DE500321C - Mittelfrequenzgenerator-Anlage zur Speisung von Schmelzoefen - Google Patents

Mittelfrequenzgenerator-Anlage zur Speisung von Schmelzoefen

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DE500321C
DE500321C DEL73171D DEL0073171D DE500321C DE 500321 C DE500321 C DE 500321C DE L73171 D DEL73171 D DE L73171D DE L0073171 D DEL0073171 D DE L0073171D DE 500321 C DE500321 C DE 500321C
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melting furnaces
medium frequency
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generator system
supplying melting
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C Lorenz AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/06Control, e.g. of temperature, of power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Mittelfrequenzgenerator-Anlage zur Speisung von Schmelzöfen Bekanntlich bestehen die Mittelfrequenzschmelzöfen aus einem Solenoid, in dessen Innern ein Schmelztiegel angeordnet ist. Ein derartiges Solenoid erfordert aber eine sehr hohe Magnetisierungsleistung, da sämtliche Kraftlinien in der Luft verlaufen. Speist man einen solchen Ofen direkt durch einen Mittelfrequenzgenerator, so muß der Generator um ein Vielfaches größer sein als die benötigte Ofenleistung. Man kann den Generator in zwei Generatoren unterteilen, und zwar derart, daß der eine Generator nur die Wattleistung gibt, während der andere den wattlosen Strom bzw. Magnetisierungsstrom abgibt. Man kann speziell in diesem Fall eine leerlaufende Synchronmaschine anwenden, die parallel zur Ofenwicklung liegt. Diese Synchronmaschine wird durch Übererregung gezwungen, den Magnetisierungsstrom des Ofens zu liefern, so daß der Hauptgenerator nur noch Wattstrom abzugeben braucht. Aber auch dies ist an und für sich noch keine günstige Lösung, da zwei Maschinen immer teuerer sind als eine Maschine, denn die erforderlichen Maschinenleistungen werden durch Anwendung einer leerlaufenden Synchronmaschine nicht verringert.
  • Vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß eine hochtourige Synchronmaschine Verwendung findet. Die höchste Drehzahl des Hauptgenerators beträgt mit Rücksicht auf den Antriebsmotor 3000 pro Minute, denn bei einem Drehstrommotor kann keine höhere Drehzahl als 3000 erreicht werden, dagegen können Synchronmaschinen, die mit Mittelfrequenz gespeist werden, in beliebig hohen Drehzahlen ausgeführt werden. Wird also die leerlaufende Synchronmaschine an Stelle von 3ooo Umdrehungen mit 9ooo Umdrehungen ausgeführt, so wird diese Maschine nur den dritten Teil so groß, bzw. kann man aus einer gegebenen Synchronmaschine die dreifache Leistung herausholen. Es wird dann der Preis pro kVA ebenfalls nur den dritten Teil betragen, und die Verwendungsmöglichkeit einer leerlaufenden Synchronmaschine zur Erzeugung des Magnetisierstromes ist dann gegeben.
  • Die beiliegende Abbildung zeigt ein Schaltschema gemäß der Erfindung. An den Hauptgenerator i ist die Ofenspule 3 unmittelbar, d. h. ohne Verwendung von Kondensatoren, angeschlossen. Parallel zu beiden liegt die Hilfsmaschine a, welche den Blindstrom liefert. Die Ofenspule 3 ist zweckmäßig mit veränderbarem Anschluß 4 versehen, um eine möglichst vollständige Ausnutzung der Maschine zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mittelfrequenzgenerator - Anlage zur Speisung von Schmelzöfen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lieferung der wattlosen Leistung parallel zum Hauptgenerator eine leerlaufende Synchronmaschine geschaltet ist, deren Drehzahl ein Vielfaches der Drehzahl des Hauptgenerators ist.
DEL73171D Mittelfrequenzgenerator-Anlage zur Speisung von Schmelzoefen Expired DE500321C (de)

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