AT123889B - Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufenden Werkzeugen. - Google Patents

Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufenden Werkzeugen.

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AT123889B
AT123889B AT123889DA AT123889B AT 123889 B AT123889 B AT 123889B AT 123889D A AT123889D A AT 123889DA AT 123889 B AT123889 B AT 123889B
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springs
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soil cultivation
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cultivation machine
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Georg Dipl Ing Peueff
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Siemens Ag
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Description


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  BodenbearbeitungsmaschinemitumlaufendenWerkzeugen. 



   Bei den bekannten Bodenfräsen mit federnd angeordneten Werkzeugen bestehen die Werkzeugfedern allgemein aus Biegungsfedern. Die Federn haben gewöhnlich mehrere schrauben-oder spiralförmige Windungen. Biegungsfedern neigen aber bei den häufig wiederkehrenden und in Kraft und Richtung stark wechselnden Beanspruchungen zu Rissen an der Aussenseite der Windungen. 



   Ferner stehen die Windungen der Biegungsfedern so weit von der rotierenden Welle ab, dass sie häufig mit in den Boden eindringen. Infolgedessen verlegen sie sieh leicht mit Erdklumpen, Wurzeln u. dgl., wodurch die Reinigung der Maschinen erschwert wird. Ausserdem wird dadurch der Widerstand der Anordnung beim Eindringen der Werkzeuge in den Boden erheblich vergrössert, so dass der Kraftverbrauch nutzlos erhöht wird. 



   Die Erfindung vermeidet alle diese Nachteile dadurch, dass an Stelle der Biegungsfedern stabförmige Drehungsfedern benutzt sind. 



   In den Zeichnungen sind Ausfiihrungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1-5 zeigen eine   Ausfiihrungsform   in einer Ansicht und in einigen Einzelheiten und Abänderungen. Die Fig.   (i-8   zeigen eine weitere Ausführungsform in einer Ansicht und zwei Schnitten. Weitere Beispiele sind in den Fig. 9-14 dargestellt und in der folgenden Beschreibung näher erläutert. Die   Fig. 15-17   zeigen eine Befestigung der Werkzeuge an den Federn. 



   In Fig. 1 ist 1 die rotierende Welle. Auf der Welle ist eine Lagerscheibe 2 fest angebracht. Die Torsionsfedern. 3 sind mit ihrem umgebogenen Ende in Schlitze   4   der Lagerscheibe 2 gesteckt und dort, 
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 Mutter 7 festgeschraubt ist, sichert die Stifte   5   gegen Herausfallen. Die Federn 3 bestehen bei diesem Ausführungsbeispiel aus zwei Teilen. Beide Teile werden durch die in den Fig. 2 und 3 ausführlieher dargestellte schlossartige Vorrichtung miteinander verbunden. Die   schlossartige   Vorrichtung dient gleichzeitig zur Befestigung des Werkzeuges. Sie besteht aus den Teilen 9 und 10, die durch die Schrauben 11 miteinander verbunden sind. Die Federstiieke j haben umgebogene Enden, die um die Schrauben 11 herumgelegt sind. Zwischen den Schrauben 11 ist das Werkzeug 8 angeordnet.

   Das freie Ende der   Feder'   ist gemäss der Fig. 1 in einer Lagerscheibe 12 am andern Ende der rotierenden Welle gelagert und mit einem Stellring   1. 3   versehen. Die Lagerscheibe 12 sitzt fest auf der rotierenden Welle und ist mit einem durch die Verschraubung 14 gehaltenen Deckel 15 überdeckt. Die Federn dieses Ausführungsbeispieles haben runden Querschnitt. 



   Bei Federn mit kantigem, insbesondere vierkantigem Querschnitt kann die   Lagerseheibe   und Lagerung der   Feder. 3 auch   so ausgeführt werden, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Bei dieser   Ausführung   ist die   schlossartige   Vorrichtung, die das Werkzeug trägt, als Drehbolzen ausgebildet. In Fig. 5   sind,)   die Drehungsfeder, 8 das Werkzeug und 12 die Lagerscheibe, die den gleichen Ziffern tragenden Teilen der Fig. 1 und 4 entsprechen.

