DE500039C - Wagenhebevorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Wagenhebevorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE500039C
DE500039C DEH111568D DEH0111568D DE500039C DE 500039 C DE500039 C DE 500039C DE H111568 D DEH111568 D DE H111568D DE H0111568 D DEH0111568 D DE H0111568D DE 500039 C DE500039 C DE 500039C
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cylinder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S9/00Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
    • B60S9/02Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting
    • B60S9/10Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting by fluid pressure
    • B60S9/12Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting by fluid pressure of telescopic type

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Wagenhebevorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Wagenhebevorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Mehrzahl von Wagenhebern, deren jeder mit einer zu einer Pumpe gehörenden Ventilsteuerung verbunden ist, die den Strom einer Druckflüssigkeit aus einem Behälter zu den Hebern steuert. Bei den bekannten Wagenhebevorrichtungen dieser Art mußte die Pumpe umgesteuert werden, wenn der Wagenheber auf den Erdboden aufgesetzt hat und wieder vom Erdboden abgehoben werden sollte. Nach der Erfindung erfolgt ein Zurückziehen des Wagenhebers vom Erdboden dadurch, daß das Ventil, welches in einer Stellung für den Zufluß der Druckflüssigkeit nach dem Windenzylinder offen ist, in einer weiteren Stellung die Saugseite der Pumpe mit dem Windenzylinder verbindet. Dadurch kann das Umstellen mit großer Leichtigkeit und je nach Bedarf schnell ausgeführt werden. Eine Umkehr der Tätigkeit der Pumpe ist nicht mehr erforderlich. Die Steuerungsvorrichtung kann mit einem besonderen Auswählventil in Verbindung gebracht werden, um den Flüssigkeitsstrom nach jeder Winde getrennt zu leiten, so daß jede gewünschte Winde unabhängig von den anderen zum Arbeiten gebracht werden kann.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt einen Grundriß eines Kraftwagens mit der neuen Hebevorrichtung in schaubildlicher. Darstellung. Abb. 2 ist ein Schnitt eines einzelnen Wagenliebers in Ruhelage. Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Wagenheber in Hebestellung, und zwar unter einem rechten Winkel zu Abb.2 gezeichnet. Die Abb. und 5 sind Darstellungen in einem geringeren Maßstabe, um anzudeuten, in welcher verschiedenen Weise ein Wagenheber angebracht werden kann. Abb. 6 ist die Seitenansicht eines 1\-Totors und einer Pumpe, wie sie für die Erfindung anwendbar sind, wobei ein Teil des Gehäuses im Schnitt dargestellt ist. Abb.7 ist die vordere Ansicht .der Steuerungsvorrichtung. Abb.8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Abb. 7 in einer Stellung, in der der Wagenheber in die Hebestellung ausgezogen wird. Abb.9 ist eine ähnliche Ansicht des linken Teiles der in Abb. 8 gezeigten Einrichtung in einer Stellung, in der der Wagenheber in seine Ruhelage zurückgezogen wird. Abb. io zeigt den Schnitt einer selbsttätigen Sicherheitsvorrichtung zum Abstellen des Motors, wenn der Druck in dem Wagenheber eine gewisse Höhe erreicht, und Abb. i i ist die Ansicht einer Umschalteinrichtung zum Steuern des Motors.
  • In der Zeichnung ist angenommen, daß es sich um einen Kraftwagen handelt; die Erfindung ist aber nicht notwendigerweise auf ein Fahrzeug dieser Art beschränkt. Nach Abb. i sind an dem Wagengestell 12 zwei Radachsen 14 und 15 vorhanden, an deren Enden die Räder 13 sitzen. Bei einer solchen Wagenbauart ist es zweckmäßig; einen Wagenheber 16 an den Achsen für jedes der vier Räder anzubringen, so daß, falls es erforderlich ist, jedes einzelne Rad unabhängig von den anderen Rädern angehoben werden kann. Der größte Teil der Einrichtung ist unter dem Wagenkörper oder dem Wagenkasten angebracht und besteht aus einem Behälter 17 zum Aufnehmen einer Flüssigkeit, beispielsweise Öl, einer Pumpe 18, die durch geeignete Hilfsmittel angetrieben wird, beispielsweise durch einen kleinen Elektroinotor i9, ferner aus einer Steuerungseinrichtung 2o, die zweckmäßig an der vorderen Stirnwand oder an srgendeiner anderen Stelle angebracht wird, derart, daß sie für den Führer leicht zugänglich ist, und schließlich aus einer Sicherheitsvorrichtung 21, wodurch die Einrichtung gegen falsche Behandlung gesichert wird.
