DE559010C - Fluessigkeitsdaempfungseinrichtung - Google Patents

Fluessigkeitsdaempfungseinrichtung

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DE559010C
DE559010C DEE36715D DEE0036715D DE559010C DE 559010 C DE559010 C DE 559010C DE E36715 D DEE36715 D DE E36715D DE E0036715 D DEE0036715 D DE E0036715D DE 559010 C DE559010 C DE 559010C
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liquid
damping device
vibrating
fluid damping
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DEE36715D
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/16Mounting or connecting stylus to transducer with or without damping means
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

«5
Die Erfindung betrifft Flüssigkeitsdämpfungseinrichtungen zum Dämpfen mechanischer Schwingungen, und im besonderen betrifft die Erfindung eine Einrichtung zum Dämpfen der Schwingungen der Schwingungselemente von elektromechanischen Schallaufzeichnungs- und Schallwiedergabevorrichtungen.
Hierbei besteht die Einrichtung aus einer Flüssigkeitsdämpfungseinrichtung, bei der das schwingende Organ durch eine dünne Flüssigkeitsschicht von einem feststehenden, an dem Flüssigkeitsbehälter befestigten Teil getrennt ist. Erfindungsgemäß sind der Flüssigkeitsbehälter und der feststehende Teil aus Stoffen von verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten hergestellt und haben solche Abmessungen, daß bei Temperaturschwankungen der Änderung der Viskosität der
a° Flüssigkeit durch die Änderung des Abstandes zwischen, dem feststehenden und dem schwingenden Teil entgegengewirkt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht der Erfindung in Verbindung mit einem elektromagnetischen Schallaufzeichner und -wiedergeber. Einige Teile der Vorrichtung sind entfernt, um wichtige Teile der Vorrichtung sichtbar zu machen.
Abb. 2 ist eine Vorderansicht der in Abb. 1 gezeigten Teile.
Abb. 3 zeigt einen Schnitt durch die Abb. 2.
Abb. 4 zeigt die einzelnen Teile der Einrichtung in Perspektive.
Abb. 5 ist ein Schnitt durch eine geänderte Ausführungsform der Erfindung.
Gemäß den Abb. 1 bis 4 ist 10 ein Elektromagnet, der durch die Wicklung 11 erregt wird. Der Magnet ist mit Polschuhen 12 versehen, zwischen welchen ein Anker 13 angeordnet ist, der mit einer Einkerbung versehen und auf einer Messerschneide 14 gelagert ist. Der Anker wird mittels einer Feder 15 in seiner Lage festgehalten. Mit dem Anker ist ein Nadelhalter 16 verbunden, und koaxial zum Anker sind zwei Wicklungen 17 angeordnet, die mittels der Leitungen 18 mit einem elektrischen Stromkreis verbunden sind. Das nach unten gerichtete Ende des Nadelhalters ιβ ist mit einem hülsenförmigen Teil versehen, der die mit der Schallplatte 20 zusammenwirkende Nadel 19 aufnimmt. Das andere Ende des Nadelhalters ist durch eine kurze Metallstange 21 mit der Dämpfungseinrichtung verbunden.
Die Dämpfungseinrichtung weist eine zylindrische Kammer 22 auf, die starr mit dem Magneten 10 verbunden ist. In der Mitte der Kammer ist ein Stabteil oder Zapfen 23 an-
geordnet, dessen Endfläche dicht gegenüber der Membran 24 liegt. Diese Membran schließt die öffnung in der Kammer ab und ist mit der Stange 21 starr verbunden, so daß sie durch die Schwingungen des Ankers 13 und der Nadelstange 16 in Bewegung gesetzt wird. Wie aus Abb. 4 ersichtlich, sind Dichtungsringe 25, 26 und 27 sowie ein Klemmring 28 vorgesehen, so daß die Membran die Öffnung in der Kammer vollständig dicht abschließt. Bevor die Kammer verschlossen wird, wird sie mit einer zähen Flüssigkeit 29 gefüllt, die vorzugsweise aus einer Mischung aus 75 0/0 polymerisiertem Kastoröl und 25 0/0 Nitrobenzol besteht. Diese Mischung hat eine Viskosität von 2 Dyn-Sekunden je cm2. Wenn die Membran schwingt, wird das öl zwischen der Membran und dem Teil 23 bewegt. Die Membran besitzt deshalb für einen weiten ao Frequenzbereich eine konstante mechanische Impedanz gegen Bewegung und einen im wesentlichen reinen Widerstand.
Um Ausgleich zu schaffen für die durch Temperaturschwankungen verursachten Änderungen in der Viskosität des Öls, wird der Mittelstab 23 aus einem Material hergestellt, welches einen verhältnismäßig hohen linearen Ausdehnungskoeffizienten hat, während die Kammer 22 aus einem Material besteht, welches einen verhältnismäßig niedrigen linearen Ausdehnungskoeffizienten besitzt. Ferner wird die Länge des Stabes so bemessen, daß die auf Grund von Temperaturveränderungen auftretenden Veränderungen in der Länge des Zwischenraumes derart sind, daß die entsprechenden Veränderungen in der Viskosität des Öls ausgeglichen werden.
Abb. S zeigt eine geänderte Ausführungsform der Dämpfungseinrichtung, bei welcher eine Metallplatte 30 auf der Innenfläche der Membran angeordnet ist, so daß die den Zwischenraum bildenden Flächen immer parallel zueinander stehen werden. In den meisten Fällen genügt jedoch die in den Abb. ι bis 4 dargestellte Einrichtung, da bei dieser die Abweichung von der parallelen Lage so gering ist, daß eine merkbare Beeinflussung der mechanischen Impedanzkennlinie nicht stattfindet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fliissigkeitsdämpfungseinriehtung, bei der das schwingende Organ durch eine dünne Flüssigkeitsschicht von einem feststehenden, an dem Flüssigkeitsbehälter befestigten Teil getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (22) und der feststehende Teil (23) aus Stoffen von verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten hergestellt sind und solche Abmessungen haben, daß bei Temperaturschwankungen der Änderung der Viskosität der Flüssigkeit durch die Änderung des Abstandes zwischen dem feststehenden und dem schwingenden Teil entgegengewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE36715D 1927-05-14 1927-12-31 Fluessigkeitsdaempfungseinrichtung Expired DE559010C (de)

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US191527A US1792497A (en) 1927-05-14 1927-05-14 Vibration-damping device

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DE559010C true DE559010C (de) 1932-09-15

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FR651221A (fr) 1929-02-19
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