DE505679C - Mit Kohlenstaub zu betreibende Feuerungsanlage - Google Patents

Mit Kohlenstaub zu betreibende Feuerungsanlage

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DE505679C
DE505679C DES79761D DES0079761D DE505679C DE 505679 C DE505679 C DE 505679C DE S79761 D DES79761 D DE S79761D DE S0079761 D DES0079761 D DE S0079761D DE 505679 C DE505679 C DE 505679C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/002Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • mit Kohlenstaub zu betreibende Feuerungsanlage Die Erfindung bezieht sich auf mit Kohlenstaub zu betreibende Feuerungsanlagen, insbesondere für Dampflcessel.
  • Es wird angestrebt: r. im unteren Teil der Verbrennungskammer aus von außen her entnommener, in ständiger Bewegung befindlicher Luft einen schirmartigen Schleier zu bilden, den die von der Feuerung fallenden Ascheteilchen durchsetzen, so daß sie gekühlt werden, bevor sie den Aschekasten erreichen; a. infolge dieser Abkühlung das Zusammenbacken der Ascheteilchen zu zusammenhängenden Stücken im Aschekasten zu verhüten und dadurch das Herausschaffen der Ascheteilchen zu erleichtern; 3. die als Schirm dienende Luft, deren Temperatur am Ausgang der Verbrennungskammer 4oo bis 500 ° C erreichen kann, dazu zu benutzen, um sie als Sekundärluft in das Kanalsystem treten zu lassen, welches einem oder mehreren Brennern der Feuerungsanlage die Staubkohle -zuführt; .4. beste Ausnutzung der Kohle zu erzielen; 5. mit ausgezeichnetem Wirkungsgrad die Anwendung von Magerkohlen, d. h. von Kohlen mit schwachem Gehalt an flüchtigen Bestandteilen, zu ermöglichen und 6. die Abmessungen der Verbrennungskammern herunterzusetzen. Die diesen Zwecken dienende Erfindung besteht darin, daß die Feuerungsanlage mit in einer Fläche unterhalb der Verbrennungszone und oberhalb des Aschenfalles in den Wänden der Verbrennungskammer angebrachten Öffnungen ausgerüstet ist, die auf einer Seite mit der Außenluft oder mit einer anderen Zuleitung von kühler Luft unter höherem Druck, als die Saugleitung und die Verbrennungskammer haben, und auf der entgegengesetzten Seite mit der Saugleitung eines Gebläses verbunden sind, so daß eine geschlossene kühle Luftschicht in der Fläche der Öffnungen erzeugt werden kann.
  • Durch die Anordnung von Absaugeöffnungen innerhalb der Fläche der Zuluftöffnungen wird die Bildung einer geschlossenen Schicht kühler Luft ermöglicht, im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen, bei denen zwar die kühle Luft in der gleichen Höhe eingeführt, aber mit der übrigen Verbrennungsluft oberhalb der Einführungsstelle abgeführt wird.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist als Beispiel eine gemäß der Erfindung durchgebildete Dampfkesselfeuerung dargestellt.
  • Abb. r ist ein lotrechter Längsschnitt; Abb.2 ist der waagerechte Schnitt nach der Linie 2-z der Abb. r .
  • Gemäß der Erfindung ist in der Rückwand a der Verbrennungskammer A eine gewisse Anzahl von Öffnungen b angebracht, welche die Verbindung dieser Kammer A mit der Umgebung herstellen und zum Durchlassen der von außen entnommenen Luft bestimmt sind.
  • Die Öffnungen b können verschiedene Abmessungen und Gestalt haben; sie können auf der Außenfläche der Wand c, mit Schiebern oder Türen versehen sein, die es ermöglichen, den Luftdurchlaß zu regeln.
  • In der Vorderwand a, unel der Kammer A ist eine Anzahl von Saugleitungen c vorgesehen, die in die Kammer A münden und durch eine Leitung c, mit einem Sammelrohr C verbunden sind, das mit einem beispielsweise durch einen Elektromotor angetriebenen Ventilator D in Verbindung steht.
  • Der durch die Leitungen C, c, c, hindurch ansaugende Ventilator stellt im unteren Teil der Kammer A einen Unterdruck her, der den Eintritt von Außenluft durch die Üffnungenb in die KammerA herbeiführt. Diese Luft bewegt sich langsam von den Öffnungen b nach den Saugdüsen c und bildet dabei einen ständigen Schleier N, der für den Aschenraum einen wirksamen Schutz gegen dieWärmeeinwirkung aus dem oberen Feuerraume darstellt.
  • Die von der Verbrennungskammer sinkenden Ascheteilchen kommen mit dem Schleier in Berührung, kühlen sich dabei ab und sammeln sich darauf im Aschenfang I, der auf diese Weise seinerseits ebenfalls abgekühlt wird.
  • Selbst bei solchen Kohlen liefern die Ascheteilchen vermöge der Erfindung niemals wesentliche Klumpen und sind niemals in backendem Zustande. Sie sind stets hinreichend zerreiblich, damit ihre Fortschaffung auf die gewöhnliche einfache Weise vor sich gehen kann.