  • Die Wagenheber werden zweckmäßig in der Weise gebaut, wie aus den Abb. 2 und 3 ersichtlich ist, und werden am geeignetsten unter den Achsen angebracht. Bei der dargestellten Ausführungsform besitzen sie ein äußeres Gehäuse 22, welches zweckmäßig zylindrisch gestaltet und unten offen ist. Dieses Gehäuse wird zweckmäßig in der Weise angebracht, daß eine begrenzte Schaukelbewegung gegenüber dem Träger 23 mÖglich ist. Im Innern des Gehäuses befindet sich in der Mitte ein verhältnismäßig kleiner Zylinder 24, der mit seinem oberen Ende zwischen Ansätzen 25 am Träger liegt, mit denen er durch einen Zapfen 26 drehbar verbunden ist. Der Zapfen 26 besitzt eine Durchbohrung 27, die mit dem Kanal im Zylinder 24 in Verbindung steht. An seinem äußersten Ende ist er durch geeignete Hilfsmittel mit einem Rohr 28 verbunden für die Druckflüssigkeit zum Bewegen der Winde. Der Träger 23 kann an dem Wagen in verschiedener Weise angebracht werden; zweckmäßig wird er an der unteren Seite der Achse durch Schraubenbolzen 29 zum Festklemmen der Federn an den Achsen befestigt.
  • Bei der in Abb. 4 gezeigten Ausführungsform ist ein Tragbock 30 vorgesehen, dessen Ende 3 i um den unteren Flansch der Wagenachse herumgebogen ist und unten durch eine Schraube 32 festgehalten werden kann. Ein sich nach oben und seitlich erstreckender Teil 33 dient zur unmittelbaren Befestigung des Trägers 23. Bei der in Abb. 5 gezeigten Ausführungsform ist der Träger 23 des Wagenhebers unten an der Wagenachse durch die Schrauben 3,1. befestigt, welche durch die Flansche der Achse ,durchgeführt sind.
  • Um ein Rütteln des Wagenhebers zu vermeiden, wenn er nicht benutzt wird, wird ein Paar federbelasteter Stifte 35 vorgesehen, die von oben gegen das Gehäuse auf den gegenüberliegenden Seiten des Mittelzapfens unter Einwirkung der Federn 36 drücken. Die Spannung der Federn kann durch Schrauben 37 geregelt werden.
  • Der eigentliche Wagenheber besteht aus mehreren teleskoparti:g ineinandergreifenden zvlindrischen Teilen 38, 39, 40 und 41. Bei der dargestellten Ausführungsform ist angenommen, daß außer dem festen Zylinder 24 vier derartige Zylinder vorhanden sind. Diese Zahl kann erforderlichenfalls geändert werden. Außer dein untersten Zylinder 41 besitzt jeder Zylinder einen sich nach außen erstreckenden Flansch 42, der zu der Innenwandung,des nächst tiefer liegenden Zylinders paßt. jeder Zylinder besitzt auch einen sich nach innen erstreckenden Flansch am oberen Ende, dessen Innenfläche zu der Außenfläche des nächst höheren Zylinders paßt. Die Flansche 42 besitzen je eine Nut zur Aufnahme einer Packung 44, um das Entweichen der Druckflüssigkeit zu verhüten, wenn die Zylinder sich gegenseitig verschieben. Die sich berührenden Flächen sind aber passend zueinander eingeschliffen mit einem geeigneten Schleifmittel, so daß, wenn die Zylinder ausgezogen werden, die Flächen der Flansche 42 und 43 selbst dichtend sind Lind auch die Auszugsbewegung begrenzen, wodurch vermieden wird, daß die Zylinder sich voneinander trennen. Die beiden Zylinder 38 und 39 werden zweckmäßig noch mit besonderen Scheiben 45 und 46 an ihren oberen Enden versehen, die über den Außenmantel dieser Teile vorragen und beim Zusammenziehen der Zylinder Anschläge bilden. Der unterste Zylinder 41 ist unten durch einen Deckel 47 verschlossen, der zweckmäßig außen mit Gewinde versehen ist und in den Zylinder eingeschraubt