DE499348C - Grenzstromrelais fuer Gleichstrom, insbesondere zum Umschalten von Tarifapparaten - Google Patents

Grenzstromrelais fuer Gleichstrom, insbesondere zum Umschalten von Tarifapparaten

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DE499348C
DE499348C DES76069D DES0076069D DE499348C DE 499348 C DE499348 C DE 499348C DE S76069 D DES76069 D DE S76069D DE S0076069 D DES0076069 D DE S0076069D DE 499348 C DE499348 C DE 499348C
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coil
current relay
limit current
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permanent magnet
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Grenzstromrelais für Gleichstrom, insbesondere zum Umschalten von Tarifapparaten Gegenstand der Erfindung ist ein Grenzstromrel,ais für Gleichstrom,, das sich besonders zum Umschalten der Zählwerke vony Elektrizitätszählern für den Staffeltarif eignet. Es soll, sobald der Verbrauchsstrom eine gewisse Größe übersteigt, statt des einen Zählwerks, das nur den Verbrauch in der unteren Staffel registriert, ein zweites Zählwerk zur Registrierung des Verbrauchs der oberen! Staffel einschalten, oder es soll zu dem einen Zählwerk, das den gesamten Verbrauch angibt, ein zweites Zählwerk hinzuschalten, das nur den Verbrauch in einer der beiden Staffeln: anzeigt.
  • Erfindungsgemäß besteht das Relais aus einem Dauermagneten mit schmalem Luftspalt zwischen den Polen, z. B. einem Zählerbremsmagneten, in dessen Maul eine bewegliche Spule mit nur einem Schenkel hineinragt. Die Spule steuert entweder ummittelbar oder mittels Schalters und Elektromagneten die Umschaltevorrichtungen der Zählwerke.
  • Eine -Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt einen Teil des Relais von unten gesehen. Abb. 2 zeit das Relais von der Seite in Ansicht parallel zum Magnetluftspalt. Abb. 3 zeigt die Spule und ihre Aufhängevorrichtung der Ansicht senkrecht dazu. In Abb. 4 ist das Schaltschema, in Abb. 5 eine Einzelheit des Relais dargestellt. Der flaschenförmige Dauermagnet i ist hei 2 an dem Traggerüst eines Zählers oder an einer besonderen Grundplatte befestigt.
  • Seine Pole 3, 4 schließen den prismatischen Luftspalt zwischen sich ein. Auf der Stirnfläche des Poles 4 ist die Tragplatte 6 befestigt. Auf der Tragplatte sitz die Isolierscheibe 7 mit den AnschlußkIlemmen 8, g. Diese Klemmen. sind durch die Bolzen i o, i i an der Isolierscheibe befestigt. Auf den Bolzen io, i i sind die winkeligen Tragfedern 12, 13 für die Spule 1:4 festge; klemmt. Die Bolzen und die Tragfedern bi3-den die Stromzuleitung für die Spule. Zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit ist die Spule auf einen rechteckigen Rahmen 15 (Abt. 3) aus Leichtmetall gewickelt. Die Spule umschlingt den Pol 4 des Dauermagneten. Parallel zur Spule ist der Nebenschlu>3 16 (Abt. 4) geschaltet, der durch Verschieben der Brücke 17 geregelt werden kann. 18, ig sind die Klemmen für den äußeren Anschluß des Relais.
  • .An der Feder 12 ist mittels des Isolierstiftes 2o der bewegliche Kontakt 21 des Schalters 22 befestigt, dessen fester Kontakt 23 isoliert mit dem Magneten i an dem Traggerüst 2 befestigt ist. Die Anschlußklemme 24 für den beweglichen Kontakt 21 ist auf der Isolierscheihe 7 `befestigt und durch einen, biegsamen, dünnen Leiter mit dem Kontakt verbunden. Die Anschlußklemme 25 (Abt. 4) für den feststehenden Kontakt 23, ist in den Abb. i bis 3 nicht bdsonders angedeutet. Der Schalter 22 steuert den Elektromagneten zum Umschalten der Zählwerke.
  • Der Hub der Spule 14 wird durch die Anschläge 26, 27, die aus der Tragplatte 6 herausgebogen sind, begrenzt.