   Der Drehbolzen besteht aus einem einseitig gelagerten   Drehkörper 16,   der ein radiales, konisches Vierkantloch zur Aufnahme des Werkzeuges 8 und ein axiales Vierkant loch zur Aufnahme des Federendes besitzt.   Feder : J und   Werkzeug 8 sind durch   Splinte 77 und M befestigt,   

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Ein anderes gemäss der Erfindung ausgeführtes drehbares Glied zur Bearbeitung des Erdbodens ist in den Fig.   6-8   dargestellt. Auf der rotierenden Welle 1 sind vier Scheiben 19 mit konzentrisch 
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 Verschraubung 27 befestigten Deckel 28 besteht.

   Der Deckel 28 kann so gedreht werden, dass seine Löcher 26 mit den   Ausfräsungen     23 der Scheibe 24 übereinstimmen,   so dass alle Federn   : dur (il   die 
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 die halbe   Loehteilung   versetzte Dübel 29 vorgesehen, die in entsprechende Löcher der Scheiben   2-1   greifen. 



   Die Lagerscheiben 19 haben bei dieser Ausführung so viel konzentrisch   angeordnete Löcher 20.   als Stabfedern vorhanden sind. Die von dem Drehbolzen zu den Widerlagern   führenden   Federn   ! ; chen   durch die Löcher der   zwisehenliegenden   Lagerseheiben hindurch. Dadurch werden die Federn von den Scheiben abgestützt und vor   Biegungsbeanspruchung   geschiitzt. Die   Scheiben 19 können mit allen   
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 an jeder Scheibe nur die vorgegossenen   Lagerlöcher   der Drehbolzen aufgebohrt zu werden. 



   Um möglichst viel Federn innerhalb eines kleinen Durchmessers anzubringen, können auf den Scheiben 19 zwei oder mehr konzentrische Reihen von zweckmässig gegeneinander versetzten Löchern vorgesehen sein. In Fig. 8 sind beispielsweise Scheiben 19 mit zwei   konzentrischen     Lochkreisen   dargestellt. 



    Das Werkzeug kann durch Lösen des Stiftes 22 von der Fräswelle entfernt werden, ohne dass gleichzeitig auch die zugehörige Feder gelöst oder entfernt zu werden braucht. 



  Die in Fig. 6 gezeigte Durchführung der Stabfedern durch die zwischen dem Werkzeug und dem zugehörigen Widerlager liegenden Lagerseheiben kann auch bei der in Fig. 5 dargestellten Anordnung ausgeführt werden. In diesem Falle muss auch hier die Lagerseheibe 12 eine oder mehrere Reihen konzentrisch angeordneter Löcher besitzen. Werden bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen die Werkzeuge. S bewegt, so werden die Federn dadurch nur auf Drehung beansprucht. Um bei den am Werk-   
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 Federn, die zu den rechts von der Mitte des drehbaren Gliedes ans liegenden Werkzeugen gehören, nach dem linken Widerlager, die zu den links liegenden Werkzeugen gehörenden Federn zum rechten Widerlager geführt.

   Dabei können die Querschnitte der verschieden langen Federn so ausgeführt sein, dass auf die verschiedenen Federn ausgeübte gleiche Kräfte angenähert gleiche Drehwinkel der Werkzeuge hervorrufen. 



   Wie man aus den Fig. 1-8 erkennt, reichen die Federn nicht über den Durchmesser der Lagerscheiben hinaus. Der störende   Durchmesser der Arbeitsvorriehtung ist   also bei den Bodenbearbeitungsmaschinen mit Torsionsfedern nach der Erfindung bedeutend kleiner als bei den bisher bekannten Ausführungen mit Biegungsfedern, bei denen die notwendigen Schleifen der Federn verhältnismässig viel weiter nach aussen liegen, so dass sie den Boden berühren oder in ihn eindringen und dadurch den Energieverbrauch der Anordnung ohne Vorteil vergrössern. Wie oben   ausgeführt,   vermeidet infolgedessen die neue Anordnung auch das durch die stark exzentrisch liegenden Windungen von   Biectingsfederii   hervorgerufene Verlegen des rotierenden Gliedes mit Erde.

   Gleichzeitig wird auch die Bruehgefahr vermieden, die bei den gewundenen Biegungsfedern eintritt, wenn die Federwindungen auf ein festes Hindernis auftreffen. 



