DE504040C - Verfahren zur Inbetriebsetzung von Brennkraftturbinenanlagen - Google Patents

Verfahren zur Inbetriebsetzung von Brennkraftturbinenanlagen

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DE504040C
DE504040C DEH115470D DEH0115470D DE504040C DE 504040 C DE504040 C DE 504040C DE H115470 D DEH115470 D DE H115470D DE H0115470 D DEH0115470 D DE H0115470D DE 504040 C DE504040 C DE 504040C
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internal combustion
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commissioning
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E H HANS HOLZWARTH DR ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/26Starting; Ignition
    • F02C7/268Starting drives for the rotor, acting directly on the rotor of the gas turbine to be started
    • F02C7/27Fluid drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Inbetriebsetzung von Brennkraftturbinenanlagen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Inbetriebsetzung von Brennkraftturbinenanlagen, welche aus Einzelsätzen mit Gebläsen gekuppelter Bren.nkraftturbinen bestehen. Derartige Anlagen finden beispielsweise Anwendung als Schiffsantriebsma;chinen, die vorübergehend eine größere Leistung entwickeln sollen, wie z. B. Hochseeschlepper, Torpedoboote usw. Bei Schiffsmaschinen tritt das Bestreben auf, den Anteil des arbeitsleistenden Teiles der Maschinenanlage am Gesamtmaschinengewicht möglichst hoch zu halten und das Gewicht der Hilfs- und Nebenmaschinen möglichst zu beschränken.
  • Gemäß vorliegender Erfindung soll das Gewicht des zur Inbetriebsetzung der Brennlcraftturbinenanlage unentbehrlichen Hilfsverdichters sehr klein gehalten werden, indem: eine stufenweise Inbetriebsetzung vorgeschlagen wird. Die Erfindung besteht darin, daß von einer unabhängigen Druckluftquelle gelieferte Druckluft zunächst die mit einem Niederdruckgebläse verbundene Brennkraftturbine in Gang setzt, worauf diese Brennkraftturbine durch das von ihr angetriebene Niederdruckgebläse Ladeluft erhält und ihre normale Drehzahl erreicht, sodann eine zweite Brennkraftturbine, die ein Hochdruckgebläse treibt, ebenfalls Ladeluft aus dem Niederdruckgebläse empfängt, bis sie ihre normale Drehzahl erreicht hat, so daß sie nunmehr durch ihr Hochdruckgebläse Ladeluft von größerem Druck für beide Brennkraftmaschinen liefern kann. Die Anlage entwickelt sodann bei Inbetriebnahme aller Kammern ihre volle Leistung. Es steht nichts im Wege, daß die Leistung der unabhängigen Druckluftquelle so bemessen wird, daß nur eine einzige Kammer der das Niederdruckgebläse antreibenden Turbine in Betrieb genommen werden kann. Sobald sich eine Kammer in Betrieb befindet, liefert das mit der Turbine gekuppelte Niederdruckgebläse Ladeluft, so daß weitere Kammern und schließlich sämtliche Kammern der Turbine in Betrieb genommen erden können. Die Hilfsmaschine und ihr Gewicht «-erden dann besonders klein werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben und schematisch dargestellt.
  • Es bedeuten i, i' die als Brennkraftturbinen ausgebildeten Schiffsantriebsmaschinen, a, :2' die Übersetzungs- und Umkehrgetriebe,3, 3' die Schraubenwellen, q. das Niederdruckgebläse, 5 das Hochdruckgebläse, 6, 6' die Kupplungen oder Übersetzungs-oder Wechselgetriebe zwischen Brennkraftturbine und Kreiselgebläse, 7 ein Dieselschnelläufer, 8 ein Kreiselgebläse, 9 eine kleine Dvnamomaschine.
