DE503222C - Vorrichtung zur sicheren Erreichung des Nervus mandibularis zwecks dessen Anaesthesierung - Google Patents

Vorrichtung zur sicheren Erreichung des Nervus mandibularis zwecks dessen Anaesthesierung

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DE503222C
DE503222C DEG77356D DEG0077356D DE503222C DE 503222 C DE503222 C DE 503222C DE G77356 D DEG77356 D DE G77356D DE G0077356 D DEG0077356 D DE G0077356D DE 503222 C DE503222 C DE 503222C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances

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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur sicheren Erreichung des Nervus mandibularis zwecks dessen Anästhesierung Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur sicheren Erreichung des Nervus mandibularis zwecks dessen Anästhesierung, die aus zwei hohlen Halbzylindern besteht, welche auf die rückwärtigen unteren Zähne (Prämolaren und Mohren) auflegbar sind. Eine die Halbzylinder verbindende Platte trägt gleichzeitig ein Führungsrohr für die Spritze, dessen geometrische Achse in ihrer Verlängerung durch den entsprechenden Neigungswinkel zur Verbindungsplatte die erforderliche Richtung der Spritze aufweist.
  • Um den Erfindungsgegenstand auch für zahnlose Unterkiefer verwenden zu können, werden in die hohlen Halbzylinder Zahnspeichelröllchen, Gummiblöcke o. dgl. eingelegt, durch welche die erforderliche Lage und Höhe erreicht wird. Vorteilhafterweise werden die Gummiblöcke durch eine Hülse an den Halbzylindern befestigt. Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen die Abb. z und 2 die Vorrichtung in Auf- und Grundriß.
  • Die beiden hohlen Halbzylinder z und 2, die durch eine Platte miteinander verbunden sind, werden auf die rückwärtigen unteren Zähne (Prämolaren und Molaren) gelegt. Diese Verbindungsplatte 3 trägt ein Rohr 4, welches zur Führung der einzuführenden Spritze dient, und dessen geometrische Achse in ihrer Verlängerung vom zweiten Prämolar hinter die Lingula der Gegenseite, nämlich zur Eintrittsstelle des Nervus mandibularis, in die Mandibula führt. An der Verbindungsplatte 3 ist in irgendeiner bekannten Art ein Zeiger angebracht, der zwecks genauer Lagerung der Vorrichtung die Mittellinie des Unterkiefers fixiert. Der Durchmesser des Führungsrohres 4 ist derart gewählt, daß die von Zahnärzten am meisten benutzte Fischerspritze gerade hineinpaßt, so daß vorteilhafterweise für diese Spritze die Vorrichtung verwendbar ist. Es ist ebensogut möglich, das Führungsrohr 4 einer jeden anderen Spritze anzupassen.
  • Um die Vorrichtung für beide Mandibularnerven verwendbar zu machen, werden an Stelle eines Führungsrohres 4 zwei zur Mittellinie des Unterkiefers symmetrische Führungsrohre angeordnet; so daß mit derselben Vorrichtung die Anästhesie beider Mandibularnerven vorgenommen werden kann.
  • Um die Benutzung des Erfindungsgegenstandes auch für zahnlose Unterkiefer zu ermöglichen, können in die Halbzylinder z, 2 entweder Zahnspeichelröllchen oder Gummiblöcke eingelegt werden, so daß auf diese Weise die erforderliche Lage und Höhe der Vorrichtung erreicht werden. Die Gummiblöcke werden hierbei vorteilhafterweise durch eine Hülse an den Zylindern befestigt.
  • Die Führungsrohre 4 werden derart mit der Platte 3 verbunden, daß ihre Achsen die erforderliche Neigung erhalten.

Claims (4)

  1. mA Ti?NTANSPRÜCHC: _. Vorrichtung zur sicheren Erreichung des Nervus mandibularis zwecks dessen Anästhesierung, gekennzeichnet durch zwei auf die rückwärtigen unteren Zähne auflegbare, durch eine Platte (3) verbundene hohle Halbzylinder (r, 2) mit einem von dieser Platte getragenen Führungsrohr (4) für die Spritze, dessen geometrische Achse in ihrer Verlängerung vom zweiten Prämolar hinter die Lingula der Gegenseite zur Eintrittsstelle des Nervus mandibularis in die Mandibula führt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (4) mit der Verbindungsplatte (3) derart fest verbunden wird, daß die geometrische Achse des Führungsrohres (4) den erforderlichen Neigungswinkel gegenüber der Verbindungsplatte (3) erhält.
  3. 3. Hilfsmittel für die Vorrichtung nach Anspruch 2 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zahnspeichelröllchen, Gummiblöcke o. dgl., welche sich bei zahnlosem Unterkiefer in die Halbzylinder (r, 2) einlegen lassen, die erforderliche Lage und Höhe erreicht wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch Z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummiblöcke durch eine Hülse an den Halbzylindern (z, 2) befestigt sind.
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