DE497975C - Aus beliebigem Material, z. B. aus Glas, bestehender Aufsatz fuer Gefaesse zum Ausschuetteln, Scheiden und gegebenenfalls Filtrieren von Fluessigkeiten - Google Patents

Aus beliebigem Material, z. B. aus Glas, bestehender Aufsatz fuer Gefaesse zum Ausschuetteln, Scheiden und gegebenenfalls Filtrieren von Fluessigkeiten

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DE497975C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/02Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
    • B01D35/04Plug, tap, or cock filters filtering elements mounted in or on a faucet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)

Description

  • Aus beliebigem Material, z. B. aus Glas, bestehender Aufsatz für Gefäße zum Ausschütteln, Scheiden und gegebenenfalls Filtrieren von Flüssigkeiten Zum Scheiden von Flüssigkeiten verwendet man bekanntlich Scheidetrichter, zum Schütteln (Extrahieren) werden andere besondere Gefäße, z. B. Erlenmeyerkolben, Schütteltrichter o. dgl., benutzt, während man zum Filtrieren z. B. Filtriertrichter verwendet.
  • Zur Durchführung dieser verschiedenen Vorgänge müßten daher die flüssigen Stoffe ein- bzw. umgegossen werden. Das Umgießen verursacht aber Stoffverluste Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine einheitliche Einrichtung zu schaffen, welche bei allgemeiner Verwendbarkeit einzelne, mehrere oder alle diese Vorgänge ohne Stoffverlust und gefahrlos, durchführen läßt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für eine z. B. in Glas ausgefühfle Einrichtung schematisch dargestellt.
  • Abb. I zeigt den mit einem Sperrhahn 8 versehenen Teil, welcher am einen Ende in das Ausflußröhrchen 7 und am anderen Ende in den Hohlkegel 6 endet. Die hohle Kegelspitze ist in der Form eines Hakens II umgebogen.
  • In der Abb. 2 ist der mantelförmige zweite Teil der Einrichtung ersichtlich. Im Gfaszylinder I befindet sich der mit seiner Spitze nach innen gekehrte Glaskegel 3. Die in gewissen Lagen einander deckenden Öffnungen der ineinanderpassenden zwei Hohlkegel sind in der Abb. I mit g und in der Abb. 2 mit 4 bezeichnet. An beiden Teilen sind an entsprechenden Stellen Ansätze vorgesehen, welche zur Vervollkommnung des Zusammenhalts der zwei Teile durch elastische Schnüre, Spiralfedern o. dgl.verbunden werden können, wie dies in Abb. I bei 10 und in Abb. 2 bei 5 ersichtlich ist. Statt Glas kann auch jeder andere geeignete Stoff zur Herstellung der Einrichtung dienen.
  • Die Verwendung der Vorrichtung geschieht folgendermaßen: Der Mantelteil 1 wird in einen entsprechend durchbohrten Korken eines Gefäßes so eingesteckt, daß das dem Gefäß zugekehrte Ende mit der Innenfläche des Korkens abschneidet. Der Gefäßkorken weist aber noch eine weitere Bohrung auf, durch welche je nach Bedarf entweder ein Glasstab oder ein kapillar ausgezogenes Rohr gesteckt werden kann. die während des Vorgangs des Ausschüttelns mit einem Glasstab verschlossen wird; der Habnverschlußteil (Abb. 1) wird so in den Mantelschlußteil (Abb. 2) eingesetzt, daß die Öffnungen 9 und 4 nicht aufeinanderpassen, was durch einfaches Drehen der zweckmäßigerweise geölten Schliffe gegeneinander erreicht werden kann; auf diese Weise tritt nun das hakenförmige Röhrchen 1 1 des inneren Hahnkegels in Wirksamkeit, und dadurch wird ermöglicht, die in dem Gefäß befindlichen Stoffe bei offenem Hahn auszuschütteln, ohne daß Stoffverluste eintreten können. Zum Herbeiführen eines Scheidevorganges wird