   Die Torsionsfedern können mit rundem, rechteckigem oder auch mit anderm Querschnitt ausgeführt werden. Bei Federn mit rundem Querschnitt muss zur Befestigung der Federn   im Widerlager   oder an einem Drehbolzen das Federende unrund sein. Bei runden Federn können zu diesem Zwecke 
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   eekigem   oder einem andern unrunden Querschnitt erübrigt sich, wie es bereits die Fig. Ï zeigt, eine besondere Ausbildung der Federenden zur Befestigung. In diesem Falle werden die Federn von dem profilierten Federstahl auf   Mass abgeschnitten   und geglüht und gehärtet ohne besondere   Ausbildung   der Enden zur   Sicherung   gegen Drehen. 



   Die Torsionsfedern nach der Erfindung dürfen, um bei den an den Werkzeugen wirkenden   Kräften   genügende Durchfederungen der Werkzengspitzen zu erzielen, eine gewisse   Mindestlänge   nicht unterschreiten. Infolgedessen ist bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen die Anwendung der Erfindung beirotierenden Wellen, die in der Mitte angetrieben sind, sehr schwierig, weil sich in diesem Falle die Federn nur über das links oder rechts von dem   1\1ittelantrieb   sich befindende Ende der rotierenden Welle erstrecken können. Diese Entfernung ist aber bei kleinen Bodenbearbeitungsmaschinen häufig zu klein. um eine genügende   Durehfederung   der Werkzeuge zu ergeben.

   Dieser Nachteil wird dadurch 

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   vermieden, dass die Werkzeuge nicht unmittelbar an den Federn oder an den mit den Federn verbundenen Drehkörpern, sondern an Rohren befestigt sind. welche die Stabfedern umgeben. 



  Eine derartige Ausführung ist in der Fig. 9 dargestellt. Auf der rotierenden Welle 1. die in ihrer Mitte durch das Getriebe : 30 angetrieben wird. ist eine Lagerscheibe 31 befestigt. An den Enden der Welle befindet sich mit ihr ebenfalls verbunden je ein Widerlager, das aus der Scheibe. 32, dem Deckel : 3 : 3   
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 welche die stabförmigen Federn, mit den   Rohren. 34 hindurchgezogen   sind. Dabei sichern U-förmige Futterstücke 135 die rohre 34 vor Verschieben in axialer Richtung. Die linken umgebogenen Enden der Federn   3   fassen in die   Ausfräsungen 7. 3. 3 der Seheibe. 32,   so dass die Federn. 3 gegen die   Scheibe : 32   undrehbar befestigt sind.

   Das umgebogene rechte Ende der Feder greift in eine entsprechende Ausfräsung des zugehörigen   Rohres 34 und   verbindet dadurch Rohr und Feder an dieser Stelle starr miteinander. Diese Verbindung kann auch irgendwie anders, beispielsweise durch Verstiftung ausgeführt sein. Das Rohr 34 ist in den Scheiben 31 und 32 in Büchsen 36 und 37 frei drehbar gelagert. Das Werkzeug 8 ist durch einen Stift   7. 37   mit dem   Verbindungsstück.'38   und dieses fest mit dem Rohr 34 verbunden. 



   Die Widerstandsmomente von Rohr und zugehöriger Feder können nun je nach dem   erwünschten   Zweck verschieden zueinander abgepasst sein. Wird das Rohr im Verhältnis zur Feder starr ausgeführt, so ist die wirksame Länge der Federn unabhängig davon, an welcher Stelle des Rohres 34 sieh das Werkzeug 8 befindet. Dadurch wird erreicht, dass   die Federlängen für   alle Werkzeuge der Maschine die gleichen sind. 



   Wird das Rohr   84   federnd ausgeführt, so wirkt als federnde Länge einmal die Stabfeder von ihrem linken bis zum rechten Ende, ferner als Fortsetzung dieser Feder das federnde Rohr 34 von seinem rechten Ende bis zum Werkzeug. Die wirksame Federlänge wird also bei dieser   Ausführung   vergrössert. Dadurch kann insbesondere bei schmalem drehbarem Glied der Raum besser ausgenutzt und das notwendige Federmaterial gut untergebracht werden. In diesem Falle kann beispielsweise das Rohr ein kleineres Widerstandsmoment haben und damit eine weichere Federung ergeben als die Stabfeder.

