DE503246C - Freiblicklaeufer fuer doppelseitige Rechenstaebe - Google Patents

Freiblicklaeufer fuer doppelseitige Rechenstaebe

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DE503246C
DE503246C DEN29847D DEN0029847D DE503246C DE 503246 C DE503246 C DE 503246C DE N29847 D DEN29847 D DE N29847D DE N0029847 D DEN0029847 D DE N0029847D DE 503246 C DE503246 C DE 503246C
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DE
Germany
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free
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springs
parts
sight
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DEN29847D
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NESTLER AG ALBERT
Albert Nestler AG
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NESTLER AG ALBERT
Albert Nestler AG
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand manipulated computing devices
    • G06G1/02Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales
    • G06G1/04Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction
    • G06G1/06Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction with rectilinear scales, e.g. slide rule
    • G06G1/065Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction with rectilinear scales, e.g. slide rule construction of the cursor

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Description

  • Freiblickläufer für doppelseitige Rechenstäbe Es sind Freiblickläufer für doppelseitige Rechenstäbe bekannt, bei welchen die beiden die Haarstriche tragenden Glasplatten an den Rändern mit Bohrungen versehen sind, durch die die Platten mit Schrauben auf zwei der Stärke des Rechenstabes entsprechenden Zwischenstücken befestigt sind. Infolge dieser starren _ Verbindung brechen die Glasplatten an den Schraubenlöchern nicht selten aus, und selbst die Verwendung von Unterlegscheiben aus elastischem Material unter den Schraubenköpfen vermag das Ausbrechen der Gläser nicht wesentlich einzuschränken. Ferner ist der Abstand der beiden Glasplatten nicht einstellbar, sondern: durch die Stärke der Zwischenstücke fest bestimmt. Da die Rechenstäbe aber praktisch in der Stärke nicht gleich ausfallen, so werden die Zwischenstücke der Läufer, damit diese auf keinen Rechenstab klemmen, in einer Maximalhöhe ausgeführt, was aber den Nachteil hat, daß bei dünneren Stäben zwischen deren Skalenflächen und dem Läuferglas ein Zwischenraum entsteht, der das ganze Ablesen beeinträchtigt.
  • Diese Mängel sind bei dem durch die beiliegende Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellten neuen Läufer beseitigt. Die Abb. i, 2, 3 und ¢ sowie 5 zeigen perspektivisch die zusammengehörigen Ober-und Unterteile dreier verschiedener Ausführungsbeispiele. Die Abb. 7 zeigt eine Verbindungsschraube, welche bei einem nachstehend erläuterten Beispiel Verwendung findet.
  • Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen werden die Glasplatten a mittels eines geeigneten Kittes in Nuten. der vier Führungsschienen b und c befestigt.
  • Bei der Ausführung nach den Abb. i und sind die Führungsschienein: b an ihren Enden mit zwei kurzen Lappen d versehen, welche Schraubenlöcher enthalten. Jede Führungsschiene c ist dagegen mit nur einem Lappen/ versehen, der zwischen die Lappen b der gegenüberliegenden Läuferhälfte hineinpaßt, jedoch so, daß in der Längsrichtung etwas Spielraum vorhanden ist. Dadurch wird es möglich, die gegenseitige Lage der Haarstriche auf der oberen und unteren Glasplatte des Schiebers genau einzustellen. An den Lappen f sind mittels Niete g Federn lt befestigt, welche nahe den Enden mit Schlitzen i für den Durchgang von Kopfschrauben verbunden sind. Die beiden Läuferhälften sind infolge der Anordnung der Federii k nur halbstarr miteinander verbunden. Infolge der Anordnung der Schlitze in den Federn kann den beiden Glasplatten genau der durch die Dicke des betreffenden Rechenschiebers vorgeschriebene gegenseitige Abstand gegeben werden, und auch die Gläser können bei dem Zusammenbau nicht mehr durch das Anziehen von Schrauben zerbrochen werden. Ist z. B. die obere Läuferhälfte etwas zu breit, dann biegt sich die Feder k der unteren Läuferhälfte nach außen; ist dagegen die untere Läuferhälfte zu breit, so biegt sich die obere Feder nach außen.
