DE504792C - Kugelgelenkverbindung fuer Rohrleitungen - Google Patents

Kugelgelenkverbindung fuer Rohrleitungen

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DE504792C
DE504792C DES80038D DES0080038D DE504792C DE 504792 C DE504792 C DE 504792C DE S80038 D DES80038 D DE S80038D DE S0080038 D DES0080038 D DE S0080038D DE 504792 C DE504792 C DE 504792C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L11/00Hoses, i.e. flexible pipes
    • F16L11/14Hoses, i.e. flexible pipes made of rigid material, e.g. metal or hard plastics
    • F16L11/18Articulated hoses, e.g. composed of a series of rings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/02Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction
    • F16L27/04Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der bekannten Druckmittelleitungen mit Schnellverbindern für Bergwerke, in die Kugelgelenke eingelegt sind, um die Nachgiebigkeit bei Gebirgsbewegungen zu erhöhen und die Ablenkung zu erleichtern. Diese Leitungen müssen häufig auseinandergenommen und an anderer Stelle wieder verlegt oder bis zur Wiederverwendung kürzere oder
ίο längere Zeit auf das Lager genommen werden. Die Dichtungsmittel der Schnellverbinder und Kugelgelenke schrumpfen dabei, namentlich in heißen, trockenen Grubenräumen, stark zusammen, fallen beim Handhaben heraus und gehen verloren. Dann werden die Teile leicht durch die nicht fachmännisch gebildeten Arbeiter ohne Dichtungsring wieder eingebaut, was große Druckmittelverluste zur Folge hat. Besonders groß ist diese Gefahr bei den Kugelgelenken, bei denen die Befestigung der Dichtungsringe an sich schon schwierig ist und bei denen die bisher beim Auseinandernehmen der Rohrleitungen zu entkuppelnden Hohl- und Vollkugeln selbst viel leichter. beschädigt werden durch die rauhe Behandlung beim Handhaben, Lagern und Wiederverlegen als die an den Enden mit Nut oder Feder versehenen Rohre mit Schnellverbindern.
Der Erfindungsgedanke besteht nun darin, einen Teil der Rohre für die Arbeitsmittelleitungen in Bergwerken mit Kugelgelenken solcher Ausbildung zu versehen, daß die Rohre durch sie nachgiebig sind, aber ohne Entkuppelung der Kugelgelenke durch die bei der betreffenden Rohrleitung zur Schnellverbindung vorgesehenen Mittel wie bisher verbunden und wieder getrennt werden können. Die Lösung besteht darin, daß die beiden in bekannter Weise kugelig ausgehöhlten, innen den Kugelgelenkdichtungsring, außen das Gewinde für die hohlkugelige Überwurfmutter tragenden Kugelgehäusewandungen nach dem Rohrende mit lösbaren oder festen zylindrischen Verlängerungen versehen sind, an deren Ende abwechselnd die Nut oder die Feder der betreffenden Schnellverbinder angebracht sind. Zur Verbindung dient dann die in das entsprechend verlängerte Gewinde der hohlkugeligen Überwurfmutter oder in ein besonderes Gewinde des genuteten Teiles eingreifende, einen Bund des verlängerten Gehäuseendes erfassende Überwurf- oder Sternmutter der betreffenden Rohrleitung. Das andere Ende eines solchen Rohrleitungsteiles mit Kugel und mit fest aber in gewissen Grenzen drehbar und nachgiebig an diese angeschlossenen Hohlkugelgehäuse ist mit der Feder und dem Bund für die Überwurf- oder Sternmutter oder mit der Nut nebst Dichtungsring der Schnellverbinder der betreffenden Rohrleitung versehen, je nachdem an dem Kugelgehäuseende die Nut oder die Feder nebst Bund vorgesehen ist. Wird ein
