DE503301C - Absperrorgan fuer aetzende Fluessigkeiten - Google Patents

Absperrorgan fuer aetzende Fluessigkeiten

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DE503301C
DE503301C DEJ37662D DEJ0037662D DE503301C DE 503301 C DE503301 C DE 503301C DE J37662 D DEJ37662 D DE J37662D DE J0037662 D DEJ0037662 D DE J0037662D DE 503301 C DE503301 C DE 503301C
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valve
housing
shut
acid
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/02Construction of housing; Use of materials therefor of lift valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

Die gegenwärtig gebrauchten Ventile aus Metall für Säuren, wie solche in der chemischen Industrie Verwendung linden, sind, im allger_ meinen aus Sonderstoff, z. B. säurebeständigem Stahl, Hartblei oder aus andern Legierungen hergestellt, je nach der Säure, für welche das betreffende Ventil bestimmt ist. Jede so hergestellte Ventilsorte kann nur einer sehr begrenzten Anzahl verschiedener Säuren widerstehen. Ventile aus Sandstein widerstehen zwar den Angriffen einer viel größeren Anzahl Säuren, aber ihre Zerbrechlichkeit und ihr großer Umfang schließen sie vielfach von der Verwendung aus. Auch hat man bereits daran gedacht, das Innere des Ventils zu emaillieren, jedoch hält die Emailschicht dort nicht, wo sie mit dem Ventilsitz und mit der Ventilspindel in Berührung kommt, da das Öffnen und Schließen des Ventils Risse, Sprünge oder Abblätterungen
ao des Emails an den erwähnten Stellen hervorruft, z. B. infolge des Druckes des Ventiltellers auf den Sitz oder des Anschlagens des Ventiltellers an das Email rings um die Spindeldurchgangsöffnung.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Ventil für ätzende Flüssigkeiten, das sich durch die Verbindung eines zweiteiligen, innen emaillierten Ventilgehäuses aus Gußeisen, einer runden, in der Teilungsebene des Ventilgehäuses liegenden und gegen das Ventilgehäuse abgedichteten Scheibe als Sitz für einen samt seiner Spindel aus säurebeständigem Metall bestehenden Ventilteller mit einem gleichfalls säurebesiändigen metallenen Grundring der Stopfbüchse kennzeichnet, der nach innen über die emaillierte Gehäusefläche hervorragt.
Ein Ausführungsbeispiel eines Ventils nach der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsschnitt in der Stellung der Gehäuseteile für geraden Leitungsdurchgang ;
Abb. 2 ist ein Längsschnitt desselben Ventils in der Stellung für Winkeldurchgang;
Abb. 3 ist ein Schnitt durch Ventilteller und -spindel senkrecht zum Schnitt nach Abb. 1 und 2.
Das dargestellte Ventil weist zwei Gehäuseteile 2 und 4 aus Gußeisen auf. Die Innenwände des Gehäuses sind mit einer als unterbrochene Linie dargestellten Emailschicht 30 aus säurebeständigem Email überzogen. Die beiden Gehäuseteile 2 und 4 sind mit Verbindungsflanschen 6 und 26 versehen. Die Flanschen haben eine kreisrunde Ausnehmung; darin ist eine als Ventilsitz dienende Scheibe 7 aus säurebeständigem, nicht oxydierbar genanntem Sonderstahl gelagert und durch säurebeständige Dichtungsscheiben 8 gegen das Ventilgehäuse, besonders auch gegen die Emailschicht 30 abgedichtet. Zwecks Abdichtung werden Verbindungsschrauben auf dem Umfang der Flan-
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5OB
sehen 6 und 26 verwendet, die durch die Mittellinien 31 angedeutet sind. Die zylindrische Durchgangsöffnung 20 der Scheibe 7 hat an beiden Seiten der Scheibe Kanten, die dem Ventilteller 11 als Ventilsitz dienen können. Die Scheibe 7 ist wendbar. Ist der eine Ventilsitz abgenutzt, so kann sie zur Benutzung des zweiten gewendet werden.
Der Ventilteller 11 besteht samt der Ventilspindel aus nicht oxydierbarem Stahl. Die Ventilspindel schraubt sich in einer Mutter 16, die in der Brücke 17 befestigt ist. Zur Abdichtung der Ventilspindel dient eine Stopfbüchse mit einer Packung 13. Der Grundring 14 der Stopfbüchse besteht aus nichtoxydierbarem, säurebeständigem Metall. Er ist in den Gehäuseteil 4 eingeschraubt, und zwar vor dem Emaillieren. Über seine mit der Innenfläche gleichliegende innere Querfläche ragt an ihm noch nach innen, also über die emaillierte Gehäusefläche hervor, ein Ring 29, der als Anschlag für die zurückgehende Hubbegrenzung 21 der Ventilspindel dient. Der mit der Innenfläche des Gehäuseteiles 4 gleichliegende Teil des Grundrings 14 ist mit dieser Innenfläche zugleich emailliert worden, so daß die Emailschicht 30 eine dichte Verbindung zwischen Grundring 14 und Gehäuseteil 4 bildet.
Auf diese Weise ist die Säure überall am Eindringen unter die Emailschicht des Gehäuses gehindert, nämlich auf den Seiten der Scheibe 7 durch die Unterlagsscheiben 8, am Grundring 14 durch die sich über den Spalt fortsetzende Emailschicht selbst. Das gußeiserne Gehäuse ist deshalb an keiner Stelle der Säure ausgesetzt. 3j
Die Entstehung von Rissen und Sprüngen an den gefährdeten Stellen der Emailschicht sind an der Scheibe 7 dadurch geschützt, daß die Dichtungsscheiben 8 aus weichem Stoff sind und dem Schließdruck des Ventils nachgeben und an dem Grundring 14 durch den Ring 29, der unmittelbare Beanspruchungen der Emailschicht beim öffnen des Ventils verhindert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Absperrorgan für ätzende Flüssigkeiten mit einem innen emaillierten Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß als Sitz eine in der Teilungsebene des Gehäuses liegende und gegen dieses abgedichtete Scheibe aus säurebeständigem Material dient, und daß durch entsprechend angeordnete Anschläge ein Anstoßen irgendwelcher beweglichen Teile des Absperrorgans an die Emailleschicht verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    MgRLlH. GEDRÜCKT IN BER REICHSDRUfcKElitl
    fe / 4Jl
DEJ37662D 1929-01-29 1929-04-16 Absperrorgan fuer aetzende Fluessigkeiten Expired DE503301C (de)

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DE (1) DE503301C (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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