DE500968C - Membranschallerzeuger zur Betaetigung durch Druck- oder Saugluft - Google Patents

Membranschallerzeuger zur Betaetigung durch Druck- oder Saugluft

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DE500968C
DE500968C DEG76326D DEG0076326D DE500968C DE 500968 C DE500968 C DE 500968C DE G76326 D DEG76326 D DE G76326D DE G0076326 D DEG0076326 D DE G0076326D DE 500968 C DE500968 C DE 500968C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/02Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by gas; e.g. suction operated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

  • membranschallerzeuger zur Betätigung durch Druck- oder Saugluft Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Tonerzeuger, welcher eine große Einfachheit besitzt und sowohl durch Druckluft als auch mit Hilfe von Unterdruck in Gang gesetzt werden kann. Die Über- oder Unterdrücke der Luft können dabei klein oder groß sein. Infolgedessen ist es mit Hilfe des Erfindungsgegenstandes möglich, sehr verschiedene Töne mit ihm zu erzeugen, so daß er sowohl als musikalisches Instrument als auch als akustische Meldeeinrichtung für industrielle Zwecke u. dgl. anwendbar ist.
  • Das wesentliche Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß eine Membran, die über einen zweckmäßigerweise schalenförmig gestalteten Körper oder Deckel gespannt ist, mit einer zentralen Durchbrechung versehen ist, gegenüber welcher sich ein Verschlußkörper befindet, welcher vibrieren kann und selbst auf die genannte Membran abgestützt ist. Der Verschlußkörper steht unter der Wirkung einer Feder und ist in der Lage, die zentrale Durchbrechung der Membran derart abzuschließen, daß ein in beliebiger Weise erzeugter Luftstrom zwischen der Membran und dem genannten Körper hindurchschlüpfen kann, indem er beide Teile in Schwingungen versetzt. Die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann auch noch mit einem zweiten schalenförmigen Deckel versehen werden, der an der anderen Seite der Membran vorgesehen i'st und gegebenenfalls einen Schalltrichter trägt, mit dessen Hilfe der durch die schwingenden Teile erzeugte Ton verstärkt wird. Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens schematisch dar, und zwar veranschaulicht Abb. i eine erste Ausführungsform des Erfindungsgedankens im Längsschnitt, während Abb.2 eine zweite Ausbildungsform der schwingenden Teile zeigt.
  • In Abb. i sind diejenigen Teile, welche zur Durchbildung eines Tonerzeugers gemäß der Erfindung nicht unbedingt notwendig sind, mit gestrichelten Linien dargestellt. Gemäß Abb. i ist die Membran i mit ihrem Rande auf einem Körper 2 befestigt, der schalenförmig ausgebildet ist. Die Membran ist mit einer zentralen Durchbrechung versehen, die im vorliegenden Fall kreisrund ausgebildet ist. Die Durchbrechung wird durch einen Körper oder ein Ventil 3 verschlossen, welches die Form einer Scheibe hat, deren Durchmesser etwas größer' ist als der Durchmesser der genannten Durchbrechung. Die Scheibe 3 liegt an der Membran i an und steht unter der Wirkung einer Feder q. Die Scheibe 3 ist in der Lage, sich parallel zu ihrer Achse zu verschieben, indem sie die Wirkung der genannten Feder überwindet. Bei dieser Bewegung wird sie durch die Stange 3' geführt, die an dem Teil 2 befestigt ist.
  • Der vorstehend beschriebene Apparat kann auch mit einem Gegendeckel 2' ausgestattet werden, so daß die Membran ganz in ein Gehäuse eingeschlossen ist, welches durch sie in zwei Teile geschieden wird.
  • Die Einrichtung kann sowohl durch einen Unterdruck, welcher in der von der Membran i und der Schale 2 gebildeten Kammer erzeugt wird, betätigt werden als auch durch einen Überdruck in der von der Membran i und der Schale 2' gebildeten Kammer. Wenn ein Unterdruck in dem von der Wandung 2 und der Membran eingeschlossenen Raum erzeugt wird, dann wird die Scheibe 3 infolge des atmosphärischen Druckes, welcher auf die andere Seite der Membran wirkt, angehoben und in die genannte Kammer tritt Luft ein. Hierbei durchströmt sie den Spalt zwischen dem Rande der Scheibe 3 und dem Rande der Durchbrechung der Membran i. Ein so erzeugter Luftstrom versetzt infolge der Elastizität der Membran i und der Scheibe 3 diese Teilein Schwingungen. HierbeiwirdeinTon erzeugt, der je nach den Dimensionen, der Dicke und dem Werkstoff der Membran i und des Körpers 3 veränderlich ist und weiterhin auch noch von der Stärke des Luftstromes und der Kraft der Feder 4 abhängt. Wenn die Einrichtung fernerhin noch die Schale 2' aufweist, kann der so erzeugte Ton durch einen Schalltrichter 6 verstärkt werden.
  • Die Wirkungsweise derEinrichtung ist dieselbe, wenn man, statt einen Unterdruck in der Halbkammer 2 zu erzeugen, einen Druckluftstrom in die Halbkammer 2' hineinschickt. In diesem Fall kann der erzeugte Ton durch einen Schalltrichter verstärkt werden, der auf der Halbkammer 2 angeordnet ist. hm den Apparat abwechselnd mit Überdruck und mit Unterdruck betreiben zu können, genügt es, die Düse 5 und den Schalltrichter 6 miteinander auszuwechseln. Man kann auch den Apparat unter Belassung der Teile 5 und 6 an ihren in der Zeichnung angegebenen Stellen mit Überdruck betreiben, wenn man die Ventilklappe 3 und die Feder q. an der anderen Seite der Membran i anordnet.
  • Die schwingende Membran i braucht nicht aus einer einzigen Federlamelle zu bestehen, sie kann auch aus mehreren übereinander angeordneten elastischen Lamellen gebildet werden, wie dies z. B. in Abb. 2 dargestellt ist. In dieser Abbildung sind die Scheiben i' und x" derart angeordnet, daß sie sich aufeinander und auf der Membran i abstützen. Jede der Scheiben ist mit einer zentralen Durchbrechung versehen, deren Durchmesser um so größer ist, je weiter die Hilfsmembranen von der Hauptmembran entfernt liegen. Der Zweck der Hilfsmembranen besteht im wesentlichen darin, die Schwingbewegungen der Hauptmembran zu führen.
  • Ein gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildeter Apparat kann auch aus zwei oder mehreren der vorstehend beschriebenen Einrichtungen bestehen, welche in Serie oder parallel angeordnet sind.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß die Formabmessungen und baulichen Einzelheiten der dargestellten Einrichtung je nach Bedarf abgeändert werden können, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke selbst berührt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:' i. Membranschallerzeuger zur Betätigung durch Druck- oder Saugluft, bei dem die über ein gewölbtes Halbgehäuse gespannte Membran mit einer zentralen Durchbrechung für den Durchtritt des Betriebsmittels versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese zentrale Durchbrechung mit einem gegen den inneren Membranrand nachgiebig anliegenden, unter der Wirkung einer Feder stehenden Körper -verschlossen gehalten wird.
  2. 2. Schallerzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (i) mit Hilfsmembranen (i' und i") versehen ist, die sich aufeinander und gegen die Hauptmembran legen und mit zentralen Durchbrechungen versehen sind, deren Durchmesser um so größer wird, je weiter die Hilfsmembranen von der Hauptmembran entfernt liegen.
DEG76326D 1929-05-03 1929-05-03 Membranschallerzeuger zur Betaetigung durch Druck- oder Saugluft Expired DE500968C (de)

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