  • Während ihres Durchganges durch den unteren Teil der Kammer A wird die vom Ventilator D angesaugte Luft, die sich in unmittelbarer Berührung mit der Zone der vollen Verbrennung der Feuerung befindet, der Bestrahlung der Flamme dieser durch den Brenner R gespeisten Feuerung ausgesetzt. Außerdem ist sie mit den von der Verbrennungszone herunterfallenden Ascheteilchen in Berührung. Unter diesen Umständen erhöht sich ihre Temperatur fortgesetzt bis zu einem Betrage, daß sie bei ihrem Eintritt in die Saugdüsen c, leicht 400 bis 5oo° erreichen kann.
  • Gemäß der Erfindung wird die vom Ventilator D angesaugte Luft durch diesen in ein Rohr E gedrückt, das in der Form einer Düse e in eine Leitung F mündet, welche das Staubkohlengebläse G mit dem Brenner H verbindet. Das Staubkohlengebläse G bietet keine Besonderheit dar; es arbeitet auf die gebräuchliche Weise, indem es eine gewisse Menge von Primärluft fördert, die die zur Speisung des Brenners H bestimmte Staubkohle mitreißt.
  • Die Luft gelangt somit unter Druck und bei sehr hoher Temperatur in die Leitung F; diese Sekundärluft mischt sich vor Erreichung des Brenners H innig mit der Primärluft, die durch das Gebläse G mit Kohlenstaub beladen worden ist. Während die Vermischung stattfindet, wird sämtliche Feuchtigkeit, welche in der Kohle enthalten sein kann, verdampft.
  • Infolge dieser Durchwirbelung ist die Staubkohle in dem Augenblick, in dem sie aus dem Brenner H herauskommt und in die Verbrennungskammer A gelangt, in dem Gemisch aus Primär- und Sekundärluft vollständig verteilt, und jedes Kohleteilchen findet von seinem Eintritt in die Kammer A ab neben sich die zu seiner Verbrennung notwendigen Sauerstoffmoleküle.
  • Die Verbrennung der Kohle findet somit am Ausgangsende des Brenners statt; daher wird im größten möglichen Maß die Erzeugung von Reduktionszonen im Kohlenweg vermieden. Die wie gebräuchlich in die Kammer A eingeführte Zusatzluft hat nur die Wirkung, diese Verbrennung noch zu vervollständigen.
  • Dank der Erfindung ist es daher praktisch möglich, in den Feuerungen Kohlen mit schwachem Gehalt an flüchtigen Bestandteilen, z. B. Magerkohlen mit weniger als 1o °`a, zu verbrennen.
  • Jedenfalls wird eine beträchtliche Verminderung der in die Schornsteine abziehenden Kohle festgestellt.
  • Natürlich empfiehlt es sich, entsprechend der Beschaffenheit der zur Speisung der Brenner bestimmten Kohle sowohl die Menge der durch Kohlenstaubgebläse G geförderten Primärluft als auch die Menge der durch die Düse e eingeblasenen Sekundärluft passend zu regeln.
  • Statt bei Feuerungen mit Kohlenstaubgebläse kann die Erfindung auch bei Anlagen mit zentraler Zerstäubung angewendet werden.
  • Es hätte befürchtet werden können, daß die unter den angegebenen Bedingungen vom Ventilator D angesaugte Luft mit Kohlensäure in einem Betrag beladen sein würde, der mit dem Zweck, zu welchem diese Luft bestimmt ist, unverträglich sein würde. Nun ist dies keineswegs der Fall; die mitgerissene Kohlensäuremenge ist unerheblich und praktisch zu geringfügig, um die Verbrennung zu beeinflussen.
  • Die Anzahl und die Anordnung der öffnungen b und der Saugrohre c kann verändert werden, und die Saugrohre können von einem einzigen Ventilator D aus oder von mehreren zusammenwirkenden Ventilatoren bedient werden, ebenso können ein oder mehrere Brenner vorgesehen sein.
  • Die gemäß der Erfindung durchgebildeten Verbrennungskammern können für ein gegebenes Gewicht von zur Verbrennung gelangender Kohle, verglichen mit den vorhandenen Verbrennungskammern, kleinere Abmessungen erhalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Kohlenstaub zu betreibende Feuerungsanlage mit in einer Fläche unterhalb der Verbrennungszone und oberhalb des Aschenfalles in den Wänden der Verbrennungskammer angebrachten Offnungen, die auf einer Seite mit der Saugleitung eines Gebläses und auf der entgegengesetzten Seite mit einer Zuleitung kühler Luft unter höherem Druck, als die Saugleitung und dieVerbrennungskammer haben, verbunden sind, so daß eine geschlossene kühle Luftschicht in der Fläche der Öffnungen erzeugt werden kann.
  2. 2. Feuerungsanlage nach Anspruch i, bei der die Druckleitung des Gebläses in die Druckleitung der Kohlenstaubdüsen mündet.
DES79761D 1927-03-26 1927-05-21 Mit Kohlenstaub zu betreibende Feuerungsanlage Expired DE505679C (de)

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DES79761D Expired DE505679C (de) 1927-03-26 1927-05-21 Mit Kohlenstaub zu betreibende Feuerungsanlage

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