DE494060C - Schwimmdock mit Bodenkasten und Seitenkaesten - Google Patents

Schwimmdock mit Bodenkasten und Seitenkaesten

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DE494060C
DE494060C DEM103321D DEM0103321D DE494060C DE 494060 C DE494060 C DE 494060C DE M103321 D DEM103321 D DE M103321D DE M0103321 D DEM0103321 D DE M0103321D DE 494060 C DE494060 C DE 494060C
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Germany
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dock
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DEM103321D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B59/00Hull protection specially adapted for vessels; Cleaning devices specially adapted for vessels
    • B63B59/02Fenders integral with waterborne vessels or specially adapted therefor, e.g. fenders forming part of the hull or incorporated in the hull; Rubbing-strakes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B71/00Designing vessels; Predicting their performance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C1/00Dry-docking of vessels or flying-boats
    • B63C1/02Floating docks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

Die neueste Entwicklung des Schnell- und Personendampferbaues führt infolge der dabei bevorzugten hohen Aufbauten und des damit verbundenen hochliegenden Schwer punktes zu der eigenartigen Erscheinung, daß die vorhandenen, selbst modernsten Schwimmdocks trotz genügender Tragfähigkeit nicht zum Docken dieser Schiffe ausreichen, weil ihre Stabilität nicht genügt. So
ίο stellte sich z. B. bei bekannten Ausführungen heraus, daß sie trotz ausreichender Tragfähigkeit und trotz großer Breite einen Schnelldampfer, dessen Tragfähigkeit unter der des Dockes lag, bei ruhigem Wasser nur gerade eben und unter Anwendung größter Vorsicht docken konnten.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Schwimmdock mit Bodenkasten und Seitenkästen, dessen Stabilität mit der hohen
ao Schwerpunktslage moderner Dampfer ohne nennenswerte Vermehrung seines Gewichtes und mit praktisch zu vernachlässigenden Kosten wieder in Einklang gebracht ist und das damit in seiner Tragfähigkeit wieder ausgenutzt wird. Die Erfindung ist dal nicht nur auf Neubauten anwendbar, sonde: gestattet auch, vorhandene Docks in einfach-' ster und billigster Weise umzubauen. Der Grundgedanke der Erfindung liegt darin, zum Docken von Schiffen, deren Schwerpunktslage die Stabilität des Dockes im Augenblick des Austauchens ungünstig beeinflußt, formstabile Verbreiterungen in der kritischen Zone an den äußeren Seitenwänden vorzusehen, wobei die Verbreiterungen gleichzeitig als Fender ausgebildet sein können.
Formstabile Verbreiterungen sind bei Schiffen an sich bekannt, doch haben sie hier den Zweck, die Stabilität, insbesondere hochüberbauter Schiffe, selbst bei Änderung des Tiefganges derart konstant zu halten, daß die Stabilität des Schiffes beim Abgangstiefgang und beim Ankunftstiefgang im wesentlichen dieselbe ist. Derartige Erwägungen haben bei Schwimmdocks keine Gültigkeit, denn hier schwankt die Stabilität bei veränderlichem Tiefgang nicht von einem Mindestmaß bis zu einem Höchstmaß und umgekehrt, sondern die Stabilitätskurve lehrt, daß beim Austauchen des Dockes die Stabilität zunächst allgemein bis auf ein Mindestmaß abnimmt und dann wieder bis zum völligen Austauchen zunimmt. Das Minimum wird in dem Augenblick erreicht, wo die Oberkante der Kielblöcke aus dem Wasser austaucht. Die ungünstige Beeinflussung der Stabilität des Dockes in der kritischen Zone hat man bisher
durch Verbreiterung der Seiteniach innen zu beseitigen versucht, wo-
eine ungünstige Verringerung des iinnenraumes verbunden ist.
Zur Erläuterung des Gegenstandes der Erfindung dienen die Abb. 1 bis 3, von denen Abb. ι einen Querschnitt der Dockseitenkästen im Bereich der formstabilen Verbreiterungen, die Abb. 2 einen Querschnitt für ein Dock mit formstabilen Anschwellungen und die Abb. 3 den Querschnitt für ein Dock
gleicher Länge und gleicher Tragfähigkeit sowie im wesentlichen übereinstimmender metazentrischer Höhe mit glatten Außenwänden der Seitenkästen aufweist.
An den Seitenkästen α sind formstabile Verbreiterungen b vorgesehen, die in dem kritischen Augenblick zur Wirkung kommen, indem der Schiffsboden aus dem Wasser austaucht und hierbei die Stabilität des Dockes
ίο ganz wesentlich erhöhen. Bei hochgepumptem Dock liegen die Verbreiterungen b ganz oder teilweise oberhalb des Wasserspiegels. Sie tragen an ihrer Außenseite Leisten c aus Eisen oder Holz, die die Verbreiterungen als Fender wirken lassen. Die Formgebung der Verbreiterungen b ist mehr oder weniger beliebig, vorausgesetzt, daß sie nur im kritischen Augenblick des Dockaustauchens dessen Stabilität auf den genügenden Wert bringen und in sich so versteift sind, daß sie ihren Fendercharakter nicht verlieren. Selbstverständlich können auch vorhandene Docks leicht auf diese Weise umgebaut werden.
Die Gesamtbreite des Dockes mit formstabilen Verbreiterungen in der kritischen Zone nach Abb. 2 beträgt für ein Dock beispielsweise von den in Abb. 2 angegebenen Abmessungen etwa ι m weniger als die beim Dock nach Abb. 3, und ferner ist die Breite der Seitenkästen am Grund bei dem Dock nach Abb. 2 etwa 1 m geringer als die beim Dock nach Abb. 3.
Die mit der Ausführung nach Abb. 3 verbundene Gesamtverbreiterung des Dockes erfordert ein beträchtliches Mehrgewicht an Eisen, nämlich etwa 5001, während seine Tragfähigkeit nur etwa 90 t mehr beträgt als das Dock gemäß der Erfindung nach Abb. 2. Hinzu kommt aber weiter, daß die als Fender wirkenden formstabilen Anschwellungen auch noch eine wesentliche Gewichtsverminderung gegenüber den bisher gebräuchlichen, aus Platten und Winkeln zusammengebauten Fendern bedeuten.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schwimmdock mit Bodenkasten und Seitenkästen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Docken von Schiffen, deren Schwerpunktslage die Stabilität des Dockes im Augenblick des Austauchens ungünstig beeinflußt, an sich bekannte formstabile Verbreiterungen in der kritischen Zone an den äußeren Seiten wan den vorgesehen sind.
2. Schwimmdock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterungen gleichzeitig als Fender ausgebildet sind.
Hierzu τ Blatt Zeichnungen
in
DEM103321D 1928-02-05 1928-02-05 Schwimmdock mit Bodenkasten und Seitenkaesten Expired DE494060C (de)

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DEM103321D DE494060C (de) 1928-02-05 1928-02-05 Schwimmdock mit Bodenkasten und Seitenkaesten

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DE (1) DE494060C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2822532A1 (de) * 1978-05-23 1979-11-29 Thorsten Lundberg Schwimmdock

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2822532A1 (de) * 1978-05-23 1979-11-29 Thorsten Lundberg Schwimmdock

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