wird. Dieser Deckel ist mit seiner Außenfläche 48 gekrümmt gestaltet, so daß ein genaues Anpassen an den Erdboden möglich ist, also eine sichere Stütze erreicht wird. Diese Außenfläche des Deckels kann auch mit Ansätzen 49 versehen werden, die eine gute Auflage sichern, wenn sämtliche vier Räder vom Erdboden abgehoben worden sind. Bei der bezeigten Ausführungsform ist angenommen, daß der größte Zylinder sich unten befindet und sich gegen den Boden 5o legt, wodurch eine verhältnismäßig große Auflagefläche geschaffen ist, was insbesondere dann wünschenswert ist. wenn der Fahrweg, auf dem die Hebevorrichtung in Tätigkeit gesetzt werden soll, verhältnismäßig weich ist. Auch aus technischen Gründen ist diese Ausführungsform vorzuziehen. In angehobenem Zustande (Abb. 2) geniigt die Saugkraft des Öles, die Zylinder in diesem zusammengelegten Zustande zu halten; um j jedoch die Möglichkeit auszuschließen, claß infolge von Erschütterungen oder im Falle sich lecke Stellen ergeben, die Zylinder sich lockern, können besondere Hilfsmittel in Anwendung kommen, um die Teile festzuhalten. Hierfür ist der unterste Zylinder 41 außen mit einer Nut 51 ausgestattet, in die die schrägen Enden 52 von federbelasteten Stiften 53 eingreifen, welche unten in dem Gehäuse 22 gelagert sind. Diese Stifte werden durch Federn 54 gegen die Nut 5 i gedrückt. Wird Flüssigkeit in die Zylinder eingepumpt, so überwindet die Druckkraft dieser Flüssigkeit die Spannung der Federn 54, so daß die Stifte 53 infolge ihrer schrägen Enden 52 von der Nut 51 zurückgedrückt werden. Die Wandung 55 des Flansches an dem unteren Zylinder ist gleichfalls abgeschrägt, wodurch die Stifte 53 beim Zusainmenleren der Zylinder einwärts gedrückt werden; überdies hat diese Kegelform den Vorteil, daß Sand oder Straßenschmutz sich auf dein Flansch nicht ansammeln kann.
  • Die Steuerungsvorrichtung (:gbb. 7 bis 1t) besitzt zwei Ventile 56 und 57 und wird zweckmäßig an der vorderen Stirnwand befestigt. Die Ventile befinden sich in einem Gehäuse 58, dessen vordere Platte 59 in die genannte Stirnwand des Wagens eingepaßt wird und geeignete Markierungen 6o und 6r aufweist, an denen die Lage der eingestellten Ventile erkennbar ist. Der Druck zum Ingangsetzen des Wagenhebers kann von irgendeiner geeigneten Quelle, beispielsweise einer Handpumpe. einer motorisch angetriebenen Pumpe oder einer durch eine Triebwelle in Tätigkeit gesetzte Pumpe erzeugt werden. Es wird jedoch eine Pumpe 18 vorgezogen, die mit einem hin und her gehenden Kolben 6.2 arbeitet. Der Antrieb erfolgt durch einen kleinen Elektromotor 1g, der mit der Pumpe durch geeignete Getriebe in Verbindung gebracht wird, beispielsweise eine Schnecke 63, die mit einem Schneckenrad 64 im Eingriff stellt, «-elch letztere zwei Hubscheiben 65 besitzt. Diese Hubscheiben wirken auf die Enden der Kolben ein, die unter der Einwirkung von Federn 66 stehen, um sie gegen die Hubscheibe 65 zu drücken. Die Kolben sind in an sich bekannter Weise durch nicht dargestellte Stopfbüchsen abgedichtet. Da sie verhältnismäßig klein sein können, und zwar im Durchmesser nicht größer zu sein brauchen als die Rohre, welche von der Pumpe abführen, kann ein verhältnismäßig hoher Druck unter Aufwendung einer geringen Kraft erzeugt werden. Dementsprechend kann auch der Motor verhältnismäßig klein sein, der durch den üblichen Akkumulator des Wagens 67 gespeist werden kann.
