DE497705C - Schutzring aus nachgiebigem Werkstoff fuer das Gestaenge von Tiefbohrungen - Google Patents

Schutzring aus nachgiebigem Werkstoff fuer das Gestaenge von Tiefbohrungen

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DE497705C
DE497705C DEB137265D DEB0137265D DE497705C DE 497705 C DE497705 C DE 497705C DE B137265 D DEB137265 D DE B137265D DE B0137265 D DEB0137265 D DE B0137265D DE 497705 C DE497705 C DE 497705C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/10Wear protectors; Centralising devices, e.g. stabilisers
    • E21B17/1042Elastomer protector or centering means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Schutzring aus nachgiebigem Werkstoff für das Gestänge von Tiefbohrungen Die Verschalungen oder Ausfütterungen von Bohrlöchern für Tiefbohrungen, wie beispielsweise die Bohrlöcher für (Ölquellen u. dgl., werden häufig dadurch beschädigt, (laß das lange Gestänge gegen sie anschlägt. Die Erfindung bezieht sich auf eine am Gestänge anzubringende Schutzvorrichtung, die den Reibungseingriff der Metallteile des Gestänges auf diese Ausfütterung des Bohrloches verhindert und die Stöße oder Schläge abschwächt, welche das Gestänge bei seiner Ausschwingung auf diese Verschalung ausübt. Die Schutzvorrichtung besteht demnach aus einem aus nachgiebigem Werkstoff hergestellten Ring, der durch Streckung auf einen Teil des Gestänges aufgebracht werden kann und nach seiner Aufbringung infolge seiner Elastizität in der gewünschten Lage verbleibt. Dieser nachgiebige Ring hat auf der Innenfläche Aussparungen, in welche beim Anstoß des Ringes gegen die Ausfütterung des Bohrloches das Material des Ringes gewissermaßen hineingedrückt wird, so daß die durch diesen Anstoß hervorgerufene Formveränderung des Ringes sich nicht etwa durch eine Vergrößerung des äußeren Umfangs desselben kundgibt.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar: Abb. i ist ein Schnitt durch ein solches Bohrloch mit der Ausfütterung und einem Teil des Pump- oder Bohrgestänges; Abb.2 zeigt einen derartigen Ring teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht; Abb. 3aist ein Querschnitt durch den Ring und teilweise Draufsicht; Abb. 4. ist Schnittansicht und Aufriß einer etwas abgeänderten Ausführungsform eines solchen Ringes, und Abb. 5 ist ein Querschnitt nach Linie 5-5 der Abb. q..
  • Bei Bohrarbeiten ist es ganz unmöglich, (las Bohr- oder Pumpgestänge auf der ganzen Länge des Bohrloches genau in der Achse desselben zu erhalten. Die Teile reiben sich namentlich bei der Arbeit gegen die Ausfütterung, und diese Reibung wird noch erhöht, wenn im Bohrloch selbst eine stark mit Sandstein durchsetzte Flüssigkeit vorhanden ist. Dieser Anstoß des Gestänges gegen die Verschalung führt allmählich zur Abnutzung der Verschalung oder des Gestänges, so daß die Arbeit unterbrochen werden muß. Es ist wohl schon vorgeschlagen worden, an dem Gestänge Gummiringe von verhältnismäßig großem Außendurchmesser in bestimmten Abständen zu befestigen. Solche Ringe haben sich nicht schlecht bewährt, denn Wasser, das gewöhnlich aus solchen Bohrlöchern heraustritt, ist ein Schmiermittel für Gummi und verhindert also die Abnutzung derselben. Die Außenfläche der Ringe bleibt deswegen glatt und selbst schlüpfrig, so daß sich Sand oder kleine Steine nicht daran ansetzen und also selbst bei Reibung der Ringe an der Verschalung eine allmähliche Durchscheuerung dieser Verschalung kaum zu befürchten ist.
  • Dagegen haben diese Gummiringe andere Nachteile. Sie bleiben nämlich. nicht in jenen Stellen des Gestänges sitzen, auf welche sie aufgebracht worden sind. Man hat wohl versucht, diese Gummiringe mit einem etwas kleineren Innendurchmesser herzustellen, .als der Außendurchmesser des Gestänges beträgt, so daß die Ringe bei der Aufbringung gestreckt werden müssen und nachher infolge ihrer Elastizität an der gewünschten Stelle verbleiben. Anfänglich geschieht dies wohl auch, jedoch führt die beständige Streckung der Ringe allmählich dazu, ihren Eingriff auf das Gestänge aufzuheben, und sie verschieben sich dann darauf.
  • Es ist dies wohl darauf zurückzufü%ren, daß Gummi trotz seiner großen Elastizität kaum zusammendrückbar ist. Der Rauminhalt eines Stückes Gummi kann durch Druck nicht etwa bedeutend verkleinert werden. Natürlich verändert sich die Gestalt des Gummis bei Ausübung eines Druckes; der Rauminhalt bleibt aber im wesentlichen der gleiche.
  • Infolge ihrer Reibung an der Verschalung wird auf diese Ringe ein Druck in Querrichtung ausgeübt. Dadurch verzerren sich die Ringe, und zwar in einer Richtung quer zur Richtung des Druckes, d. h. in i$rer Achsrichtung, da ja dies die einzige Richtung ist, in welcher die Ringe nachgeben können. Die Schläge des Gestänges gegen die Verschalung führen also allmählich zu einer Verzerrung der Gummiringe in einer Richtung tangential zum Umfang des Gestänges, und gerade infolge dieser Verzerrung wird allmählich dieser Umfang der Ringe vergrößert, und ihr Eingriff auf das Gestänge wird gelöst.
