DE499656C - Filtervorrichtung, bei der die Filterblaetter zu einem Stapel zusammengesetzt sind - Google Patents
Filtervorrichtung, bei der die Filterblaetter zu einem Stapel zusammengesetzt sindInfo
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Description
- Filtervorrichtung, bei der die Filterblätter zu einem Stapel zusammengesetzt sind Die Erfindung bezieht sich auf Filtervorrichtungen, bei welchen die Filterhíãtter zu einem Stapel zusammengesetzt sind und das zu fiItrierende Medium von der Kante her zwischen den einzelnen Blätterscheiben hindurchfließt.-Bei Filtervorrichtungen dieser Art ist es wichtig, daß die während des Filtervorgailges ausgeschiedenen Stoffe, die sidl an den Kanten der Filterblätter ansammeln, von Zeit zu Zeit entfernt werden, da die Ausbeute entsprechend der Zunahme der Stärke der abgelagerten Schicht abnimmt.
- Um nun bei der Reinigung der Filterkante eine Beschädigung der Filtervorrichtung zu vermeiden, werden gemäß der vorliegenden Erfindung die Kanten der Filterblätter mit einem Stoff behandelt, der ihnen eine ge nügende Festigkeit verleiht, um eine bequeme Reinigung der Kanten zu ermöglichen, ohne daß die filtrierenden Eigenschaften beeinträchtigt werden. Zu diesem Zweck können je nach der Beschaffenheit des zu filtrierenden Mediums beispielsweise die folgenden Stoffe verwendet werden: N itrocellulose, Acetylcellulose, Gummi, gechlorter Gummi Celluloid, Kasein, Celluloseester, synthetisches oder natürliches Harz, Paraffin, gehärtete Gelatine, Asphalt oder Kondensationsprodukte des Formaldehyds.
- Bei der Ausführung der Erfindung wird das Papier vorzugsweise zuerst durch Schneiden oder auf eine sonstige Weise auf die erforderliche Größe und Form gebracht und dann mit dem in Frage stehenden Stoff behandelt, welcher eine leichte Reinigung der Kanten der zu einem Paket oder Stapel zusammengefügten Papierscheiben ermöglicht, unabhängig davon, ob die Kanten in Löchern liegen, die durch die Pakete oder Stapel hindurchgehen, oder ob es sich um die Außenkanten handelt. Die Erfindung ist in gleicher Weise anwendbar für ringförmige Scheiben, Streifen, volle oder durchbohrte oder vierkantige durchbohrte Blätter usw. Das Auftragen des Stoffes erfolgt durch Eintauchen oder Bespritzen eines Teiles oder des ganzen Blattes, wobei dafür Sorge getragen werden muß, daß unabhängig von dem übrigen Teil des Blattes jedenfalls die Kanten, an welchen die Filtrierung vor sich geht, mit dem in Frage stehenden Stoff behandelt werden.
- Bei der Behandlung der Kanten der Filtrierscheiben gemäß der Erfindung wird die Wirksamkeit der Kanten nicht allmählich geringer, vielmehr wird sie aufrechterhalten, ganz unabhängig von der Anlagerung an ihnen, und gleichzeitig können die ausgeschiedenen Stoffe leicht durch Abschaben oder Abbürsten der Kanten entfernt werden, insbesondere wenn bei der Reinigung eine Flüssigkeit oder ein Gas der gleichen Art wie das zu filtrierende Medium oder ein anderes geeignetes bIedium, beispielsweise verdichtete Luft, in umgekehrter Richtung durch den Filter hindurchgeschickt wird. Infolge der erwähnten Behandlung der Kanten ist es bei der Anwendung der Reinigungsflüssigkeit, die in umgekehrter Richtung durch den Filter hindurchfließt, im allgemeinen nicht notwendig, den Druck, mit welchem der Papierstapel zusammengedrückt wird, zu ändern.
