DE495104C - Verfahren zum Vorwaermen von unterkuehltem Kondensat aus Oberflaechenkondensatoren - Google Patents

Verfahren zum Vorwaermen von unterkuehltem Kondensat aus Oberflaechenkondensatoren

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DE495104C
DE495104C DEJ34169D DEJ0034169D DE495104C DE 495104 C DE495104 C DE 495104C DE J34169 D DEJ34169 D DE J34169D DE J0034169 D DEJ0034169 D DE J0034169D DE 495104 C DE495104 C DE 495104C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices
    • F28B9/08Auxiliary systems, arrangements, or devices for collecting and removing condensate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Verfahren zum Vorwärmen von unterkühltem Kondensat aus Oberflächenkondensatoren Bei Oberflächenkondensatoren kommt es häufig vor, daß das Kondensat unter die Dampftemperatur abgekühlt wird. Da die Kühlwassermenge in der Regel unverändert bleibt, ist dies bei Teillasten besonders häufig der Fall.
  • Die Erfindung hat den Zweck, das Kondensat mit der im Oberflächenkondensator herrschenden Dampftemperatur aus diesem abzuführen.
  • Das Verfahren besteht darin, daß das ,aus dem unteren Teil des Kondensators entnommene Kondensat vor seiner Weiterleitung mit dem in den Oberflächenkondensator eintretenden Abdampf in unmittelbare Berührung durch einen Strahler gebracht wird, der in die Druckleitung der Kondensatpumpe geschaltet ist, in die auch die den Abdampf führende Leitung so mündet, daß die Mischung des Kondensats mit dem Abdampf erfolgt und im Diftusor der Druck vor dem Strahler wiederhergestellt wird.
  • Der zur Vorwärmung des Kondensats benutzte Abdampf gelangt also nicht nach dem Oberflächenkondensator und entlastet deshalb diesen, indem dieser Teil des Abdampfes durch Mischkondensation mittels des unterkühlten Kondensats kondensiert wird. Bei bekannten Verfahren ähnlicher Art ist die Mischung und Vorwärmung des Kondensats mit dem Abdampf nicht so innig und stark wie nach dem vorliegenden Verfahren zufolge des verwendeten Strahlers; auch vollziehen sich beide Vorgänge in der Saugleitung der Kondensatpumpe,wodurch deren Arbeiten ungünstig beeinflußt wird.
  • In. Abb. r ist eine solche Einrichtung dargestellt, mit der das Verfahren ausgeübt wird. In der Zeichnung ist a ein. Oberflächenkondensator bekannter Bauart; b ist der Dampfeintrittsstutzen. Das im unteren Teil c des Oberflächenkondensators sich sammelnde Kondensat wird in bekannter Weise durch irgendeine- Pumpe, beispielsweise eine Kreiselpumpe,d, aus dem Sumpf abgeführt und durch die Leitung fortgedrückt. In: diese Druckleitung wird ein Strahlapparat e eingeschaltet, der aus einer Düse f besteht, in der das Wasser auf die Spannung im Kondensator oder eine geringere entspannt wird. Durch die Leitung g, die mit dem oberen Teil des Oberflächenkondensators in Verbindung steht, wird Abdampf in der notwendigen Menge angesaugt, der durch Ringraum h in den Kondensatstrahl belangt, dort kondensiert und im Diffusor i wieder annähernd auf den Druck des Rohres k gebracht wird.
  • Durch die Mischung mit dem Abdampf wird das Kondensat auf die Dampftemperatur erwärmt und kann damit durch Leitung k weitergeleitet werden.
  • In Abb. z ist dargestellt, wie die Strömungsenergie des Dampfes in dem Abzapfstutzen zur Geschwindigkeitserhöhung in der Abzapfleitung ausgenutzt werden kann.
  • Die Geschwindigkeit im Abführungsrohr der zwecks Vorwärmung abgezapften Dampfmenge kann durch Ausnutzung der Strömungsenergie des Dampfes im Abdampfstutzen erhöht werden, indem die Anzapfleitüng des Rohres g nach innen verlängert und mit einer öffnungl nach oben umgebogen wird. Diese Mündung der Abzapfleitung kann sogar unmittelbar gegenüber deri Schaufeln, des letzten Rades gestellt werden, so daß auch noch ein Teil der Austrittsgeschwindigkeit des Dampfes zur Geschwindigkeitserhöhung in der Abzapfleitung ausgenutzt werden kann.
  • Die Anordnung hat noch den Vorteil, daß der zwischen Kondensatoreintritt und Kondensatoraustritt herrschende Druckunterschied für die Bewegung des im Rohr g fließenden Dampfes ausgenutzt wird. Durch die Einrichtung kann auch Luft mit aus dem Kondensator abgesaugt werden. j

Claims (2)

  1. P:1Tr-NTANSPRÜCHF,: i. Verfahren zum Vorwärmen von unterkühltem Kondensat aus Oberflächenkondensatoren auf die Abdampftemperatur durch Mischen des Kondensats, mit einem Abdampfteilstrom, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorwärmen in einem in die Druckleitung der Kondensatpumpe eingeschalteten Strahler erfolgt, in welchem das Kondensat sich nach der Entspannung in einer Düse mit dem Abdampfteilstrom mischt, diesen dabei kondensiert und dann in einem Diffusor wieder annähernd auf den Druck vor dem Strahler gebracht wird.
  2. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dfe Strömungsenergie des Abdampfes beim Eintritt in den Oberflächenkondensator zufolge Einstellens der Öffnung der Abdampfentnahmeleitung in den Weg dieser Strömung zum Steigern der Geschwindigkeit des Teilluftdampfstromes ausgenutzt wird.
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