   In diesem Falle erfolgt das Ansetzen des Werkzeuges   verhältnismässig weich.   Bei langen Federn jedoch ist es vorteilhafter, das Rohr mit einem grösseren Widerstandsmoment als die Feder auszuführen, so dass die innenliegende Feder durch das verhältnismässig starre äussere Rohr vor   unerwünschten   Biegungsbeanspruchungen geschützt ist. In diesem Falle können die Federn praktisch als reine Drehungsfedern angesehen werden. 



   Auf einem   Rohr. 34 können mehrere   Werkzeuge 8 befestigt werden. Dabei werden die Werkzeuge zweckmässig gegeneinander versetzt angeordnet, so dass ihre Spitzen nacheinander in den Boden eingreifen und die durch die verschiedenen Werkzeuge   ausgeübten   Beanspruchungen der Federkombination zeitlich getrennt auftreten. Durch   c. iese Massnahme kann   die aus Feder und Rohr bestehende Federkombination in ihren Abmessungen kleiner gehalten   werden.   



   Die Widerlage an den Enden der rotierenden Welle werden zweckmässig ähnlich ausgeführt, wi) es an Hand der Fig. 1 und 8 beschrieben ist. Auch hier kann der Deckel 33 Löcher 39 haben und so gedreht 
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 bzw. in sie eingesetzt werden können. Ebenso können bei dieser Ausführung,   ähnlich   wie es oben beschrieben ist, besondere Lagerscheiben vorgesehen sein und die   Federenden   irgendeine der vorher erwähnten Formen besitzen. 



   Die Fig. 10 zeigt eine weitere   Ausführung,   die sich von den bisher beschriebenen grundsätzlich dadurch unterscheidet, dass das Werkzeug 8 um eine Achse drehbar ist, die ausserhalb der Achse der Feder 3 liegt. In der Figur ist auf der rotierenden Welle 1 in ähnlicher Weise, wie es bereits beschrieben ist, eine vierkantige Feder. 3 am linken Ende fest eingespannt befestigt. An einer Lagerscheibe 40, durch welche die   Feder.) hindurchgeht,   ist das   Werkzeug. S   an einem besonderen Drehbolzen 41 gelagert. Der Drehbolzen 41 hat einen Fortsatz 43. der sich gegen einen fest mit der Feder 3 verbundenen Anschlag   4. 3   legt.

   Wird das Werkzeug 8 mit seiner Spitze in Richtung zum   Beschauer   hin, also aus der Bildebene heraus gedreht, so   drückt   der Ansatz 42 des Drehbolzens 41 gegen den Anschlag   43   der Feder. 3 und iiberträgt dadurch die Drehung des Werkzeuges auf die Feder. 



   Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Federn noch näher zur rotierenden Welle hin   gerückt   werden können. Die Vorrichtung zum Übertragen der Drehbewegung des Werkzeuges auf die Feder kann nun so bemessen werden, dass sieh ein beliebiges Übersetzungsverhältnis ergibt, beispielsweise in der Art, dass einem grossen Ausschlag des Werkzeuges nur eine kleine Drehung der Feder entspricht. Die Vorrichtung kann jedoch auch anders. als es in der Fig. 10 dargestellt ist, ausgeführt sein. 



   Die Lagerscheibe 40 dient, wie es die Figur zeigt, gleichzeitig zur Abstützung der Feder 3 gegen Biegungsbeanspruchungen. Die Feder 3 kann, ähnlich wie es in der Fig. 6 dargestellt ist, noch weiter über die Lagerscheibe 40 hinaus zu einem entfernteren Werkzeug reichen. Eine derartige Anordnung ist in der unteren Hälfte der Fig. 10 angedeutet. 



   Die Anwendung einer   Übertragungsvorrichtung   zwischen Werkzeug und Feder ermöglicht es nun auch, die Feder in ganz beliebigen Richtungen zur rotierenden Welle anzubringen. So zeigt die Fig. 11 eine Anordnung, bei der die Federn 3 senkrecht zur rotierenden Welle 1 angeordnet sind. Die Werk- 

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   zeuge sind ähnlich, wie es in der Fig. 10 gezeigt ist, an einer besonderen Lagerseheibe 40 an einem Drehbolzen 41 gelagert, der sich mit einem Ansatz 42 gegen einen mit der Feder. 3 verbundenen Anschlag 43 legt. Die Feder J ist in einer Scheibe 44 an dem einen Ende 45 fest eingespannt und an dem ändern Ende 46 entweder ebenfalls fest eingespannt oder frei drehbar gelagert. Die Lagerscheibe 44 ist bei diesem Ausführungsbeispiel gleichzeitig als Schutzscheibe ausgeführt.

