DE504060C - Verfahren und Vorrichtung, ortsfeste oder schwer bewegliche Gegenstaende mit einem UEberzug zu versehen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung, ortsfeste oder schwer bewegliche Gegenstaende mit einem UEberzug zu versehenInfo
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Classifications
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- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D3/00—Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials
- B05D3/04—Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials by exposure to gases
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/16—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
- B05B7/20—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
- B05B7/201—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle
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Description
Durch das Hauptpatent 459 535 ist ein Verfahren zum Aufbringen eines Überzuges
auf ortsfeste oder schwer bewegliche Gegenstände geschützt, nach dem hochhitzebestän-S
diger Lack- oder Lackfarbe auf den Gegenstand aufgebracht und mittels eines ortsbeweglichen
Heißluftgebläses o. dgl. unter Erwärmung, die bis zu 6oo° und darüber
gehen kann, eingebrannt wird. Dieses Verfahren dient beispielsweise dazu, auf großen
Bauwerken, wie z. B. eisernen Brücken, einen diese gegen die Witterungseinflüsse schützenden
Überzug, z. B. aus einem anderen Metall, wie Aluminium o. dgl., aufzubringen. In diesem
Falle enthält dann die Flüssigkeit das Überzugsmetall, beispielsweise das Aluminium,
in äußerst feiner Verteilung, auch in Form von Salzen oder anderen Verbindungen dieses Metalls.
ao Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Verfahrens nach dem Hauptpatent und
besteht darin, daß die Werkstücke zur Vermeidung einer Bläschen- und Rostbildung der
Einwirkung eines Heißlüftstromes ausgesetzt werden, bevor die Überzugsflüssigkeit aufgebracht
wird. Hierdurch ist erreicht, daß etwaige Niederschläge auf den Gegenständen, insbesondere Feuchtigkeitsniederschläge, vor
dem Aufbringen des Überzugslackes o. dgl.
beseitigt werden und daß der einzubrennende Lack besser haftet als bisher. Weiter ist der
Eintritt der Hauptwirkung des später erfolgenden Einbrennens des Überzuges, nämlich
die Vermeidung der Bildung von Bläschen und Rost, unter allen Umständen gewährleistet
und eine Abkürzung dieses Einbrennvorganges erzielt. Dies ist für viele Fälle, in denen die Besonderheit der verwendeten
Überzugsflüssigkeit und andere Umstände eine möglichst kurze Einbrennzeit erfordern,
von großer Bedeutung.
Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen
Verfahrens. Erfindungsgemäß sind die das Heißlüftgebläse bildenden Endstücke der
Brennstoffleitung und der Heißluftleitung mit der Vorrichtung zum Aufbringen der
Überzugsflüssigkeit zu einem leicht zu handhabenden, einheitlichen Gerät zusammengebaut.
Es ist bereits eine Zerstäubervorrichtung bekannt, welche mit erhitzter Preßluft arbeitet
und mit welcher Pech, Teer ο. dgl. auf eine vorher durch den heißen Preßluftstrahl
angewärmte Fläche aufgebracht wird. Hierbei soll das heißflüssige Pech beim Auftreffen
auf die zu überziehenden Flächen vor dem Erstarren bewahrt werden, weil es sonst
abfällt und nicht haftet. Demgegenüber soll erfindungsgemäß die Rost- und Bläschenbildung
vermieden werden. Bei der bekannten Vorrichtung soll auch das Erwärmen der zu überziehenden Flächen und das Aufbringen
des Überzugsmittels nicht zeitlich getrennt, sondern gleichzeitig ausgeführt werden.
Ferner ist oberhalb des Zerstäubers ein Gefäß angebracht, das mit dem zu zerstäubenden
Pech ο. dgl. gefüllt wird, so daß die Vorrichtung schwer zu handhaben ist, weil
der ganze Vorratsbehälter ständig mitbewegt werden muß. Die Vorrichtung gemäß der
Erfindung unterscheidet sich von der be-
is kannten dadurch, daß die nach dem Erhitzen
aufzubringende Überzugsflussigkeit nicht ständig mitbewegt " werden muß, sondern
durch besondere bewegliche Leitungen zugeführt werden kann, weil nur die Endstücke
der Leitungen des Heißluftgebläses mit der Auftragevorrichtung zusammengebaut sind.
Durch die Erfindung ist eine Vorrichtung geschaffen, die von einem einzigen Bedienungsmann
sehr leicht und einfach zu handhaben ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung
schematisch in Ansicht veranschaulicht.
