DE500987C - Schmierkolbenpumpe - Google Patents
SchmierkolbenpumpeInfo
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- DE500987C DE500987C DEW69285D DEW0069285D DE500987C DE 500987 C DE500987 C DE 500987C DE W69285 D DEW69285 D DE W69285D DE W0069285 D DEW0069285 D DE W0069285D DE 500987 C DE500987 C DE 500987C
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- screw piece
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/02—Lubricating-pumps with reciprocating piston
- F16N13/04—Adjustable reciprocating pumps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
- Schmierkoläenpumpe Die Erfindung betrifft eine Schmierkolbenpumpe, deren Fassungsraum ;e nach Bedarf an Schmiermittel verändert werden kann. Zur Regelung des Fassungsraumes werden, wie bereits bekannt, zwei Kolben verwandt, von denen der eine den Förderkolben und der andere den Steuerkolben darstellt. Der Hub des letzteren ist durch einen verstellbaren Anschlag begrenzt, dessen Verstellvorrichtung über den Steuerkolben und das Gehäuse hinwegragt, so daß eine Hubveränderung des Steuerkolbens während des Betriebes von außen vorgenommen werden kann.
- Bei einer bekannten Einrichtung wird nun beim Saughub des Förderkolbens der Steuerkolben durch eine Feder an den verstellbaren Anschlag gedrückt: Da Federn aber die Möglichkeit für Betriebsstörungen bieten, ist die Mitnahme des Steuerkolbens beim Saughub des Förderkolbens erfindungsgemäß zwangläufig gestaltet worden.
- Die zwangläufige Mitnahme erfolgt durch eine Verbindung, die als Muffe, Stange o. dgl. ausgebildet und mit dem Förderkolben verschraubt ist. Wird der Abstand von Muffe und Förderkolben geändert, so wird der Hub des Steuerkolbens und damit der Fassungsraum der Pumpe geändert. Diese Verstellung der Muffe geschieht durch einen an dieser befestigten Mitnehmer, der in einer Verschraubung gleitet. Durch Drehen dieser Verschraubung wird auch die Muffe vermittels des Mitnehmers gedreht und daher ihr Abstand gegenüber dem Förderkolben geändert.
- Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigen Abb. i und 2 die Pumpe bei größter Fördermenge in beiden Totlagen, Abb. 3 und 4. dieselben Lagen bei mittlerer Füllung, Abb. 5 die Pumpe bei kleinster Fördermenge, und Abb.6 einen Ouerschnitt nach der Linie G-H in Abb. i. ~ Der im Zylinder A verschiebbare Förderkolben a wird in beliebiger Weise angetrieben und gleitet mit seinem Kopf a, auf der Außenfläche d des Zylinders A, in dem der Zuführungskanal i und der ein Rückschlagv entil k enthaltende, nach der Schmierstelle führende Auslaßkanal E für das Schmieröl angebracht sind. Durch Verbindungsstreben b ist der Förderkolben a mit der ebenfalls auf dem Zylinder A gleitenden Führungsmuffe c verbunden, welche mit Innengewinde J versehen ist. In dieses Gewinde greift ein ebenfalls mit Gewinde versehenes Schraubstück e ein, das außen mit einem V ierkant B versehen ist. Dieser Vierkant gleitet in einer entsprechend ausgebildeten Mutter f, welche in dem Gehäuse o verschraubt werden kann. Der im Zylinder A lose verschiebbare Steuerkolben h besitzt eine Verlängerung C, die mit einer Anschlagfläche in und einem weiteren Anschlag g außerhalb der Mutter f versehen ist.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Beim Vorwärtsgang des Förderkolbens a. (bezüglich Abb r nach links) wird der Steuerkolben la unter dem Druck des zwischen Förderkolben und Steuerkolben befindlichen Öles nach links gedrückt, bis er die aus Abb. a ersichtliche Lage einnimmt. Das Öl tritt durch das Rückschlagventil k nach der Schmierstelle über. Geht der Förderkolben a nun nach rechts zurück, so trifft, falls der Steuerkolben sich nicht schon infolge Entstehens eines Vakuums zwischen den beiden Kolben verschiebt, das Schraubstück e auf den Anschlag in des Steuerkolbens k.. Dadurch wird im letzten Teil des Saughubes des Förderkolbens der Steuerkolben 1a zwangläufig mitgenommen, welcher sich in der Endstellung gegen die Mutter f legt. Die linke Endstellung des Steuerkolbens wird durch die Flächen begrenzt. Je weiter die Mutter f in das Gehäuse o und damit das Schraubstück e in die Muffe c eingeschraubt ist, desto näher kommt das Schraubstück e der Fläche in, wodurch der Steuerkolben zeitiger und dementsprechend um eine größere Strecke in dem Zylinder A durch den Förderkolben a mitgenommen wird. Ist die Mutter f so weit in das Gehäuse o hineingedreht, daß zwischen dem Schraubstück e und der Fläche in nur einige Zehntel Millimeter Luft vorhanden sind (s. Abb. 5), so wird der Steuerkolben h bei der Umkehrbewegung des Förderkolbens a sofort mitgenommen. Ein Saugraum entsteht hierbei nicht, die Fördermenge ist gleich Null. Das Zurücktreten des Schmiermittels aus der Druckleitung wird durch Vorschalten des Rückschlagventils k oder eines anderen zwangläufig betätigten Absperrorgans immittelbar ain Zylinder verhindert. Folgt der Steuerkolben la dem Förderkolben a bei dessen Saughub, bevor das Schraubstück e gegen die Anschlagfläche in des Steuerkolbens trifft, was natürlich wegen des zwischen den beiden Kolben entstehenden Vakuums möglich ist, so wird eben nur dem Schraubstück e die Arbeit, den Steuerkolben 1a vor sich herzuschieben, abgenommen. Die Anordnung der Anschlagfläche in ist j a nur zu dem Zweck vorgesehen, daß der Steuerkolben zur Einstellung des jeweiligen Fassungsraumes durch das Schraubstück e auch dann zurückgebracht wird, wenn das Vakuum allein dazu nicht ausreichend ist. Die Hubbegrenzung des Steuerkolbens ist einerseits durch den Anschlag n und andrerseits durch den Anschlag g gegeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schmierkolbenpumpe, deren Fassungsraum durch eine während des Betriebes von außen her einstellbare, den Hub eines Steuerkolbens beeinflußende Anschlagvorrichtung verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung aus einem mit dein Förderkolben (a) verschraubbaren, den Steuerkolben (h) beim Saughub des Förderkolbens mitnehmenden Schraubstück (e) besteht, das in einer im Pumpengehäuse angeordneten Verschraubung (f) gleitet, deren Drehung durch einen Mitnehmer (B) auf das Schraubstück übertragen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW69285D DE500987C (de) | 1925-05-08 | 1925-05-08 | Schmierkolbenpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW69285D DE500987C (de) | 1925-05-08 | 1925-05-08 | Schmierkolbenpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500987C true DE500987C (de) | 1930-06-26 |
Family
ID=7608333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW69285D Expired DE500987C (de) | 1925-05-08 | 1925-05-08 | Schmierkolbenpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500987C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0870973A1 (de) | 1997-04-09 | 1998-10-14 | Joseph Vögele AG | Pumpenaggregat für Schmieröl |
-
1925
- 1925-05-08 DE DEW69285D patent/DE500987C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0870973A1 (de) | 1997-04-09 | 1998-10-14 | Joseph Vögele AG | Pumpenaggregat für Schmieröl |
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