DE50176C - Rad mit zerlegbarer Nabe - Google Patents
Rad mit zerlegbarer NabeInfo
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- DE50176C DE50176C DENDAT50176D DE50176DA DE50176C DE 50176 C DE50176 C DE 50176C DE NDAT50176 D DENDAT50176 D DE NDAT50176D DE 50176D A DE50176D A DE 50176DA DE 50176 C DE50176 C DE 50176C
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- DE
- Germany
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- wheel
- hub
- spokes
- cap
- dismountable
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B37/00—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
- B60B37/10—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being individually rotatable around the axles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Durch das nachstehend beschriebene Rad mit zerlegbarer Nabe wird eine einfache und
billige Herstellung von Rädern mit eisernen bezw. aus Draht hergestellten Speichen bezweckt
, wie sie namentlich für Fahrräder, Kinderwagen oder dergleichen benutzt werden;
auch für schwere Räder an Wagen aller Art soll sich die Nabe anwenden lassen, in welchen
Fällen die zerlegbare Nabe den grofsen Vortheil der einfachen Auswechselung oder des
bequemen Ersatzes beschädigter Theile durch neue bietet.
Auf der Zeichnung ist die zerlegbare Radnabe in ihren einzelnen Theilen, sowie zusammengesetzt
mit einem vollständigen Rade dargestellt.
Fig. ι, 2 und 3 sind Vorder- bezw. Seitenansicht
und Querschnitt des Mittelstückes der Nabe,
Fig. 4, 5,6 und 7 innere bezw. äufsere Ansicht, Seitenansicht und Querschnitt eines
der äufseren Stücke der Nabe;
Fig. 8 ist eine innere Ansicht des anderen äufseren Stückes;
Fig. 9 und 10 zeigen die Nabenbüchse,
Fig. 11, 12 und 13 die äufsere Verschlufskappe;
Fig. 14 ist eine vollständige Nabe in der Ansicht,
Fig. 15 eine vollständige Nabe im Längenschnitt ;
Fig. 16 und 17 zeigen Vorder- und Seitenansicht
eines ganzen Rades, zum Theil im Schnitt.
Die zerlegbare Radnabe besteht im wesentlichen aus 5 Theilen, dem Mittelstück A, Fig. 1,
2 und 3, den beiden Seitenstücken B und C, der Achsbüchse D und der Verschlufskappe E.
Das Mittelstück bildet eine cylindrische Scheibe mit auf die Büchse -D passender Bohrung;
an seinen Stirnflächen ist dasselbe mit den links und rechts versetzt angeordneten,
radial gerichteten Nuthen oder Vertiefungen F und G versehen, die in radialer Richtung nach
innen divergiren, in axialer Richtung aber der halben Dicke der Radspeichen entsprechen.
Diesem inneren Stück A der Nabe entsprechend sind die beiden Aufsenstücke B
und C hergestellt; sie sind ebenfalls mit den gegen einander versetzt angeordneten Vertiefungen
F1 und G1 versehen, radial und axial genau gleich den Vertiefungen F und G
des Mittelstückes, sowie mit der der Büchse D entsprechenden centralen Bohrung.
Den nach innen sich erweiternden Speichenhöhlen FF1, GG1 gemäfs werden die
Speichen H des Rades am inneren Ende gestaucht und genau in die Höhlen passend angefertigt.
Mit ihren äufseren Enden in einen Radreifen / genietet oder in den Felgen eines
Rades befestigt, die inneren Enden in die Speichenhöhlen FF1, GG1 gelegt, wird das
ganze Rad dadurch zusammengehalten, dafs die eigentliche Nabe mittelst der Büchse D
und der Verschlufskappe E, wie die Fig. 14, 15, 16 und 17 zeigen, fest zusammengeprefst
wird.
Seitliche Ausweichung ist hierbei ausgeschlossen , während radiale Verschiebung (der
konischen, nach innen divergirenden Form, der Speichenhöhlen F1 G1 und der entsprechenden
gestauchten Form der Speichen wegen) selbst verhindert wird.
Die Speichen werden in den Radreifen bezw. in den Felgen in entsprechender radialer Richtung
und Vertheilung mit dem nöthigen Sturz befestigt, das nach innen der Achse gerichtete
Aufsenstück C der Nabe auf die Büchse D gesteckt, dicht gegen ihren Bund D1 anliegend;
in die Speichenhöhlung G1 werden nun die nach dieser Seite gestürzten Speichen eingelegt
und nun das Mittelstück A mit seinen halben Speichenhöhlen aufgeschoben und gegen C gedrückt,
so dafs die Speichen fest zwischen beide Stücke eingeschlossen sind. Nun werden die übrigen Speichen in die im Mittelstück
eingearbeiteten Speichenhöhlen F eingelegt und das andere Aufsenstück B aufgeschoben. Das
Ganze wird mittelst der Verschlufskappe E fest verschraubt, wodurch das Rad vollständig fertig
gestellt ist.
Zur Sicherung der Schlufskappe kann eine Sicherheitsschraube auf das Gewinde der Achsbüchse
aufgeschraubt werden, wodurch ein Zurückweichen der Kappe verhindert wird,
oder es kann auch die Schlufskappe vorn geschlossen sein, wie strichpunktirt in Fig. 17
angedeutet, um Schmiere zurückzuhalten. Die Sicherung kann dann mittelst eines Splintes
geschehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Rad mit zerlegbarer Nabe, dadurch gekennzeichnet, dafs die in den Radreifen oder Felgen befestigten Speichen entsprechend ihrem Sturz je links und rechts von einem Mittelstück A in dafür vorgesehene Höhlungen F G und zwischen zwei dagegen geprefste Aufsenstücke B C eingeklemmt werden und das Ganze mittelst einer auf der Achsbüchse D aufgeschraubten Verschlufskappe sicher zusammengehalten wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50176C true DE50176C (de) |
Family
ID=325051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50176D Expired - Lifetime DE50176C (de) | Rad mit zerlegbarer Nabe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50176C (de) |
-
0
- DE DENDAT50176D patent/DE50176C/de not_active Expired - Lifetime
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