Die Vorrichtung enthält das Heißluftgebläse α, dessen Brenner b der Brennstoff durch eine Leitung c zugeführt wird, während die Zuleitung der Luft durch eine Leitung d erfolgt. Jede der Leitungen c, d ist mit einem Regulierhahn e bzw. f versehen.
Die Vorrichtung enthält das Heißluftgebläse α, dessen Brenner b der Brennstoff durch eine Leitung c zugeführt wird, während die Zuleitung der Luft durch eine Leitung d erfolgt. Jede der Leitungen c, d ist mit einem Regulierhahn e bzw. f versehen.
An dem Heißluftgebläse ist ferner eine Spritzpistole g zum Aufbringen der Überzugsflüssigkeit
angebracht, der die Flüssigkeit durch eine Leitung h zugeführt wird. Die Leitungen
d, c, h werden von einem gemeinsamen
4.0 Halter i gehalten.
Die beschriebene Vorrichtung bildet ein einheitliches handliches Gerät, mittels dessen
der zu überziehende Gegenstand zunächst der Einwirkung von Heißluft ausgesetzt werden
kann, worauf nach Abschluß der Hähne e, f das Aufbringen der Überzugsflüssigkeit mittels
der Spritzpistole g erfolgt. Dann wird wieder das Heißluftgebläse α in Gang gesetzt
und der auf den Gegenstand aufgebrachte Überzug eingebrannt.
Die Temperatur des Heißluftstromes, der zur Vorbehandlung des Gegenstandes verwendet
wird, braucht nicht so hoch zu sein wie diejenige des zum Einbrennen des Überzuges
dienenden Heißluftstromes. Sie kann aber je nach der Art der verwendeten Überzugsflüssigkeit
auch ebenso hoch sein wie die Einbrenntemperatur oder auch höher als diese. Unter LTmständen genügt auch eine einfache
Gebläseflamme zur Vorbehandlung des Gegenstandes.
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann auch zur Durchführung des Verfahrens nach
dem Hauptpatent Verwendung finden.
Claims (2)
1. Verfahren, ortsfeste oder schwer bewegliche Gegenstände aus Eisen, Holz
oder anderen Werkstoffen mit einem Überzug zu versehen, nach Patent 459 535, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstücke
zur Vermeidung einer Bläschen- und Rostbildung in an sich bekannter Weise der Einwirkung eines Heißluftstromes
ausgesetzt werden, bevor die Überzugsflüssigkeit aufgebracht wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die das Heißluftgebläse (a) bildenden Endstücke der Brennstoffleitung
(c) und der Heißluftleitung [d) mit der Vorrichtung (g) zum Aufbringen
der Überzugsflüssigkeit zu einem leicht zu handhabenden, einheitlichen Gerät zusammengebaut
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB139018D DE504060C (de) | 1928-08-21 | 1928-08-21 | Verfahren und Vorrichtung, ortsfeste oder schwer bewegliche Gegenstaende mit einem UEberzug zu versehen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB139018D DE504060C (de) | 1928-08-21 | 1928-08-21 | Verfahren und Vorrichtung, ortsfeste oder schwer bewegliche Gegenstaende mit einem UEberzug zu versehen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE504060C true DE504060C (de) | 1931-03-09 |
Family
ID=6999547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB139018D Expired DE504060C (de) | 1928-08-21 | 1928-08-21 | Verfahren und Vorrichtung, ortsfeste oder schwer bewegliche Gegenstaende mit einem UEberzug zu versehen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE504060C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040429B (de) * | 1942-06-01 | 1958-10-02 | Pauline M Bach | Verfahren zur Erzeugung eingebrannter organischer Schutzueberzuege auf Metallen |
| DE1086154B (de) * | 1951-02-14 | 1960-07-28 | J & Otto Krebber | Verfahren, Vorrichtung und Anlage zur Vorbereitung von Anstrichflaechen auf Stahl oder Eisen durch Beseitigung der unsichtbaren Feuchtigkeit |
-
1928
- 1928-08-21 DE DEB139018D patent/DE504060C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040429B (de) * | 1942-06-01 | 1958-10-02 | Pauline M Bach | Verfahren zur Erzeugung eingebrannter organischer Schutzueberzuege auf Metallen |
| DE1086154B (de) * | 1951-02-14 | 1960-07-28 | J & Otto Krebber | Verfahren, Vorrichtung und Anlage zur Vorbereitung von Anstrichflaechen auf Stahl oder Eisen durch Beseitigung der unsichtbaren Feuchtigkeit |
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