DE500090C - Elektrische Spule, insbesondere fuer Hochfrequenzzwecke - Google Patents

Elektrische Spule, insbesondere fuer Hochfrequenzzwecke

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DE500090C
DE500090C DEL70158D DEL0070158D DE500090C DE 500090 C DE500090 C DE 500090C DE L70158 D DEL70158 D DE L70158D DE L0070158 D DEL0070158 D DE L0070158D DE 500090 C DE500090 C DE 500090C
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electric coil
high frequency
coil
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DEL70158D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/02Fixed inductances of the signal type without magnetic core

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Elektrische Spule, insbesondere für Hochfrequenzzwecke Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Spulen, insbesondere für Hochfrequenzzwecke, bei welchen der Draht wellenförmig zwischen ebenen Begrenzungsflächen mit oder ohne Wicklungsschritt geführt ist. Ihr Wesen besteht darin, daß der Draht abwechselnd zwischen mehreren Paaren von ebenen Begrenzungsflächen verläuft, während man bisher solche Spulen nur zwischen zwei Begrenzungsflächen wickelte. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, den Draht abwechselnd zwischen mehreren Paaren von zvlin-(lrischen oder kegeligen Begrenzungsflächen wellenförmig zu führen. Abgesehen davon, daß man in diesem Fall Spulen ganz anderer Art erhält, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand vorteilhaft ihnen gegenüber durch seine größere mechanische Festigkeit, die ihm nicht nur beim Gebrauch, sondern auch bei der Herstellung zugute kommt. Die bekannten Spulen, bei denen der Draht wellenförmig abwechselnd zwischen mehreren Paaren von gekrümmten Begrenzungsflächeti geführt ist, zerfallen nämlich leicht bei der Abnahme von dem Gerüst, auf dem sie gewickelt worden sind. Bei ihnen macht sich fabrikatorisch auch der Umstand, daß die Drahtlängen je Umgang zwischen den verschiedenen Begrenzungsflächenpaaren sehr stark voneinander abweichen, äußerst unangenehm bemerkbar.
  • Die Abbildungen stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Abb. i ist das Wicklungsschema einer Spule, bei welcher der Draht unter Vermeidung eines Wicklungsschrittes zwischen drei Paaren von Begrenzungsflächen geführt ist.
  • Abb. 2 ist eine Ansicht einer gemäß Abb. i hergestellten Spule.
  • Abb. 3 ist eine Vorrichtung zur Wicklung einer Spule nach den beiden oben bezeichneten Abbildungen.
  • Abb.4 ist das Wicklungsschema einer Spule, bei welcher der Draht unter Einhaltung eines Wicklungsschrittes -zwischen den Begrenzungsflächen geführt ist.
  • Die Reihenfolge, in der der Draht zu führen ist, wenn eine Spule gemäß Abb. i hergestellt werden soll, ergibt sich aus der folgenden Tabelle.
  • I ja, 2d, 3a, 4d, 5a, 6d) 7a, 8d, 9a, Id, H Id, 2a, 3d, 4a, 5d, 6a, 7d, 8a, 9d, je, III je, 2d, 3c, 4d, 5`, 6d, 7`, 8d, 9c, id, IV id, 2`, 3d, 4`, 5d, 6`, 7d, 8`, 9d, ja, V ja, 2b, 3a, 4b, 5a, 6b, 7a, 8b, 9a, Ib, VI Ib, 2a, 3b, 4a, 5b, 6,1, 7b, 8a, 9b, ja. jede Reihe der obenstehenden Tabelle gibt einen Umgang an. Man ersieht aus ihr, daß jeder Umgang auf derselben Zylindererzeugenden beginnt und endet, daß die Spule also ohne Wicklungsschritt gewickelt ist.
  • Zur Herstellung der Spule bedient man sich zweckmäßig einer Vorrichtung, wie sie in Abb.3 schematisch dargestellt ist. Hat man gemäß der obenstehenden Tabelle sechs Umgänge auf der Vorrichtung aufgebracht, wobei man zur Ausgangsstelle ja zurückgelangt, so fährt man zu wickeln fort, indem man zuerst der Anweisung der Reihe I der vorstehenden Tabelle folgt. Man erhält schließlich zwei in der Art sogenannter Korbbodenspulen gewickelte Spulen zwischen den Grenzflächen ja, 2a ... 8a, 9a und ib, 2b ... 8b, 9b bzw. Ic, 2d ... 8c, 9c und Id, 2d . . . <3d, 9d. Diese beiden Korbbodenspulen werden durch eine dritte Korbbodenspule, die zwischen der oberen Begrenzungsfläche ja, 2a ... 8a, 9a und der unteren Begrenzungsfläche i d, 2d ... 8d, 9d liegt, miteinander verbunden.