  • Die Ausführung nach Abb. i und 2 kann in der Weise abgeändert werden, daß statt der Federn gelenkig angebrachte, mit den Schlitzeni versehene starre Klappen angeordnet werden. Die Schrauben k werden dann durch mit aufgestreiften Federn k1 versehene Schraubenk2 (Abb. 7) .ersetzt.
  • Die in den Abb. i und 2 erwähnte symmetrische Ausbildung der die beiden Glasplatten a haltenden Teile ist nicht notwendig. Weim, wie in Abb. 4., die eine Platte f an der Außenseite eine gekrümmte senkrechte Fläche erhält, so daß die an dieser Platte durch die Niete g festgehaltene Feder sich nach außen und innen biegen kann, so genügt die Anordnung dieser einen Feder. Statt der ,anderen Feder :erhält die Leiste,- eine Verbreiterung cl (Abt. 3), die durch Schraubenh fest gegen eine entsprechend angeordnete Verbreiterung b1 der Schiene b (Abt. 4.) angepreßt werden kann. Der Lappencl ist mit senkrechten Schlitzen versehern, durch welche die Schrauben k hindurchgehen, so daß der gegenseitige Abstand der Glasplatten auch auf dieser Seite des Läufers genau eingestellt werden kann.
  • Die Abb.5 und 6 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher ebenfalls zwei Federn h vorgesehen sind. Die Federn sind aber an ihren Enden dauernd durch Niete u mit den Lappen d verbunden. Die Lappen f sind hier beispielsweise sehr kurz gewählt; sie enthalten mit Gewinde verseherne Löcher zur Aufnahme der nicht gezeichneten Schrauben, welche den in den Abb. i und ,, angegebenen gleichen können. Diese Schrauben gehen durch Schlitze lt' der Federn hindurch.
  • Die Niete J (Abt. 2 und q.) können auch dazu benutzt werden, die bei Rechenschieberläufern übliche innere Führungsblattfeder zu halten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Freiblickläufer für doppelseitige Rechenschieber, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden die Haarstriche tragenden Glasplatten durch etwaige Verschiedenheiten ihrer Breite ausgleichende, federnd oder gelenkig nachgiebige Verbindungsteile miteinander verbunden sind.
  2. 2. Freiblickläufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Glasplatte (a) an der einen Seite .einen senkrechten lapp.enartigen Halter(/) für eine an ihren Enden mit der anderen Glasplatte verbundene Blattfeder (k) besitzt.
  3. 3. Freiblickläufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Glasplatte eine Feder oder federnde Anordnung hat, welche Breitenverschiedenheiten beider Glasplatten ausgleicht. q..
  4. Freiblickläufer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (k), welche die Verbindung der Federn (h) mit den von ihnen beeinflußt:en Teilen (d) herstellen, sich vor ihrem endgültigen Anziehen in senkrechten Schlitzen(!) bewegen können.
  5. 5. Freiblickläufer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Federn; (lt) tragenden Teile (f) und die Teile (d), auf welche die Federn einwirken, zahnartig ineinandergreifen.
  6. 6. Freiblickläufer nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (k) sich vor ihrem endgültigen Anziehen auch in der Längsrichtung des Schiebers in den Schlitzen (i) bewegen können.
  7. 7. Freiblickläufer nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Federn tragenden Teile(/) und die Teile. (d), auf die die Federn einwirken, mit soviel Spiel ineinandergreifen, daß sie die gegenseitige Justierung der Glasplatten mit deren Haarstrichen in der Längsrichtung des Schiebers gestatten.
DEN29847D 1929-01-20 1929-01-20 Freiblicklaeufer fuer doppelseitige Rechenstaebe Expired DE503246C (de)

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