- Die Behandlung der Kanten der Filterblätter kann auch erfolgen, nachdem die einzelnen Blätter zu Paketen oder Stapeln aufeinandergelegt sind; in diesem Falle ist es wünschenswert, daß die beim Filtrieren wirksamen Kanten, die mit dem in Frage stehenden Stoff bespritzt oder in ihn eingetaucht werden sollen, möglichst glatt sind. Falls ringförmige Filterblätter benutzt werden, kann dies leicht mit Hilfe von geriffelten Röhren geschehen. Wenn die Stapel aus Streifen bestehen, werden zweckmäßig Vorrichtungen verwendet, welche eine Ausdehnung oder ein Zusammenziehen in der Längsrichtung gestatten. Wenn es sich um Streifen handelt, die an ihren Enden mit Bohrungen versehen sind, können die Endlochungen der Streifenstapel quadratisch gemacht werden, und man kann-Führungen von rechteckigem Querschnitt vorsehen, wobei die langen Seiten des Rechteckes so lang sind, daß das ganze- Rechteck in das Quadrat hineinpaßt, und wobei die kurze Seite des Rechteckes parallel zu der Längskante und die lange Seite des Rechteckes parallel zu der breiten Seite des Stoffes liegt. Auf diese Weise kann, wenn ein Zusammenziehen oder eine Ausdehnung stattfindet, eine vollkommen ebene Oberfläche für das Spritzen oder Tauchen erhalten werden. und es ist möglich, die so behandelten glatten Oberflächen zu schaben oder zu bürsten, um sie vollständig von den daran abgelagerten Stoffen zu befreien. Im Falle eines viereckig durchbohrten Blätterstapels, bei welchem die Filtrierung durch die rohrförmigen Löcher geschieht, ist es ebenfalls notwendig, darauf zu achten, daß die Löcher sich genau miteinander decken; es können zu diesem Zweck mit Riffeln versehene Stangen verwendet werden, durch die man eine glatte Bohrung erhält, welche bequem gereinigt werden kann.
- PATENTANSPRÜCIIE : I. Filtervorrichtung, bei der die Filterblätter zu U einem Stapel zusammengesetzt sind und das zu filtrierende Medium von der Kante her zwischen den einzelnen Blätterscheiben hindurchfließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Papierscheiben mit einem Stoff, z. B. Nitrocellulose, Acetylcellulose, Gummi, gechlorter Gummi, Celluloid, Kasein, Celluloseester, synthetisches oder natürliches Harz, Paraffin, gehärtete Gelatine, Asphalt oder Kondensationsprodukte des Formaldehyds, behandelt sind, der den Kanten der Papierscheiben eine derartige Festigkeit verleiht, daß eine bequeme Reinigung dieser Kanten und Entfernung der daran abgelagerten Stoffe stattfinden kann, ohne daß die filtrierenden Eigenschaften beeinträchtigt werden.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung nach dem Zusammenstellen der Papierscheiben zu Paketen oder Stapeln erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB499656X | 1924-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499656C true DE499656C (de) | 1930-06-12 |
Family
ID=10454147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH104434D Expired DE499656C (de) | 1924-12-17 | 1925-11-28 | Filtervorrichtung, bei der die Filterblaetter zu einem Stapel zusammengesetzt sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499656C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932792C (de) * | 1942-04-22 | 1955-09-08 | Bendix Aviat Corp | Filterpaket und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE947463C (de) * | 1943-07-23 | 1956-08-16 | Robert Eugene Saint Andre | Rueckspuelbares Spalt-Filter aus aufeinander geschichteten duennen Scheiben aus Textil- oder Fasermaterial |
| DE2823510A1 (de) * | 1977-05-31 | 1978-12-14 | Sofrance Sa | Filtrierungselement insbesondere fuer kraftstoffe und verfahren zum herstellen desselben |
-
1925
- 1925-11-28 DE DEH104434D patent/DE499656C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932792C (de) * | 1942-04-22 | 1955-09-08 | Bendix Aviat Corp | Filterpaket und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE947463C (de) * | 1943-07-23 | 1956-08-16 | Robert Eugene Saint Andre | Rueckspuelbares Spalt-Filter aus aufeinander geschichteten duennen Scheiben aus Textil- oder Fasermaterial |
| DE2823510A1 (de) * | 1977-05-31 | 1978-12-14 | Sofrance Sa | Filtrierungselement insbesondere fuer kraftstoffe und verfahren zum herstellen desselben |
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