solches Rohr an Stelle eines Regelrohres mit Nut an dem einen und Feder an dem anderen Ende durch Schnellverbinder an die vorhandenen Rohrstücke angeschlossen, so ist am Rohrstoß ein Kugelgelenk, werden zwei miteinander an den Kugelgehäuseenden starr verbundene Rohre durch Schnellverbinder an die vorhandenen Rohrstücke angeschlossen, so sind am Rohrstoß zwei Kugelgelenke nebeneinander in die Leitung eingebaut. Letzteres hat den Vorteil vermehrter Nachgiebigkeit und Ablenkbarkeit. Der Hauptvorzug dieser iieaen Rohrteile mit Kugelgelenk ist aber, daß die Kugeln beim Anbringen oder Ausbauen des Rohrstranges· mit den Rohren fest verbunden bleiben und die Rohrglieder mittels der üblichen Rohrschnellverbinder an den verlängerten Gehäuseenden verbunden und gelöst werden, ohne daß Übergangs- und Preßstücke notwendig" sind.
Infolge des Zusammenpassens aller dieser mit den gleichen Schnellverbindem versehenen verschiedenen Rohrglieder wird das Verlegen der Rohrleitungen in den engen, unübersichtlichen und schlecht beleuchteten Grubenräumen sehr erleichtert, eine hier besonders störende Unterbrechung der Arbeit infolge des Fehlens oder Nichtpassens von Leitungsgliedern wird besser als bisher vermieden, und die Rohrstränge können durch den wesentlich vereinfachten und auch nachträglich leicht möglichen Einbau der Kugelgelenkrohre nachgiebiger und ablenkbarer als bisher gemacht werden. Hierdurch wird die Gefahr des Undichtwerdens oder des Bruches der Rohrleitungen wesentlich verringert und die Betriebssicherheit erhöht. Endlich sind die Kugelgelenkteile beim Handhaben vor Beschädigungen besser geschützt, und ihre Dichtungsmittel können nicht verlorengehen.
Die neue doppelte Kugelgelenkverbindung ist in den Abb. 1 und 2 der Zeichnung im Längsschnitt durch die Rohrachse und im Querschnitt nach A-B der Abb. 1 und zwei Ausführungsformen der neuen Rohrleitungsglieder sind in den Abb. 3 und 4 im Längsschnitt dargestellt.
An den durch ein doppeltes Kugelgelenk nach der Abb. 1 zu verbindenden Enden der Rohre α, α sind die Vollkugeln k der Gelenke in beliebiger Weise befestigt. Die . entsprechend kugelig ausgehöhlten Gehäusewandungen e tragen inwendig den Dichtungsring m und außen eine Gewinde / für die hohlkugelige Überwurfmutter /. Solche Kugelgelenke sind an sich bekannt. Neu ist es - aber, das Gehäuse e nach außen mit etwa zylindrischen Verlängerungen g und gL zu versehen, an deren äußeren Enden entweder die Nut c nebst Dichtungsring oder die Feder bL nebst Bund b für die Überwurf- oder Stemmutter d mit den Nocken d{ der zu der Rohrleitung gehörenden Schnellverbinder vorgesehen ist. Die Sternmutter greift entweder in das verlängerte Gewinde / der hohlkugeligen Überwurfmutter e, oder es wird ein besonderes Gewinde an der Gehäuseverlängerung gi eingeschnitten. Die Sternmutter d übergreift den Bund b und preßt die Feder b\ beim Anziehen mittels eines Hammers oder Fäustels gegen die Dichtung. Die zylindrische Verlängerung g ist hier lösbar vorgesehen, um die Slernmutter leichter aufbringen zu können.
Damit sich die Kugelgelenke beim Anziehen und Lösen der Überwurfmutter d nicht unbeabsichtigt drehen können, wird die hohlkugelige Überwurfmutter / zweckmäßigerweise mit Zapfen I1, beispielsweise einfachen Schraubstiften, versehen, die in entsprechende Nuten Zi1 des Vollkugelstückes k eingreifen.
Neben dem Vorteil des größeren Rohrausschlages, der dem Gegenstande der Erfindung mit den bekannten doppelten Kugelgelenken gemeinsam ist, liegt hier noch der besondere Vorteil vor, daß die Kugelgelenke beim Ausbau der Rohrleitung nicht entkuppelt zu werden brauchen, sondern fest mit ihr verbunden bleiben und zweckmäßigerweise durch Schrauben χ in ihrer Lage gesichert werden. Beim Ausbau der Leitung wird daher nur die Überwurfmutter d wie die üblichen Schnellverbinder der Rohrleitung durch Hammerschläge gelöst.
