DE495286C - Selbsttaetige Hoehensteuerung fuer Flugzeuge - Google Patents

Selbsttaetige Hoehensteuerung fuer Flugzeuge

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DE495286C
DE495286C DEA55017D DEA0055017D DE495286C DE 495286 C DE495286 C DE 495286C DE A55017 D DEA55017 D DE A55017D DE A0055017 D DEA0055017 D DE A0055017D DE 495286 C DE495286 C DE 495286C
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DE
Germany
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control
pressure
linkage
aircraft
jet pipe
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DEA55017D
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/04Control of altitude or depth
    • G05D1/042Control of altitude or depth specially adapted for aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aerodynamic Tests, Hydrodynamic Tests, Wind Tunnels, And Water Tanks (AREA)

Description

  • Selbsttätige Höhensteuerung für Flugzeuge Da die Einstellung des Höhensteuers eines Flugzeugs, welches in einer bestimmten Höhe gehalten werden soll, sowohl von der Fahrgeschwindigkeit als auch von der Flughöhe abhängig ist, ist zur Erzielung einer selbsttätigen Höhensteuerung bereits vorgeschlagen «-orden, die Steuervorrichtung sowohl durch die Fahrgeschwindigkeit als auch durch die Höhe, in welcher sich das Flugzeug bewegt, zu beeinflussen.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Ausführung einer solchen Steuerung, welche besonders wirksam ist und bei welcher das Steuerelement durch den Unterdruck in eineu Behälter eingestellt wird, der einerseits mit dem Unterdruckraum eines Staudruckmesser, in Verbindung steht und andererseits eine nach der Atmosphäre gehende Öffnung besitzt, deren Größe durch den Höhenmesser gesteuert wird.
  • Als Steuerelement dient vorzugsweise ein Strahlrohr. Ferner ist eine Einrichtung vorgesehen, durch die die Wirkung der auf die Steuerung wirkenden Impulse verzögert wird, um eine Überregulierung bzw. ein Pendeln der Steuervorrichtung zu verhindern.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer Einrichtung gemäß der Erfindung schematisch.
  • In der Zeichnung ist a ein Steuerzylinder, dessen Kolben b ein Gestänge c bewegt, welches zum Höhenruder führt und dieses eiltsprechend der Bewegung des. Kolbens b einstellt. An den beiden Stirnseiten des Steuerzylinders a münden zwei Leitungen d, deren offene Mündungen einem Strahlrohr e gegenüberstehen, welches um eine Achse f schwenkbar ist und ständig in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles von Druckluft durchflossen wird. Befindet sich dieses Strahlrohr in der Mitte, so ist auf den beiden Seiten des Zylinders a gleicher Druck, und der Kolben b verbleibt in Ruhe; bewegt sich jedoch das Strahlrohr e nach der einen oder anderen Seite, so erhöht sich der Druck auf der einen oder anderen Seite des Kolbens, und es findet eine Einstellung statt.
  • Die Bewegung des Strahlrohrs e erfolgt mit Hilfe eines Lenkers ä, der einerseits an das Strahlrohr und andererseits an einen Hebel 1z angelenkt ist, der um die Achse i drehbar ist und dessen freies Ende an einen Lenker h angelenkt ist. Das zweite Ende des Lenkers h ist mit einer Membran eines Druckgehäuses in verbunden und macht die Bewegungen dieser Membran mit. An die Lenkstange k ist ferner ein um den festen Zapfen 7i schwingendes Pendel & angelenkt. Schließlich faßt an den Lenker k eine Feder o an, die beispielsweise durch eine Schraube ol- einstellbar ist und der Membran entgegenwirkt. Das Membrangehäuse in. besitzt eine Düse p1, die ins Freie mündet. Außerdem steht das Gehäuse durch eine Leitung q über einen Staurand m'- mit einem Staudruckmesser in Verbindung, weicher in bekannter Weise -aus einem Venturirohr besteht.
  • Vor der Düse pl ist ein Abschlußventil s angeordnet, welches an einer Stange t sitzt und durch diese um den Drehpunkt t1 dieser Stange geschwungen werden kann. Die Stange ist wiederum mit Hilfe eines Lenkers it mit einem Höhenmesser v in Verbindung.