  • Die Übersetzungen 6 gestatten, sowohl die Brennkraftturbinen, als auch das Niederdruck- und das Hochdruckgebläse mit der für jede Maschinengattung günstigsten Umdrehungszahl zu betreiben, wozu deren Kupplung unmittelbar oder durch übersetzungs-oder Wechselgetriebe erfolgen kann. Bei der Fahrt betreiben die blturbinen i und i' einerseits über das Übersetzungs- und Wendegetriebe 2, a' die Schraubenwellen 3 und 3', andererseits über die Kupplungen oder Getriebe 6 und 6' hinweg das Niederdruckgebläse q. und das Hochdruckgebläse 5. Die Ladeluft entnehmen die Brennkraftturbinen i und i' während der Fahrt dem Hochdruckgebläse 5, und durch das Niederdruckgebläse q. wird die Luft aus der Atmosphäre angesaugt.
  • Für das Anlassen dieser Brennkrafttur-'uinenanlage, um das Schiff in Fahrt zu setzen, ist die ohnehin vorhandene Hilfsmaschine 7, die zur Lichterzeugung dient, mit einem Gebläse 8 gekuppelt.
  • Die Steuerung der Brennkrafttürbinen i und i' wird unabhängig von der Brennkraftturbinenwelle durch einen Elektromotor mittel- oder unmittelbar angetrieben. Das Ingangsetzen geht wie folgt vor sich. Mit der Ladeluft aus dem Gebläse 8 wird eine oder ein Teil der Brennkammern von i gespeist. Auf diese Weise wird die Backbordbrennkraftturbine i in Umdrehung gesetzt. Die Schraubenwelle ist noch nicht mit der Brennkraftturbinenwelle gekuppelt, wohl aber das N iederdr uckgebläse q.. Sobald das N iederdruckgebläseLuft liefert, können die übrigen Brennkammern der Backbordbrennkraftturbine zugeschaltet werden. Diese Maschine läuft dann mit voller Umdrehungszahl, aber mit vermindertem Ladeluftdruck. llit dieser Ladeluft aus dem Niederdruckgebläse wird anschließend die Steuerbordmaschine hochgefahren. Sodann wird die Lieferung der Ladeluft aus ¢ auf 5 umgeschaltet, so daß also Ladeluft in voller Druckhöhe den beiden Brennkraftturbinen zur Verfügung steht, welche von nun ab volle Leistung hergeben können. So lange die Schraubenwellen nicht mit den bei voller Umdrehungszahl laufenden Brennkraftturbinen gekuppelt werden, muß ein Teil der Ladeluft ins Freie abgeblasen oder die Umdrehungszahl der Brennkraftturbinen vermindert werden. Als Kupplung zwischen Schraubenwelle und Brennkraftturbine ist eine Flüssigkeitskupplung mit Zahnradgetriebe gedacht, mit welcher man sowohl auf Vorwärts-, auf Stillstand, als auf Rückwärtsgang schalten kann. Wahlweise kommt die elektrische ` Übertragung in Betracht. Sollte je die Anlaßluftflasche des kleinen Dieselschnelläufers zufällig entleert sein, so kann dieselbe mit einer kleinen Handpumpe aufgefüllt werden.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung des Ingang- und Inbetriebsetzens der beiden Brennkraftturbinenmaschinensätze im dargestellten Ausführungsbeispiel ist ersichtlich, auf welch einfache Weise und mit welchen einfachen und doch sicher wirkenden Hilfsmitteln das Anlassen. der verhältnismäßig sehr großen Maschinenanlage vor sich geht, was für die schnelle Bereitschaft und Erreichung der vollen Maschinenleistung in kürzester Zeit unter Aufwendung von wenigen Bedienungsmannschaften von großer Wichtigkeit ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Inbetriebsetzung von Brennkraftturbinenanlagen, bestehend aus einzelnen mit Gebläse gekuppelten Brennkraftturbinen, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst von einer unabhängigen Druckluftquelle gelieferte Druckluft die mit einem Niederdruckgebläse verbundene Brennkraftturbine in Gang setzt, worauf diese Brennkraftturbine durch das von ihr angetriebene Niederdruckgebläse Ladeluft erhält und ihre normale Drehzahl erreicht, sodann eine zweite Brennkraftturbine, die ein Hochdruckgebläse treibt, ebenfalls Ladeluft aus dem Niederdruckgebläse empfängt, bis sie ihre normale Drehzahl erreicht hat, so daß sie nunmehr durch ihr Hochdruckgebläse Ladeluft von größerem Druck für beide Brennkraftturbinen liefern kann.
DEH115470D 1928-03-01 1928-03-01 Verfahren zur Inbetriebsetzung von Brennkraftturbinenanlagen Expired DE504040C (de)

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