DE496972C - Verfahren zum Schutz von Metallen gegen Anlaufen - Google Patents

Verfahren zum Schutz von Metallen gegen Anlaufen

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DE496972C
DE496972C DED51519D DED0051519D DE496972C DE 496972 C DE496972 C DE 496972C DE D51519 D DED51519 D DE D51519D DE D0051519 D DED0051519 D DE D0051519D DE 496972 C DE496972 C DE 496972C
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Germany
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metals
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coating
metals against
protecting metals
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Expired
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DED51519D
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English (en)
Inventor
Dr Kurl Fischbeck
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Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
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Publication date
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  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zum Schutz von IVtetallen gegen Anlaufen Es ist bekannt, daß Gegenstände aus Metallen, wie Silber, hTickel usw., und Metalllegierungen,. z. B. Silberlegierungen, innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit anlaufen. Man ist infolgedessen gezwungen, derartige Gegenstände, wie z. B. A uslagestücke in Juweliergeschäften usw., in kürzeren. Zwischenräumen durch Behandlung mit Putzmitteln, welche durchweg mehr oder weniger starke mechanische Wirkungen entfalten und somit zu Materialverlusten führen, zu reinigen.
  • Nach der Erfindung werden derartige Gegenstände unter Verwendung von überzugsmetallen gegen Anlaufen geschützt, und zwar derart. daß man sie mit. Metallen überzieht, welche befähigt sind. Schwefelverbindungen und Sauerstoffverbindungen zu bilden, welche durch das Unterlagemetall, z. B. Silber, nicht zerlegt werden, wobei die Schutzschichten .so dünn aufgebracht werden, daß das Unterlagemetall durchscheint. Als solche Oberzugsmetalle kommen z. B. Cadmium, ferner Zink, Aluminium u. dgl. in Betracht.
  • Die Erfindung sei nachstehend an Hand eines Beispiels näher er:äutert.
  • Die zu behandelnden Gegenstände, z. B. solche aus Silber, werden in einem Cyankalium enthaltenden Bad von Cadmiumsulfat oder Cadmiumnitrat beieiner Stromdichte von 0,5 Milliampere pro qcm durch kurze, z. B. q. bis 5 Minuten dauernde Behandlung mit einer sehr dünnen Schicht von Cadmium überzogen. Die Gegenstände können alsdann, z. B. durch Behandeln mit einem weichen Tuch. nachpoliert' werden.
  • Ein Überziehen der Gegenstände mit z. B. Zink kann in ähnlicher Weise, z. B. durch Behandeln derselben mit einer Lösung von Zinksulfat, geschehen.. Einen Überzug von Aluminium kann man z. B. durch Anwendung wasserfreien Aluminiumchlorids in watsa2rfreiem Methylalkohol erzielen.
  • Zwecks Erhöhung der Haftfestigkeit des Überzugs kann man die behandelten Gegenstände gegebenenfalls einem Tempervorgang unter inerten Gasen, z. B. im Wasserstoffstrom, bei mäßig erhöhten Temperaturen, z. B. solchen von noo bis zoo`, unterwerfen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, um Metalle, wie Silber. Nikkel usw., unter Verwendung von C. berzugsmetallen gegen Anlaufen zu schützen, dadurch gekennzeichnet, daß als Cberzugsmetalle solche gewählt werden, welche befähigt sind, Schwefelverbindungen und Sauerstoffverbindungen zu bilden, die durch das Unterlagemetall nicht zerlegt werden und diese Metalle in so dünnen Schichten aufgebracht werden, daß das Unterlagemetall durchscheint.
DED51519D 1926-10-22 1926-10-22 Verfahren zum Schutz von Metallen gegen Anlaufen Expired DE496972C (de)

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DE (1) DE496972C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2651608A (en) * 1952-01-25 1953-09-08 Brenner Abner Electrodeposition of aluminum from nonaqueous solutions
DE1262733B (de) * 1959-08-13 1968-03-07 Siemens Ag Verfahren zum Herstellen von gegen das Anlaufen bestaendigen Silberoberflaechen durch Aufbringen eines lichtdurchlaessigen Metallueberzuges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2651608A (en) * 1952-01-25 1953-09-08 Brenner Abner Electrodeposition of aluminum from nonaqueous solutions
DE1262733B (de) * 1959-08-13 1968-03-07 Siemens Ag Verfahren zum Herstellen von gegen das Anlaufen bestaendigen Silberoberflaechen durch Aufbringen eines lichtdurchlaessigen Metallueberzuges

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