  • Offenbar muß für jeden Wagenheber ein Speiserohr 28 angeordnet, ferner auch ein Mehrwegventil 56 vorgesehen sein, welches vier Auslässe 68 besitzt, um je nach Wahl den einen oder den anderen Wagenheber in Tätigkeit zu setzen. Die vier Auslässe 68 werden am besten unter 9o° zueinander angeordnet und mit dem zugehörigen Rohr 28 verbunden. Der drehbare Ventilkörper 69 steht mit dem Speiserohr 70 in Verbindung und besitzt einen Kanal 71, der von dein Rohr 7o abführt und nach der Seitenwandung des Ventilkörpers abgeleitet wird, und zwar in der Ebene des Kanals 68, so daß beim Drehen des Körpers 69 dieser Kanal mit irgend.; inem Auslaßkanal 28 räumlich verbunden werden kann, je nach dem in Tätigkeit zu setzenden Wagenheber. Vorn ist an der Platte 59 eine Markierung 6o für jeden Wagenheber vorgesehen: wenn der Zeiger 72 sich gegenüber einer dieser Markierungen befindet, so erkennt snan daran, daß der Kanal 71 mit dem zugehörigen Auslaß für den betreffenden Wagenheber in Verbindung steht. Gewünschtenfalls kann ein Sperrfinger vorgesehen sein, oder der Zeiger kann diesen Finger tragen, der in einen Einschnitt 73 vorn an -der Platte tritt tin d das Ventil in richtiger Lage hält, wenn die Kanäle miteinander in Verbindung gebracht werden. Zum Bewegen des Ventils kann ein geeigneter Griff vorgesehen sein; befindet sich die Spitze gegenüber dem Buchstaben N, so wird damit angezeigt, daß das Ventil sich in Nullstellung befindet.
  • Das Zuführungsrohr 70 führt nach einem Kanal 75 in dem Gehäuse des Steuerungsventils 57, für welchen Kanal zwei seitliche Atislaßöffnungen 76 und 77 vorgesehen sind. Dieses Gehäuse besitzt ferner einen Kanal 78, der durch das Rohr 79 mit dem Behälter 17 in Verbindung steht. Dieser Kanal 78 besitzt zwei Auslaßöffnungen 8o und 8r. Das Ventil 57 ist mit einem drehbaren Ventilkörper 82 ausgestattet, welcher mit den unter einem Winkel zueinander stehenden Kanälen 83 und 84 in Verbindung gebracht werden kann, die an der Seitenwandung des Ventilkörpers ausmünden. Dieser Ventilkörper ist noch mit einer Kammer 85 versehen, welche die seitlichen Öffnungen 86, 87, 88 und 89 besitzt. Das Gehäuse 57 dieses Ventils ist gleichfalls mit einer Auslaßöffnung go in der Ebene des Kanals 83, 8.1 versehen, welche mit Hilfe des Rohres 9t mit der Einlaß- oder Saugseite der Pumpe 18 und mittels eines anderen Kanals in der Ebene der Öffnungen 86 und 88 mit dem Auslaßrohr 92 der Pumpe verbunden werden kann. Bei Betrachtung der Abb. 8 erkennt man, daß der Kanal 83, 84 in der Ebene der Öffnungen 8o und 76, die Öffnung 87 in der Ebene,der Öffnung 77, die Öffnungen 86 und 88 in der Ebene des Kanals liegen, der mit. der Druckleitung 92 ver- Munden ist, und .die Öffnung 89 sich in der Ebene der Öffnung 81 befindet. Der Ventilkörper 82 wird durch den Hebel 93 bewegt und besitzt einen Zeiger 94, für den die Markierungen 61 vorgesehen sind. R deutet an, daß das Ventil sich in einer solchen Lage befindet, daß Öl in den Wagenheber eingepumpt wird, um den Wagen zu heben. L deutet an, daß das Ventil sich in einer solchen Stellung befindet, daß der Wagenheber wieder zurückgezogen wird, um den Wagen zu senken, und N deutet die Nullage an.