zunächst der Hahn 8 geschlossen und in die zweite Korkenbohrung ein kapillar angezogenes Rohr gesteckt, welches bis in die Nähe des Gefäßbodens reicht; dann wird das Gefäß so gehalten, daß die Aufsatzteile (Abb. I und 2) nach unten gerichtet sind. Darauf wird der Hahnkern im Niantelteil so gedreht, daß die Umfangsöffnungen aufeinanderpassen. Nunmehr kann nach Offnen des Hahns das Gefäß mit den Aufsatzteilen ohne weiteres als Scheidetrichter benutzt werden. Dadurch, daß man diese Hahneinrichtung an jedem Gefäß anwenden kann, sei es ein Rund- oder Erlenineyerkolben, eine Pulver-oder lMedizinflasche ein Kessel o. dgl., wird die Verwendung von Scheidetrichtern usw., die stets mit Stoffverlusten verbunden ist, überflüssig.
  • Zum Zwecke des Filtrierens von Gemischen aus festen und flüssigen Stoffen wird über den Innenkegel des Hahnmantels ein Filter gestülpt oder als Filter Watte, Asbeste 0. dgl. benutzt, wobei diese Materialien zwischen Innenwand des Hahnmantels und Schliff gebracht werden, so daß dieFlüssigkeit bereits filtriert wird, bevor sie in den inneren Hahnkegel gelangt. Dadurch wird das Übergießen in einen Trichter und das darauffolgende Eingießen in ein anderes Gefäß vermieden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht es somit, daß man ein jedes Gefäß als einen Schüttel- oder Scheidetrichter verwenden kann. Sie macht es möglich, daß große, heiße Stoffmengen beispielsweise aus einem runden Kolben ausgeschüttelt werden, wobei ein mit Stoffverlust verbundenes Umfüllen aus einem Gefäß ins andere überflüssig wird. Sie gestattet schließlich unter Vermeidung von Triclitern das unmittelbare Filtrieren aus dem Reaktionsgefäß in das gewünschte neue Gefäß, wobei wiederum ohne Gefahr des Springens unmittelbar das heiße Reaktionsgut filtriert werden kann.
  • Zum Gebrauch bei Gefäßen mit engerer Mündung kann unter Zwischenschaltung eines durchbohrten Ringes I2, der beispielsweise aus Gummi besteht, ein Einsatzrohr kleineren Durchmessers (2) in sinngemäßer Verwendung benutzt werden.
  • Einzelheiten der baulichen Gestaltung und der Ab, messungen können innerhalb des Rahmens des Erfindungsgedankens verschieden und den jeweiligen Sonderverhältnissen angepaßt sein.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Aus beliebigem Material, z. B. aus Glas, bestehender Aufsatz für Gefäße zum Ausschütteln, Scheiden und gegebenenfalls Filtrieren von Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch zwei ineinanderpassende und gegeneinander verdrehbare Teile, von denen der mit Absperrhahn (8) versehene innere Teil einen hohlen Kegel (6) bildet, der zylindrische Mantelteil (I) hingegen einen zum Hahnkegel (6) passenden Mantelkegel (3) umschließt, und die ineinandergestülpten Kegelumfänge mit zueinander zur Deckung zu bringenden Offnungen (9, 4) versehen sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze des Hohlkegels (6) des inneren Teils in ein hakenförmig gebogenes Röhrchen (II) ausläuft.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verwendung an schmalhalsigen Gefäßen im zylindrischen Mantelteil (i) ein Reduzierring (12) angeordnet ist, in dessen mittlere Bohrung ein Verbindungsrohr (2) kleineren Durchmessers hineinpaßt.
DEK109034D 1928-04-17 1928-04-17 Aus beliebigem Material, z. B. aus Glas, bestehender Aufsatz fuer Gefaesse zum Ausschuetteln, Scheiden und gegebenenfalls Filtrieren von Fluessigkeiten Expired DE497975C (de)

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