  • Man kann Spulen gemäß dem in Abb. i dargestellten Wicklungsschema auf sehr viele Arten herstellen. Wichtig ist es aber im Hinblick auf die einfache maschinelle Herstellung der Spulen, den Draht derart zu führen, daß er nach einer bestimmten Zahl von Umgängen, im obigen Ausführungsbeispiel sind es sechs, wieder zur Ausgangsstelle zurückkehrt und dann in derselben Weise weitergeht. Der Draht soll zwischen allen Begrenzungsflächenpaaren dasselbe Wicklungsgesetz befolgen und nur zwischen den äußeren Begrenzungsflächen ja, 2a ... id; 2d ... sowie diesen und den ihnen benachbarten inneren Begrenzungsflächen ib, 2b ... bzw. ic, 217 ... geführt sein. Am besten ist es, wenn er zwischen allen Begrenzungsflächenpaaren die gleiche Umgangszahl aufweist; zumindest soll er aber zwischen den äußeren und inneren Begrenzungsflächen die gleiche Umgangszahl aufweisen.
  • Bei der Spule gemäß Abb. 2 haben die einzelnen Wicklungselemente nicht Dreiecksondern Trapezform. Im übrigen entspricht aber diese Abbildung vollkommen dem in Abb. i angegebenen Wicklungsschema. In Abb. 2 sind besonders anschaulich die Luftkanäle zu sehen, die von den sich schneidenden Drahtflächen begrenzt werden. Oben und unten liegt j e eine Reihe von Luftkanälen D, B, B, D usw. und in der Mitte liegt eine Reihe von Luftkanälen A, C, C, A usw. Um die Übersichtlichkeit des Bildes nicht zu beeinträchtigen, ist in Abb. 2 die Rückseite der Spule nicht dargestellt.
  • Die Spule gemäß Abb. 4 unterscheidet sich von der Spule nach den Abb. i und 2 im wesentlichen dadurch, daß dieselbe einen Wicklungsschritt aufweist, der dadurch erzielt wird, daß der Draht über zwei Stege des Wicklungsträgers gelegt ist, bevor er in eine andere Begrenzungsfläche übergeht. Zwischen den Begrenzungsflächen ja, 2a ... i 2a, 13a und id, 2d ... 12d, i3 d verläuft der Draht nach folgender Tabelle: I i3d (rechts); ja, 2a; 3d, 4d; 5a, 6a; 7d 8d; ga, Ioa; I Id, I2d; 13a, ja (rechts) ; . . . (i Umgang -[- Strecke x).
  • II ja (rechts); 2d, 3d; 4a, 5a; 6d, 7d; 8a, ga; Iod, I Id; I2a, 13 a; ja, 2d (links) ; ... (i Umgang -f- Strecke x).
  • III 2d (links); 3a, 4a; 5d, 6d; 7a, 8a; gd, Iod; ,ja, 12a; 13d, Id; 2a, 3a (rechts) ; ... (i Umgang + Strecke x).
  • IV 3a (rechts); 4d, 5d; 6a, 7a; 8d, 9d; Ioa, IIa: ,2d, I 3d (rechts) ; ... (I Umgang -Strecke 3'').
  • Aus dieser Tabelle geht hervor, daß man nach vier Umgängen stets wieder zum Ausgangspunkt gelangt. Die Führung des Drahtes zwischen den Begrenzungsflächen ja, 2a ... I2a, 13a und Ib, 2b ... 12b, 13b sowie den Begrenzungsflächen 117, -2c ... 12g, I3c und ja, 2d ... 12d, I3 d erfolgt in entsprechender Weise wie zwischen den Begrenzungsflächen ja, 2a ... I2a, I3a und Id, 2d ... I2d, 13d.

Claims (3)

  1. PATCNTANSPRÜCI3E: i. Elektrische Spule, insbesondere für Hochfrequenzzwecke, bei welcher der Draht wellenförmig zwischen ebenen Begrenzungsflächen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht wellenförmig abwechselnd zwischen mehreren Paaren von ebenen Begrenzungsflächen verläuft.
  2. 2. Elektrische Spule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht derart geführt ist, daß er nach einer bestimmten Zahl von Umgängen wieder zur Ausgangsstelle zurückkehrt und dann in derselben Weise weitergeht.
  3. 3. Elektrische Spule nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht zwischen allen Paaren von Begrenzungsflächen dasselbe Wicklungsgesetz befolgt und nur zwischen den beiden äußeren Begrenzungsflächen sowie diesen und den ihnen benachbarten inneren Begrenzungsflächen geführt ist und zwischen den äußeren und inneren Begrenzungsflächen die gleiche Umgangszahl aufweist.
DEL70158D 1927-11-02 1927-11-02 Elektrische Spule, insbesondere fuer Hochfrequenzzwecke Expired DE500090C (de)

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