  • Das hintere Ende des Ventilkörpers 82 ist mit einem beweglichen, mit ihm zusammen arbeitenden Kontaktstück 95 verbunden, welches mit elektrischen Kontakten 96 und 97 in Berührung kommen kann, die durch geeignete Drähte 98 mit einer Stromquelle und durch weitere Drähte 99 mit dem Motor i9 in Verbindung stehen. Die Kontaktstücke 96 werden vorzugsweise mit V-förmigen Ausschnitten ioo versehen, in die die federbelasteten Kontaktstücke ioi einzugreifen vermögen, welche an dem Kontaktstück 95 vorgesehen sind, wodurch das Anzeigen und Festhalten des Ventils in den verschiedenen Stellungen gegenüber den Kanälen in richtiger Weise bewirkt wird. Diese Kontaktstücke können auch noch mit Ansätzen io2 auf einer Seite versehen sein, die Ansätze bilden, um die Bewegung des Kontaktstückes 95 und auch des Ventilkörpers zu begrenzen.
  • Um einen Wagenheber arbeiten zu lassen, wird zunächst der Ventilkörper 69 so verschoben, daß der Kanal 71 mit dem Auslaßkanal 68 desjenigen Hebels in räumliche Verbindung gebracht wird, der in Tätigkeit treten soll. Diese Strellung wird durch, den Zeiger 72 angedeutet. Das Ventil 82 wird dann in die Stellung Abb. 7 und 8 gebracht. Dadurch wird der Stromkreis des Motors i9 mit Hilfe der Kontaktstücke 96, 97 geschlossen, so daß Öl aus dem Behälter 17 durch das Ventil 82, durch das Rohr 7o nach dem Ventil 56 und nach dem betreffenden Heber geführt wird, so daß dieser in Stellung Abb. 3 ausgezogen wird und den betreffenden Teil des Wagens anhebt. Erreicht der Druck in dem Wagenheber die vorgeschriebene Höhe, so tritt die Sicherheitsvorrichtung Abb. io in Tätigkeit, um den Strom nach dem Motor zu unterbrechen und den Motor stillzusetzen, so daß der Druck nicht so hoch ansteigen kann, um eine Beschädigung herbeizuführen. Diese Sicherheitsvorrichtung steht zweckmäßig mit dem Auslaßrohr 92 der Pumpe in Verbindung. Sie besteht aus einem Zylinder 103, in dem der Kolben 104 spielt und der mit dem Rohr 92 in Verbindung steht. Der Kolben besitzt einen erweiterten Teil oder einen Flansch 1ö5, gegen den eine Feder- 1o6 drückt, die den Kolben in der untersten Lage zu halten sucht. Am oberen Ende des Gehäuses io7 der Sicherheitsvorrichtung befindet sich ein Kontaktstück io8, das auf einem isolierten Tragstück iog ruht und mit den Leitungsdrähten 9g verbunden ist, die von dem von Hand zu bewegenden Schalter nach dem Motor führen. Auch der Kolben 104 trägt mittels eines Isolierstückes iii ein Kontaktstück iio, welches auf der anderen Seite des Leitungsdrahts an diesen anschließt. Erreicht der Druck eine gewisse Höhe, so wird der Kolben 104 aufwärts bewegt, wodurch die Kontakte io8 und i io voneinander getrennt werden, der Strom unterbrochen und der Motor angehalten wird. Ist der Strom einmal durch diese Vorrichtung unterbrochen, so kann er nicht wieder in Gang gesetzt werden, bis die Stellung der Ventile sich ändert, um die Winde zu senken oder Ö1 nach einer anderen Winde hin zu pumpen. Dadurch arbeitet die Einrichtung vollkommen sicher.