  • Die Spule 14 ist in solchem Sinne gewickelt und angeschlossen, daß ihr Feld angenähert in. derselben Richtung verläuft wie das Feld des Dauermagnefien.
  • Das Relais arbeitet auf folgende Weise: Im stromlosen Zustande oder wenn der Verbrauchsstrom unterhalb der Staffelgrenze liegt, sitzt die Spule 14 auf den Anschlägen 26, 27 auf, der Schalter 22 ist offen. In dieser Stellung ist beispielsweise nur das Zählwerk, das den gesamten Verbrauch anzeigt, eingeschaltet. Sobald der Verbrauchsstrom die Staffelgrenze überschreitet, strebt die Spule 14 nach oben aus dem Luftspalt des Magneten heraus, sie hebt sich von den Anschlägen 26, 27 ab und drückt den beweglichen Kontakt 2 i gegen den festen Kontakt 23. Dadurch wird der Schalter 22 geschlossen und beispielsweise das Zählwerk für die obere Staffel hinzugeschaltet.
  • Um einen kräftigen Kontaktdruck zu erhalten und ein ruckartiges Schließen des Schalters 22 herbeizuführen, kann der Luftspalt 5 (Abt. 5) zwischen den Polen 3, 4 nach oben, gegen das Ende des Arbieitshubs der Spule 14 zu, konisch oder treppenartig verjüngt werden. Zu diesem Zwecke wird der Luftspalt entweder konisch ausges,chlifens, oder es werden an die inneren Polflächen paramagnetische Teile 28 oder 29 angesetzt.
  • Das Relais zeichnet sich durch einfache, billige Herstellung und durch zuverlässige Wirkung aus. Es kann bequem geeicht werden. Der Energieverbrauch ist sehr gering. Durch die Aufhängung der Spule an Federn. wird ein Hängenbleiben des Relais infolge Reibung verhütet. Wegen der besonderen Schaltung der Relaisspule kann auch. bei Kurzschlüssen keine Schwächung des Dauermagneten eintreten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. GrenzstromreIais für Gleichstrom,, insbesondere zum Umschalten -von Tarifapparaten, mit einer beweglich ixn Feld eines Dauermagneten angeordneten Spule, gekennzeichnet durch einen Dauermagneten mit schmalem Luftspalt zwischen den Polen, z. B. einen Zählerbremsmagneten, in dessen Maul die bewegliche Spule mit nur ,einem Schenkel hineinragt.
  2. 2. Grenzstromrelais nach Anspruch i, dadurch Zekennzeichnet, daß die bewegliche Spule (i4) den einen Schenkel (4) des Dauermagneten (i) umschlingt und an ihm gelagert ist.
  3. 3. Grenzstramrelais nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (14) mittels Federn (12, 13), an dem einen Sehenkel (4) das Dauer-Magneten (i) ,gelagert ist, die zugleich als Stromzuführungen dienen. ¢. Grenzstromrelais nach. Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen flaschenfc rmigen Dauermagneten (i) mit einer an der Stirnseite eines Poles (4) befestigten Tragplatte (6), einer auf der Tragplatte s#zeuden die Klemmen (8, 9) für den Anschlüß und zum. Festhaltender Spulentragf edern (12,13) haltenden Scheitre (7) aus Isoliermetall und mit Anschlägen (26,27) zur Begrenzung des Spulenhubs, die aus der Tragplatte (6) herausgebogen sein können. 5. Grenzstromrelais nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen regulierbaren Nebenschluß (16, Abb. 4) zur Spule (14). 6. Grenzstromrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspalt (5, Abb. 5), worin sich der Spulensdhenkel (14) bewegt, gegen das Ende des Arbeitshubs hin, konisch oder staffelartig verjüngt ist. 7. Grenzstromrelais nach Anspruch, 6, gekennzeichnet durch paramagnetische, an den einen Pol. (3, Abb. 5) des; Magneten (i) angeschlossene Teile (28 oder 29), die in den Luftspalt (5) in der Nähe des Arbeitshubendes hineinragen. B. Grenzstromrelais nach. Anspruch i, gekennzeichnet durch einen derartigen Wicklungssinn und Anschluß der Spule, daß das - Spulenfeld angenähert in -der, selben Richtung verläuft, wie das Feld des Dauermagneten.
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