreift, um jedes unerwünschte Entspannen des Stoffes auf der Arbeitswalze zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES92842D 1929-02-01 1929-07-19 Befestigungs- und Spannvorrichtung fuer den auf der Arbeitswalze einer Bohnermaschine angeordneten Stoff Expired DE506308C (de)

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DES92842D Expired DE506308C (de) 1929-02-01 1929-07-19 Befestigungs- und Spannvorrichtung fuer den auf der Arbeitswalze einer Bohnermaschine angeordneten Stoff

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