  • Soll der Wagenheber gesenkt werden, so ist es nur nötig, den Ventilkörper 82 mit Hilfe des Handgriffes 93 so zu bewegen, daß die in Abb.7 in punktierter Lage gezeigte Stellung eingenommen wird, wobei der Ventilkörper 82 in die Stellung Abb. 9 gelangt, während das Kontaktstück 95 eine solche Stellung einnimmt, daß die Kontakte 96, 97 miteinander verbunden werden und der Motor wieder angelassen wird. Ist der Ventilkörper 82 in die Stellung Abb. 9 gebracht, kehrt die Stromrichtung der Flüssigkeit ,durch das Ventil 56 um und pumpt die Flüssigkeit aus dem Wagenheber zurück in den Behälter 17. Denn nunmehr steht der Kanal 83 in dem Ventil 82 in Verbindung mit der Öffnung 9o, die an das Rohr 9i anschließt, während der Kanal 84 mit dem Kanal 75 durch die Öffnung 76 in Verbindung gebracht worden ist. Die Saugleitung der Pumpe ist somit an das Rohr 7o und das Rohr 28 angeschlossen, welches nach dem Wagenheber führt, wobei die andere Öffnung 77 des Kanals 75 geschlossen ist. Das Öl wird durch das Rohr 92 ebenso zprückgepumpt, als wenn es nach dem Heber führt, aber die Öffnung 86 des Ventils 82 steht nunmehr in Verbindung mit dem Rohr 92, und die Öffnung 89 befindet sich gegenüber der Öffnung 81, die nach dein Kanal 78 führt, welcher durch das Rohr 79 mit dem Behälter verbunden ist. Die Ab- j zweigöffnung 8o des Kanals 78 ist geschlossen, und daher ist der Kanal 78 nunmehr in Verbindung mit dem Auslaß der Pumpe. Befindet sich das Ventil 82 in Nullstellung- zwischen zwei Arbeitsstellungen (Abb.7), so sind die verschiedenen Kanäle des Ventils geschlossen und der Stromkreis des Motors offen, da der Schalter 95 die in Abb. i i gezeigte Stellung einnimmt. Die Einlaß- und Auslaßanschlüsse der Pumpe können mit den üblichen Rückschlagventilen versehen sein, wie z. B. federbelastete Kugelventile I und 0 in den Saug- bzw. Druckrohren (Abb. i).
  • Mit Hilfe der Steuerungseinrichtung kann der Führer des Wagens irgendeins der vier Räder des Wagens von dem Erdboden anheben und ,die Wagenheber wieder zurückziehen, ohne seinen Sitz zu verlassen; auch liegt keine Gefahr vor, irgendwelche Teile zu beschädigen, wenn der Motor zu lange läuft. Die Wagenheber werden unter der Einwirkung der Pumpe selbst zurückgezogen, so daß sie zwangsläufig arbeiten und man nicht auf Federn und ähnliche Vorrichtungen angewiesen ist, um die Wagenheber zurückzuziehen. Derartige Vorrichtungen sind stets unzuverlässig, so daß ein wesentlicher Vorteil gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen vorliegt. Des weiteren ist hervorzuheben, daß die zylindrischen Abteilungen des Hebers in der angehobenen Stellung durch die Sperrstifte 53 fest verriegelt gehalten werden. Der Führer hat es also auch bei schlechtem Wetter nicht nötig, seinen Sitz zum Zweck des Rufwindens des Wagens zu verlassen. Auch ist es nicht erforderlich, unter den Wagen zu kriechen, um eine Winde anzusetzen. Da die Teile, welche sichtbar sind, sehr klein gehalten werden können und die Teile auch dort angebracht werden können, wo sie nicht auffällig sind, so wird das Ansehen des Wagens in keiner Weise beeinträchtigt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wagenhebevorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Mehrzahl von Wagenhebern, deren jeder mit einer zu einer Pumpe gehörenden Ventilsteuerung verbunden ist, die den Strom einer Druckflüssigkeit aus einem Behälter zu den Hebern steuert, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (82), das in einer Stellung für den Zufluß der Druckflüssigkeit von der Druckseite der Pumpe nach dem Windenzylinder offen ist, in einer weiteren Stellung die Saugseite der Pumpe mit dem Windenzylinder verbindet.
  2. 2. Wagenhebevorrichtung nach Anspruch i mit einem Kraftantrieb für die Pumpe, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ventil (82) ein mit ihm zugleich bedientes Steuerglied (Kontaktstück 95) für den Kraftantrieb (Motor ig) angeordnet ist.
  3. 3. Wagenhebevorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenheber ein am Wagen befestigtes Gehäuse (22) besitzt, das nach unten offen ist und eine Anzahl teleskopartig ineinandergreifender Zylinder (2q., 38 bis 41) aufnimmt.
  4. 4. Wagenhebevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (22) und der Zylinder größten Durchmessers (4i) mit einer Einrichtung (:Stifte 53, Feder 54) versehen ist, die den Zylinder (4i) nachgiebig in dem Gehäuse (22) festhält.
  5. 5. Wagenhebevorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder kleinsten Durchmessers (24), in den der Anschluß (27) an die Pumpe mündet, fest angeordnet ist, und. daß der Zylinder größten Durchmessers (4i) sich mit seinem Abschlußdeckel (47) gegen die Fahrbahn abstützt.
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