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Liehtsteuergerät.
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Enden der Zungen sich gegenläufig bewegen, eine Drehbewegung ausführt, die zur Steuerung eines auf den Spiegel fallenden Lichtstrahles dienen kann.
Die Verbindung des Spiegels mit den Enden der Zungen ist auf verschiedene Weise möglich.
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gelagert sind.
An Stelle eines solehen Spiegels kann auch, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, ein Spiegelträger 11 dienen, auf den ein viereckiger Spiegel 12 aufgekittet ist. Die Federn 8 können bei allen diesen Aus-
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kann ein Teil 4 dienen, der zwischen den beiden Polschuhen 2 und 3 angeschraubt wird. Durch Zwischenstücke 13 oder Verstellschrauben kann der Abstand der beiden Polsehuhe voneinander und damit der Abstand der Federn von dem Polschuh 2 geregelt werden. Anstatt die Ecken 10 (Fig. 3) eines Spiegels oder Spiegelträgers in Vertiefungen des Polschuhs 2 zu lagern, kann dieser auch, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, Ansätze 14 tragen, die in der dargestellten Weise mit ihren Spitzen auf dem Spiegel oder Spiegelträger gelagert sind.
Für Einrichtungen, mit denen sehr hohe Frequenzen aufgezeichnet werden, ist es zweckmässig, den Spiegel an einem elastischen Teile zu befestigen. Auf dieses wirken sich die Kräfte der Zungen durch geeignete seitliche Ansätze aus, so dass auch hiebei eine Drehbewegung entsteht. Eine derartige Vorrichtung wurde der in Fig. 5 dargestellten entsprechen, wobei die Teile 14 elastisch ausgebildet werden müssen.
Die Eigenfrequenz der Zungen 8 kann durch eine aufgelegte Brücke 15 eingestellt werden. Mit Hilfe eines passend gewählten Stückes Dämpfungsmaterials 16 kann di6'Grösse der Eigenschwingung auf das gewünschte Mass gebracht werden.
Im Polschuh 2 ist ein Loch 17 angebracht, durch das das zu steuernde Licht fällt und zurückgeworfen wird.
Die Magnetisierung der Federn 8 hat so zu erfolgen, dass durch ihre Ablenkung keine nennenswerte Veränderung des magnetischen Widerstandes für den permanenten Fluss entsteht. Dies wird erreicht, indem der Abstand zwischen dem Polschuh 2 und den Federn 8 gross gegenüber dem Abstand zwischen den Federn 8 und dem Pol des Elektromagneten 7 gemacht wird und dadurch, dass die Kraftlinien vor den Kanten der Federn seitlich eintreten. Durch besondere Formgebung des Polschuhs 2 kann diese Wirkung verstärkt werden. In den Fig. 6 bis 10 sind derartige Ausführungsformen gezeigt.
Bei dem Liehtsteuergerät gemäss Fig. 6 hat der Polschuh 2 eine U-förmige Gestalt. Auf diese Weise tritt der permanente Fluss. wie durch die gestrichelten Linien angedeutet, seitlich in die Kanten der Federn ein. Ähnlich ist es bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7, bei der der Polschuh 2 eine T-förmige Gestalt besitzt.
Die Ausführungsformen gemäss den Fig. 8 bis 10 zeigen Vorrichtungen, bei denen der Polschuh 2 unterhalb der Federn 8 liegt. Der Kraftlinienfluss ist aus Fig. 8 ersichtlich. Der Teil 18 dient in diesen Fällen im wesentlichen dazu, ein Gegenlager für den Spiegel zu schaffen. Bei dem Geräte gemäss Fig. 10 sind die Federn nicht an dem Magneten 1 befestigt, sondern am Teile 18.
Die Teile, durch die der wechselnde Fluss der Magnetisierung geht, sind vorteilhafterweise aus dünnem Blech von geeignetem Material hoher reversibler Permeabilität hergestellt. Die geringere Eigensehwingungszahl, die bei gleichen Abmessungen gegenüber Stahl erreicht wird, gleicht man durch entsprechende Formgebung aus. Es ist vorteilhaft, die Federn quer zu ihrer Achse vom Fluss durchsetzen zu lassen, da hiedureh der Querschnitt des Kraftlinienbündels gross wird, während dessen Länge auf ein Mindestmass herabgesetzt wird. Auch der Querschnitt des Luftspaltes ist gross und stellt dementsprechend einen kleinen Widerstand dar.
In Fig. 11 ist eine Vorrichtung dargestellt, die im wesentlichen den beschriebenen Ausführungs-
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einander versetzt direkt nebeneinander liegen, wie es in Fig. 12 näher dargestellt ist.
Mit dieser Einrichtung ist es möglich, eine Gegentaktaufzeichnung zu machen, die auch als Reintonverfahren ausgebildet werden kann. Durch die Fig. 13 a bis d soll der Lichtsteuervorgang näher erläutert werden. Die Stellung nach Fig. 13 a ist die Ruhestellung, bei der der Lichtstrich 21 so eingestellt ist, dass die untersten Spitzen der Zackenblenden 20 gerade bis in die Mitte des Licht- striehs reichen, wie es in Fig. 13 d deutlich gezeigt ist. Fig. 13 b zeigt die maximale Ablenkung der Blenden in der einen und Fig. 13 c die in entgegengesetzter Richtung. Es ist zu erkennen, dass jeweilig nur auf einer Seite Licht hindurchkommt, während die andere Seite verdunkelt ist.
Wird Umkehrfilm zur Tonaufzeiehnung benutzt, so muss der Liehtstrich soweit verschoben werden, dass jetzt die obersten
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