   Diese Scheibe hat hier den Zweck, beim Arbeiten zwischen Pflanzenreihen ein Hineinziehen von Kulturpflanzen in den Arbeitsbereich des Werkzeuges zu verhindern. Ihr Durchmesser ist ferner so gewählt, dass die Werkzeuge 8 beim Auftreffen auf unnachgiebige Hindernisse hinter sie zurückweichen, wodurch der Schutz vor dem Zerstören der Werkzeuge noch verbessert ist. 



  Die Anwendung der beschriebenen Übertragung zwischen Werkzeugbewegung und Federbewegung macht es ferner möglich, die Erfindung auch bei Werkzeugen anzuwenden, die zentrisch zur rotierenden Welle federnd nachgeben können und eine stets gleichbleibende Arbeitstiefe ergeben. Eine derartige Anordnung ist in den Fig. 12 und 13 in zwei zueinander senkrechten Ansichten dargestellt. 



  In den Figuren 12 und 13 ist unmittelbar auf der rotierenden Welle 1 ein Drehstück 47 gelagert. das zwei starre Werkzeuge 8 trägt. Die Feder 3 ist ähnlich, wie die Fig. 11 zeigt, in einer Scheibe 48 gelagert. Während aber bei den exzentrisch zur rotierenden Welle drehbaren Werkzeugen 8 der Fig. 11 die Lagerseheibe eine kreisrunde Form hat, ist sie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 12 und 13 elliptisch ausgeführt. Ihr grösster Durchmesser ist mindestens ebenso gross wie der des von den Werkzeugspitzen beschriebenen Kreises. Infolgedessen weichen die Werkzeuge 8 beim Auftreffen auf steile oder andere unnachgiebige Hindernisse zentrisch zur rotierenden Welle 1 zurück, bis sie hinter die Scheiben 48 gelangen und nunmehr durch die festen Scheiben vor Bruch geschützt sind.

   Die Scheiben 48 sind so fest, dass sie beim Auftreffen auf Hindernisse den ganzen Schwanz der Maschine hochheben und dadurch die Werkzeuge vor Bruch bewahren. 



  Die Anwendung von stabförmigen Torsionsfedern oder Rohren nach der Erfindung ermöglicht eine besonders einfache Befestigung der Werkzeuge an den Federn. Die Werkzeuge brauchen nur einen Fortsatz mit einer unrunden Öffnung zu haben. Sie werden mit dieser Öffnung über die Feder oder über das die Feder umgebende Rohr geschoben. 



  Die Fig. 14 und 15 zeigen eine derartige Werkzeugbefestigung in Anwendung bei einem für die Bearbeitung des Waldbodens besonders geeigneten Werkzeug 8 mit S-förmiger Schneide. das an der Vierkantfeder 3 befestigt ist. Der Befestigungsfortsatz 50 des Werkzeuges besteht aus dem Werkzeugschaft selbst, der mehrfach um die Stabfeder herumgebogen ist. Der Biegungssinn der Feder ist zweckmässig so gewählt, dass der beim Arbeiten des Werkzeuges auftretende Bcdenwiderstand bestrebt ist. die Windungen zu schliessen. Dadurch wird vermieden, dass die Windungen durch das Arbeiten des Fräswerkzeuges aufgebogen werden und dass sich allmählich ein Spielraum zwischen Windungen und Stabfeder bilden kann.   



   Fig. 16 zeigt die   gleiche-Ausführung   bei einer Bodenbearbeitungsmaschine mit einem die Stabfeder J umgebenden Rohr   34.   Das Rohr 34 hat beispielsweise sechseckigen Querschnitt. 



   Der Befestigungsfortsatz   50   kann in verschiedenen Formen und auf verschiedene Weise   herge-   stellt sein. So zeigt z. B. Fig. 17 eine Ausführung, bei der das Werkzeug 8 einen   Schraubenschlüssel-   ähnlichen Ansatz hat, der mit seiner sechskantigen Bohrung über das Rohr 34 geschoben ist. 



   Auf die besondere Querschnittsform der Stabfeder oder auf die Form der Rohrbohrung kommt es nicht an. Ferner brauchen die Federn oder Rohre zur Anwendung der dargestellten Befestigung nur an der Befestigungsstelle unrund zu sein. 