Die Rohrleitungsglieder mit je einem der doppelten Kugelgelenke haben also an der festen Gehäuseverlängerung g oaer ^1 die gleichen Verbindungsmittel wie die vorhandenen Rohiieitungsteile, ebenso an dem anderen Rohrende, weshalb sie an jeder Stelle mit diesen zusammenpassen und ohne Übergangsstücke o. dgl. verwendet werden können.
Zwei Ausführungsformen der neuen Rohrglieder sind in den Abb. 3 und 4 dargestellt. Nach der Abb. 3 ist das Kugelgehäuse e für die Kugel k nach außen verlängert und am Ende mit der Nut c nebst Dichtungsring und außen mit dem Gewinde für die Sternmutter ύ! versehen. An dem anderen Ende ist, wie am Rohre av eine Rohrmuffe g* mit Feder bi und Bund b für die Sternmutter d angebracht. An dieses andere Ende kann dann entweder ein Rohr mit dem gleichen Ivugelgelenkstück oder ein Regelrohr a.2 (Abb. 4) mit Nut und Dichtungsring angeschlossen werden.
Nach der Abb. 4 ist das Kugelgelenk mit der lösbaren Verlängerung g, der Feder O1 und dem Bund b für die Überwurfmutter d versehen. An dem anderen Rohrende muß daher eine Anschlußmuffe g3 mit Nut und Dichtungsring angebracht werden.
Natürlich könnten an einem Rohr auch an beiden Enden Kugelgelenke vorgesehen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Kugelgelenkvei'bindung für Rohrleitungen mit Schnellverbindern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden kugelig ausgehöhlten, innen den Kugelgelenkdichtungsring (»ζ), außen das Gewinde (f) für die hohlkugelige Überwurfmutter (l\ tragenden, nach dem Rohrende mit lösbaren oder festen zylindrischen Verlängerungen (g, g1 ; versehenen Gehäusewandungen (ei am Ende abwechselnd mit der Nut ic; oder der Feder (O1) der betreffenden Schnellverbinder versehen sind und durch die in das entsprechend verlängerte Gewinde ("/} der Überwurfmutter (I) oder in ein besonderes Gewinde des genuteten Teiles eingreifende, einen Bund <b) des verlängerten Gehäuseendes (g) erfassende Überwurf mutter oder Sternmutter (d) miteinander verbunden sind 1 Abb. i).
  2. 2. Rohrleitungsglied für Leitungen mit Schnellverbindern nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende die Feder (O1) und der Bund (b) für die Überwurfmutter (d) der betreffenden Schnellverbinder, an dem anderen Ende ein Kugelgelenk nach dem Anspruch ι mit der Nut (c) und dem Dichtungsring der betreffenden Schnellverbinder am verlängerten Gehäuseende (^1) vorgesehen ist (Abb. 31.
  3. 3. Rohiieitungsglied für Leitungen mit Schnellverbindern nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende die Nut (c) und der Dichtungsring der betreffenden Schnellverbinder, an dem anderen Ende ein Kugelgelenk nach dem Anspruch 1 mit der Feder (O1) und dem Bund (b) für die Überwurfmutter (el) der betreffenden Schnellverbinder am verlängerten Gehäuseende ig) vorgesehen ist (Abb. 4).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES80038D 1927-06-02 1927-06-02 Kugelgelenkverbindung fuer Rohrleitungen Expired DE504792C (de)

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DE504792C true DE504792C (de) 1930-08-07

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DE (1) DE504792C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984003132A1 (en) * 1983-02-10 1984-08-16 Kenth Olof Bertil Aokerdahl Flexible pipe joint

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984003132A1 (en) * 1983-02-10 1984-08-16 Kenth Olof Bertil Aokerdahl Flexible pipe joint

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