  • Die Einrichtung wirkt wie folgt: Wenn das Flugzeug mit einer bestimmten Geschwindigkeit fliegt, so ergibt sich in dem Staudruckmesser r an dem Staurand in' ein bestimmter Unterdruck, der sich der Membrankammer in mitteilt und entsprechend diesem Druck in Zusammenwirkung mit der Feder o das Gestänge in die in der Zeichnung dargestellte Lage bewegt, die einem Höhenflug in bestimmter Höhe entspricht. Ändert sich die Fluggeschwindigkeit, nimmt also der Unterdruck am Staurand in' und in der Membrankammer in zu, so wird die Membran nach links bewegt, entsprechend wird auch der Hebel h. durch den Lenker h in der Uhrzeigerrichtung um den Zapfen i geschwenkt und das Strahlrohr e nach links unter die Mündung der Leitung d bewegt. Es erfolgt dadurch eine Bewegung des Steuerkolbens b, welcher entsprechend der zunehmenden Geschwindigkeit das Höhenruder einstellt. Der Druck in dem Gehäuse ih ist aber noch weiterhin abhängig von der Öffnung der Düse p1, also von der Stellung des: Ventils s. Steigt das Flugzeug also, so wird durch den Höhenmesser v das Ventil s gehoben und die Mündung p1 mehr freigegeben; es sinkt dann ebenfalls der Druck in dem Gehäuse m entsprechend, und es folgt auch dadurch eine Verstellung des Steuerkolbens durch die angegebene Gestängeverbindung entsprechend der geänderten Höhenlage. Ändert sich die Höhenlage und Geschwindigkeit, so wirken die beiden Einrichtungen gemeinsam.
  • Das Pendeln' bewirkt eine Bremsung der Steuerbewegung, sorgt also für eine Stabilität bei der Einstellung und verhindert eine Überregelung oder eine pendelnde Regelung.
  • Man kann die Vorrichtung auch noch mit der in strichpunktierten Linien dargestellten Rückstellvorrichtung versehen, indem man den Schwenkpunkt i beweglich macht und durch einen Lenker w mit dem einen Ende eines Doppelhebels x verbindet, der um den festen Zapfen y schwenkbar ist und mit seinem freien Ende bei z an die Kolbenstange c angeschlossen ist. Es wird hierbei durch die Steuerbewegung, also durch die Bewegung :des Kolbens c, der Drehpunkt i entgegengesetzt bewegt und dadurch die Steuervorrichtung wieder in die Ruhelage zurückgeführt.
  • Natürlich kann man die Pendeleinrichtung auch fortlassen, obwohl ihre Vereinigung mit den übrigen Vorrichtungen in der in der Zeichnung veranschaulichten Weise vorteilhaft ist. Der Höhenmesser v kann beliebiger und bekannter Konstruktion sein, ebenso kann auch der Staudruckmesser r von anderer Bauart sein und durch einen Geschwindigkeitsmesser beliebiger Bauart ersetzt werden. An Stelle der Membran kann man einen Kolben setzen, die Blattfeder o durch eine Spiralfeder ersetzen und auch das Ventil s in anderer Weise ausbilden, z. B. durch ein axial bewegtes Nadelventil ersetzen u. dgl. mehr.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Selbsttätige Höhensteuerung für Flugzeuge, bei welcher der Steuerimpuls durch das Zusammenwirken eines Geschwindigkeitsmessers und eines Höhenmessers erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerimpuls durch den Druck in einer Kammer (m) gegeben wird, der einerseits durch einen auf die Geschwindigkeit ansprechenden Staudruckmesser (r) geregelt wird und andererseits eine nach der Atmosphäre gehende Öffnung (p1) besitzt, deren Größe durch den Höhenmesser (v) gesteuert wird.
  2. 2. Höhensteuerung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß als Regelorgan ein Strahlrohrregler verwendet wird, dessen Strahlrohr (e) durch den Druck in dem Behälter (m) gesteuert wird, wobei das zum Höhenruder führende Steuergestänge (c) eine Rückführung des aus seiner Mittellage herausgeschwungenen Strahlrohrs in seine Ruhelage bewirkt.
  3. 3. Höhensteuerung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck in dem Druckraum (m) unter Vermittlung eines Hebels (h) auf das Strahlrohr (e) wirkt, wobei der Drehpunkt (i) des Hebels (h) durch ein Gestänge (w; x) so mit dem Steuergestänge-(c) in Verbindung steht, daß die jeweilige Bewegung des Steuergestänges den Drehpunkt (i) so verlegt, daß dadurch eine Rückführung des Strahlrohrs (e) in die Ruhelage stattfindet.
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