  • Diesem Übelstand wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch vorgebeugt, daß an dem Innenumfang der Ringe Aussparungen passender Größe und passender Verteilung angeordnet sind. Wird dann ein Druck von außen auf den Ring ausgeübt, so wird das Material des Ringes einfach in diese Aussparungen hineingedrückt, und das Bestreben des Ringes, sich als Ganzes zu strecken, wird bedeutend verringert. Solche Aussparungen können auch so angeordnet werden, daß sie gewissermaßen als Saugnäpfe arbeiten und dadurch zur Aufrechterhaltung der Ringe in der gewünschten Lage am Gestänge beitragen.
  • Die Ringe i i bestehen aus verhältnismäßig weichem, jedoch sehr elastischem Gummi und sind innerhalb weiter Grenzen streckbar. Ihre Endkreiskanten sind gebrochen oder abgerundet, wie bei z2 angedeutet, so daß sie sich nicht etwa bei der Einsenkung des Gestänges in das Bohrloch oder bei der Entfernung des Gestänges aus demselben an etwaigen Vorsprüngen leicht fangen können. Die Außenfläche der Ringe ist glatt und ununterbrochen, damit eine möglichst große Anzahl von Flächeneinheiten für Abnutzung zur Verfügung steht. - Die Innenflächen werden natürlich bei Abnützung nicht beansprucht, und an diesen Innenflächen können deshalb Aussparungen angeordnet sein, die bei Verzerrung des Ringes Platz für den Eintritt des Materials gewähren, sobald der Ring einem solchen Druck von außen ausgesetzt wird.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 und 3 sind mehrere solcher Aussparungen 13 an der Innenfläche angeordnet. Sie haben rechteckigen Umfang Lind sind gleichmäßig an der Innenfläche verteilt, wobei die Aussparungen in jeder Reihe mit Bezug auf die der benachbarten Reihe versetzt sind. Solche Aussparungen arbeiten als Saugnäpfe, wenn das Material des Ringes von außen her etwas in diese Saugnäpfe eingedrückt wird und nachher bei der Rückführung des Ringes auf seine ursprüngliche Gestalt wieder aus diesen Aussparungen zurücktritt.
  • Eine etwas einfachere Anordnung dieser Aussparungen im Innern des Ringes ist in Abb. i, 4 und 5 gezeigt, da bei dieser Ausführungsform die Aussparungen als einfache Kreisnuten 14 erscheinen. Diese Nuten gestatten den Eintritt einer größeren Masse des Materials von der Außenseite her gegen die Innenseite, wenn ein Außendruck ausgeübt wird; jedoch üben sie nicht die gleiche Saugwirkung auf das Gestänge bzw. den Ring aus wie die Aussparungen 13 der erstbeschriebenen Ausführungsform.
  • Gleichgültig, welche Ausführungsform auch gewählt wird, der Innendurchmesser der Ringe ist gewöhnlich bedeutend kleiner als der Durchmesser der Teile 15 des Bohr- oder Pumpgestänges, auf das sie aufgebracht werden. Ihr Außendurchmesser nach ihrer Aufbringung ist jedoch bedeutend größer als der Außendurchmesser dieses Gestänges und auch größer als der Außendurchmesser der Kupplungsmuffen 16 für die einzelnen Teile 15 des Gestänges und auch bedeutend größer als Bünde 17, die auf den einzelnen Stangen 15 angeordnet sind, um Befestigung anderer Stangen zu gestatten. Werden die Ringe durch Streckung auf die einzelnen Stangen 15 aufgebracht, so umgreifen sie dieselben sehr dicht. Dieser Eingriff kann auf bedeutend längere Zeit gesichert werden, als dies bei den bekannten Ringen der Fall ist, gerade weil an der Innenfläche der Ringe Aussparungen angeordnet sind, die dem Werkstoff den Durchtritt bei Verzerrung, herbeigeführt durch einen Druck in Querrichtung, gestatten. Dieser Druck wird immer dann eintreten, wenn die Ringe gegen die Verschalung oder Ausfütterung 18 anschlagen.
  • Während die Außenfläche der Ringe infolge ihrer glatten Ausbildung einer verhältnismäßig geringen Beanspruchung ausgesetzt ist, da sich ja die Beanspruchung auf eine größere Fläche gleichmäßig verteilen kann, und da andererseits die Aussparungen an der Innenfläche der Ringe eine Einbringung des Materials möglich machen, so wird dadurch den bekannten Schutzteilen gegenüber ein bedeutender Vorteil erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schutzring aus nachgiebigem Werkstoff für das Gestänge von Tiefbohrungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzring an seiner Innenfläche mit Aussparungen (z3, 14) versehen ist. Ausführungsform des Schutzringes nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe an der Innenfläche mit Kreisnuten (r4) oder saugnapfartigen Vertiefungen (z3) versehen sind.
DEB137265D 1928-05-04 1928-05-04 Schutzring aus nachgiebigem Werkstoff fuer das Gestaenge von Tiefbohrungen Expired DE497705C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20190284883A1 (en) * 2018-03-16 2019-09-19 WWW North America Holdings, Inc. Non-rotating vibration reduction sub
US12006778B2 (en) 2021-09-23 2024-06-11 Wwt North America Holdings, Inc. Non-rotating drill pipe protector tool having multiple types of hydraulic bearings

Cited By (3)

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US20190284883A1 (en) * 2018-03-16 2019-09-19 WWW North America Holdings, Inc. Non-rotating vibration reduction sub
US11473376B2 (en) * 2018-03-16 2022-10-18 Wwt North America Holdings, Inc Non-rotating vibration reduction sub
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