DE497256C - Kontaktvorrichtung fuer Drehspulinstrumente - Google Patents
Kontaktvorrichtung fuer DrehspulinstrumenteInfo
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Description
- Kontaktvorrichtung für Drehspulinstrumente Um bestimmte Vorgänge bei einem gewissen Grenzwert einer Meßgröße einzuleiten oder aufzuheben, verwendet man vielfach elektrische Zeigerinstrumente mit Kontakteinrichtung, und zwar benutzt man hierzu finit Vorliebe Drehspulinstrumente, da diese von allen Zeigerinstrumenten die Meßgröße am genauesten anzeigen. Eine große Anzahl solcher Kontaktinstrumente ist daher auch bereits bekannt. Bei manchen erfolgt die Kontaktgebung direkt durch den Zeiger, indem derselbe bei einem gewissen Ausschlag einen feststehenden Kontakt berührt und dadurch einen besonderen, zum Zwecke der Signalgebung oder Fernübertragung bestimmten Stromkreis schließt. Bei anderen erfolgt der Kontakt nicht durch die Kraft des Zeigerausschlages, vielmehr wird hierzu ein elektrisch oder mechanisch betriebener Fallbügel angewandt, welcher den Zeiger des Instrumentes mit einem Kontakt in Berührung bringt. Die zuerst erwähnte Anordnung hat den großen Nachteil, daß die Triebkraft der Drehspule in der Regel zu einer sicheren Kontaktbildung nicht ausreicht und die Kontakte eine nachteilige Rückwirkung auf die Zeigerstellung ausüben. Bei dem Instrument mit Fallbügel wird die freie Bewegung des Zeigers behindert, indem derselbe nicht allein innerhalb eines gewünschten Grenzgebietes, sondern auch auf dem ganzen übrigen Teil der Skala absatzweise festgehalten wird. Ferner führt der Zeiger den Strom des Signal- oder Übertragungsstromkreises, weshalb das drehbare System mit einer besonderen Stromzuführung versehen werden muß, die die Richtkraft bei empfindlichen Geräten in unerwünschter Weise erhöht. Diese und andere Nachteile der bisher bekannten elektrischen Kontaktinstrumente zu beheben, ist nunmehr der Zweck der Erfindung. Im Prinzip wird dies dadurch erreicht, daß der Konta,I.zt durch eine vom eigentlichen Meßinstrument völlig getrennte Einrichtung erfolgt, die den Zeiger nur auf der fraglichen Stelle zeitweise festhält und ihn auf dem gesamten übrigen Teil der Skala freigibt. Der Instrumentenzeiger dient hierbei auch nicht zur Stromführung für den Kontaktstrom, wodurch besondere Zuführungen zur Drehspule erforderlich sind, vielmehr überbrückt er nur zeitweise zwei im Kontaktstromkreis liegende Kontaktstücke.
- In der Abbildung ist die Anordnung eines solchen Kontaktinstrumentes nunmehr schematisch veranschaulicht. Von dem wirksamen Teil des Drehspulinstrumentes völlig getrennt sitzt auf einem Halter ein rechtwinkliger Einstellzeiger 1. Derselbe besitzt den Knopf C, mit welchem er sich von Hand auf denjenigen Skalenteil. einstellen läßt, bei welchem der Kontakt jeweils gewünscht wird. An dem rechtwinklig gebogenen Einstellzeiger ist ferner ein Elektromagnetkern H befestigt, dem, wie bei den üblichen Relais, ein beweglicher Anker F gegenübersteht. Sowohl der Anker F als auch der Einstellzeiger J besitzen an ihrer Spitze zwei Kontaktstücke. Sobald nun der Meßinstrumentenzeiger D, der auf beiden Seiten seiner Fahne Kontakte E trägt, zwischen die Kontaktstücke von F und I tritt, überbrückt er diese, falls der Anker F von dem Elektromagneten angezogen wird, und der an den Klemmen der Netzspannung angeschlossene Kontaktstromkreis, welcher durch die Klemmen r und a mit E und I in Verbindung steht, geschlossen wird. Ein Warnungszeichen B oder irgendeine andere Vorrichtung, die etwa zur Regulierung der Meßgröße vorgesehen ist, tritt dadurch in Tätigkeit. Um den Zeiger nicht dauernd unter dem Anker festzuhalten, erfolgt die Anziehung des Ankers-, wie bereits erwähnt, nur absatzweise, und zwar geschieht dies in einfacher Weise dadurch, daß man in an sich bekannter Weise zur Erregung des Elektromagneten H einen pulsierenden Strom von genügend großer Periode wählt. Zu diesem Zweck führen die Enden der Elektromagnetspule zu einem thermischen Blinkgerät A bekannter Ausführung, welches den Erregerstrom absatzweise schließt.
- Durch die vorstehend beschriebene Anordnung, die sich selbstverständlich in mannigfaltiger Weise ausführen läßt, ist nunmehr die Grundlage für ein einfaches und betriebssicheres Kontaktinstrument gegeben. Der Aufbau und die Herstellung des beschriebenen Kontaktinstrumentes gestaltet sich auch äußerst einfach, da die gesamte Kontakteinrichtung ein von dem Anzeigegerät völlig getrenntes und in sich geschlossenes Gebilde Iarstellt, welches an jedem Zeigerinstrument leicht angebracht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: . Kontaktvorrichtung für Drehspulinstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom beweglichen System vollkommen getrennter Einstellzeiger vorgesehen ist, der den Träger für eine elektromagnetische Kontakteinrichtung bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH76408D DE497256C (de) | 1925-12-19 | 1925-12-19 | Kontaktvorrichtung fuer Drehspulinstrumente |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH76408D DE497256C (de) | 1925-12-19 | 1925-12-19 | Kontaktvorrichtung fuer Drehspulinstrumente |
Publications (1)
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|---|---|
| DE497256C true DE497256C (de) | 1930-05-05 |
Family
ID=7441376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH76408D Expired DE497256C (de) | 1925-12-19 | 1925-12-19 | Kontaktvorrichtung fuer Drehspulinstrumente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE497256C (de) |
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1925
- 1925-12-19 DE DESCH76408D patent/DE497256C/de not_active Expired
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