DE50171C - Mechanisches Musikwerk mit bandförmigem Notenblatt - Google Patents
Mechanisches Musikwerk mit bandförmigem NotenblattInfo
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- DE50171C DE50171C DENDAT50171D DE50171DA DE50171C DE 50171 C DE50171 C DE 50171C DE NDAT50171 D DENDAT50171 D DE NDAT50171D DE 50171D A DE50171D A DE 50171DA DE 50171 C DE50171 C DE 50171C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F1/00—Automatic musical instruments
- G10F1/12—Wind-actuated instruments
- G10F1/14—Barrel-organs
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F5/00—Details or accessories
- G10F5/04—Tune barrels, sheets, rollers, spools, or the like
- G10F5/06—Driving or setting of tune barrels, discs, or the like; Winding, rewinding, or guiding of tune sheets or the like
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- Acoustics & Sound (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 bis 9 ein mechanisches Musikwerk dargestellt, dessen
Eigentümlichkeit in der Einrichtung zum Abspielen und Wiederaufwickeln bandförmiger
Notenblätter liegt. Die hierzu erforderliche Anordnung mufs insofern ganz besonders gestaltet
sein, weil das mechanische ,Musikwerk mittelst Federwerkes bewegt wird, und weil die Einfallstimmstifte,
beim Zurückwickeln des Notenblattes aufser Wirkung gebracht werden müssen. Diese Vorgänge werden auf mechanischem
Wege mit Hülfe besonderer Mechanismen erreicht, wie sie nachfolgend näher erläutert
sind.
Das Federwerk A wirkt mittelst der Getriebe B und D auf die Walze E7 welche das
abgespielte Notenblatt F aufnimmt. Das Notenblatt,
ist zum Zweck der Aufnahme umfangreicher Tonstücke von grofser Länge. Um aber dieses sehr lange Notenblatt bequem gebrauchen
zu können, ist dasselbe besonders gestaltet, indem dessen eines Ende mit einer Notenblatttraghülse K fest verbunden ist, welche
Hülse mit den Scheiben N und 0 sowie mit dem Trieb P Q versehen ist. Die Hülse K
läfst sich bequem in die Lagerstellen i k ein- und ausbringen, so dafs der Wechsel eines
längeren Tonstückes ohne Zeitaufwand bewirkt werden kann. Am anderen Ende des Notenblattes
ist ein Mitnehmestab /, Fig. 5 und 6, angebracht, welcher in die Einschnitte m der
Walzenrandscheiben eingelegt wird.
Beim Spielen des Instrumentes ist der Deckel / geschlossen, die Einfallhebel ragen
in das Notenblatt F hinein, die Walze E wird durch Federwerk bewegt und das Notenblatt
läuft von der Walze K auf die Walze E über. Sobald das Blatt abgelaufen und das Stück zu
Ende gespielt ist, tritt folgender Mechanismus zum Zweck der Zurückbewegung des Notenblattes
in Wirkung. Der Trieb D auf Achse L ist verschiebbar angeordnet und wird von
einer Feder α derart beeinflufst, dafs er beim
Aufheben des Deckels J aufser Eingriff mit dem auf der Walzenachse G befindlichen
Trieb H gelangt. An Stelle der Verschiebung des konischen Triebes D läfst sich auch eine
andere Kuppeleinrichtung für die Walze E zur Anwendung bringen, indem z. B. an der
Walze E ein Kuppelknaggen η, Fig. 5 und. 6, sitzt und die Walze selbst mittelst eines durch
den Triebstift ρ an dem Deckel J beeinflufsten Federhebels ο verschoben und dadurch der
Knaggen aufser Verbindung mit dem Treib-. rad H tritt. Gleichzeitig wird durch eine
Stange b auch das Federwerk in seinem Ablauf aufgehalten, so dafs also die Walze E bezw.
Trommel sich frei drehen kann. Ebenfalls durch Wirkung des geöffneten Deckels J wird
eine Feder d frei gemacht, welche an dem bei e drehbaren Hebel M angreift.
Die Feder zieht den Hebel M abwärts, wodurch gleichzeitig mit letzterem die sämmtlichen
Einfallhebel g bezw. deren Spitzen abwärts gezogen werden, Fig. 4, so dafs sie aufser
Bereich des Notenblattes zu liegen kommen und das Notenblatt bewegt werden kann. Diese
Bewegung wird mittelst der Kurbel N auf Achse f ausgeführt, ohne dafs die Einfallhebel
g hinderlich sind. Der Hebel M, welcher auch zu beiden Seiten der Stimmhebelreihe
angeordnet sein kann, wird' durch am Deckel / angebrachte Treibnasen h beeinflufst.
Sobald der Deckel niedergedrückt wird, bewegt sich Hebel M in der Pfeilrichtung, Fig. 4,
die Einfallstifte g werden nach oben gebracht und können in richtiger Weise auf das Notenblatt
wirken. Gleichzeitig wird durch Schlufs des Deckels J auch der Trieb D mit Achse L
niedergedrückt und in Eingriff mit Rad H gebracht, so dafs also nach stattgefundener Inbetriebsetzung
des Federwerkes das Abspielen des Notenblattes vor sich gehen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mechanisches Musikwerk, dadurch gekennzeichnet, dafs an demselben zum Zweck des mechanischen Abspielens langer bandförmiger Notenblätter eine Einrichtung zum Zurückbewegen des letzteren angebracht ist, darin bestehend, dafs die Trommel JE mittelst der Triebe BDH von einem Federwerk A aus bewegt wird, wobei Trieb D an der Achse L zum Zweck der Freilassung der Trommel E durch Bewegung des Deckels aufser Eingriff mit H gebracht und ferner ebenfalls durch Bewegung des Deckels J der Hebel M mit den Einfallhebeln g so beeinflufst wird, dafs beim Oeffhen des Deckels / durch Wirkung der Feder d Hebel M nebst den Einfallhebeln g abwärts gezogen werden, so dafs das Notenblatt aufser Berührung mit den Einfallstiften gelangt und unbehindert auf die Achse K aufgewickelt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50171C true DE50171C (de) |
Family
ID=325046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50171D Expired - Lifetime DE50171C (de) | Mechanisches Musikwerk mit bandförmigem Notenblatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50171C (de) |
-
0
- DE DENDAT50171D patent/DE50171C/de not_active Expired - Lifetime
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