   In Fig. 14 sind, um ein seitliches Verschieben des Werkzeuges auf der Feder J zu verhindern, zwei   Absta. ndsrohre 51 links   und rechts vom Werkzeug auf die Feder aufgebracht. Statt dessen kann 
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 spannung auf die Stabfeder aufsetzt. Die gleiche Sicherung gegen Verschieben kann auch bei den Rohren.   34   benutzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufenden Werkzeugen, die mit ihren Wellen durch Drehungsfedern verbunden sind, gekennzeichnet durch die Verwendung stabförmig gestreckter   Drehungsfedern.  

Claims (1)

  1. 2. Bodenbearbeitungsmasehine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn wenigstens an den Stellen unrund sind, die mit der rotierenden Welle in Verbindung stehen.
    3. Bodenbearbeitungsmasehine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn aus zwei Teilen bestehen, die miteinander vereinigt sind durch eine das Werkzeug tragende schlossartigp, Verbindung, die vorteilhaft aus zwei Teilen besteht, die durch Schrauben (11) miteinander verbunden sind, um welche die umgebogenen Enden der beiden Federteile (3) herumgreifen nnd zwisphpn denpn das Werkzeug (8) befestigt ist (Fig. 1, 3, 4). <Desc/Clms Page number 5>
    4. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn einerseits in einem das Fräswerkzeug tragenden Drehbolzen, anderseits in einem mit der Welle fest verbundenen Gegenlager gelagert sind (Fig. 5,6, 7).
    5. Bodenbearbeitungsmasehine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehbolzen aus einem einseitig gelagerten Drehkörper (16) besteht, der ein radiales Loch zur Aufnahme des Werk- EMI5.1 zwischen zwei Scheiben gelagert ist (Fig. 7,8).
    7. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerscheiben (19) konzentrisch angeordnete Löcher haben und dass die von dem Drehbolzen zu den Gegenlagern führenden Federn durch die Löcher der zwischenliegenden Scheiben hindurchgehen (Fig. 6).
    8. Bodenbearbeitungsmaschine nach den Ansprüchen 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass EMI5.2 darübergreifenden, mit entsprechenden Bohrungen versehenen und durch eine Versehraubung (27) befestigten Deckel (28) besteht, derart, dass der Deckel so gedreht werden kann, dass seine Löcher mit den Kerben (25) der Scheibe (24) zusammenfallen (Fig. 6).
    9. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende der rotierenden Welle ein Gegenlager angeordnet ist und die Federn der von der Mitte aus rechts liegenden Werkzeuge bis zum linken Gegenlager reichen und umgekehrt.
    10. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der verschieden langen Federn so gewählt sind, dass auf die verschiedenen Federn ausgeübte gleiche Kräfte angenähert gleiche Verdrehungen hervorrufen.
    11. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch l, gekennzeichnet durch Rohre, die an einem Ende mit der innenliegenden Feder fest verbunden und mit dem andern Ende gegen die Federn frei drehbar gelagert sind.
    12. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre starr sind.
    13. Bodenbearbeitungsmasehine nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn ausserhalb der Drehungsaehse der Werkzeuge angeordnet sind.
    14. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn in einer zur rotierenden Welle senkrechten Ebene angeordnet sind.
    15. Bodenbearbeitungsmasehine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn in Scheiben gelagert sind, die gleichzeitig als Schutzscheiben für die Werkzeuge ausgebildet sind, hinter welche die Werkzeughaken zurückweichen können.
    16. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge mit den Federn durch eine Übersetzung in der Weise verbunden sind, dass der Drehwinkel des Werkzeuges dem davon abhängigen Verdrehungswinkel der Feder nicht entspricht.
    17. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeughaken (8) einen Fortsatz mit unrunder Öffnung haben, der den das Werkzeug tragenden Teil der Federanordnung an einer unrunden Stelle so umfasst, dass das Werkzeug gegenüber diesem Teil nicht drehbar ist (Fig. 14-17).
    18. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsfortsatz der Werkzeuge (50) aus Windungen des Werkzeugschaftes besteht (Fig. 14-16).
    19. Bodenbearbeitungsmasehine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge (8) durch Abstandsstücke (. gegen seitliches Verschieben gesichert sind (Fig. 14).
AT123889D 1927-08-15 1928-08-14 Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufenden Werkzeugen. AT123889B (de)

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