DE49361C - Neuerungan Unterlagen für Stereotypplatten und Galvanos - Google Patents

Neuerungan Unterlagen für Stereotypplatten und Galvanos

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DE49361C
DE49361C DENDAT49361D DE49361DA DE49361C DE 49361 C DE49361 C DE 49361C DE NDAT49361 D DENDAT49361 D DE NDAT49361D DE 49361D A DE49361D A DE 49361DA DE 49361 C DE49361 C DE 49361C
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Germany
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stereotype
galvanos
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49361D
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English (en)
Original Assignee
H. DALZIEL in London, 16 Loudoun Road, St. John's Wood
Publication of DE49361C publication Critical patent/DE49361C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/04Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching printing elements to flat type-beds

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand dieser Erfindung ist, das Aufklotzen (Fertigmachen für die Druckerpresse) von Galvanos, Stereotyp- oder anderen Druckplatten zu erleichtern und dieselben durch eine geeignete Vorrichtung fest in ihrer Lage zu erhalten, wodurch es ermöglicht wird, gute und scharfe Abdrücke beim Druck zu erzielen.
Vorwiegend verfährt man in Buchdruckereien so, dafs die Platten auf eine Anzahl rechteckiger oder quadratischer, dicht zusammengepackter Metallstücke (oft zwölf und mehr für eine Seite) gelegt und durch bewegliche messingene Zwingen oder Halter auf den Metallstücken befestigt werden. Diese Zwingen oder Halter werden oft lose und kommen dadurch in gleiche Höhe mit der Vorderseite der Stereotypplatte; dann drücken sie sich am Rande des zu bedruckenden Papieres ab, kommen mit dem Register in Berührung und verursachen schlechtes Drucken.
Es sollen nunmehr bei der neuen Anordnung ausdehnbare Unterlagen verwendet werden, welche das Aufbringen von "Stereotypplatten oder Galvanos der verschiedensten Gröfse gestatten, während die Zwingen oder Halter ein Stück mit dem Block oder sonstwie fest mit demselben verbunden sind.
Derartige Ausführungen sind in den anliegenden Zeichnungen dargestellt, doch können die Einzelheiten noch Abänderungen gestatten, ohne die Hauptzüge der Erfindung zu verlassen. Die einfachste Form der ausdehnbaren Unterlage ist in Fig. 1 im Grundrifs gezeigt; dieselbe ist diagonal in zwei Theile getheilt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt derselben in Linie 1-2, Fig. i. Die Stereotypplatte ist im Durchschnitt auf der Hinterlage dargestellt. Fig. 3 ist ein ,Grundrifs des getheilten Hinterblockes, welcher, um eine gröfsere Stereotypseite oder sonstige Druckplatte zu halten, durch Einschiebung eines Füllblockes zwischen den zwei Theilen des ursprünglichen Blockes vergröfsert ist. Fig. 4 zeigt eine Gruppe von Füllblöcken für Vergröfserung des getheilten Hinterblockes von Fig. i, um die gewöhnlichen Gröfsen — von Propatriaformat 8° (Normalformat 7) bis Medianformat 8° (Normalformat 2 doppelt) — und alle dazwischenliegenden Formate stereo typirter Seiten oder Galvanos zu halten. Fig. 5 ist der, Grundrifs einer Form von vier Seiten im Schliefsrahmen fertig für die Druckerpresse.
A, Fig. ι und 2, sind die Hälften des zum Zweck der Ausdehnung in der Breite und Länge, je nach der Gröfse der Stereotyp- oder anderen Druckplatte, diagonal getheilten Hinterblockes.
Vortheilhafterweise wird man dem getheilten Grundblock eine bestimmte feststehende Gröfse geben, z. B. so, dafs derselbe, zusammengesetzt, wie in Fig. 1 gezeigt, genügend grofs ist, um eine Stereotypplatte von Propatriaformat 8 ° aufzunehmen; jedoch können seine Verhältnisse auch gröfser oder kleiner sein, behufs Uebereinstimmung mit anderen gewöhnlich gebrauchten Gröfsen.
Diese Hinterblöcke können aus Gufseisen hergestellt sein, und zwar zur Erzielung eines geringen. Gewichtes als Hohlgufskörper, mit den nöthigen Rippen versehen. Auf der oberen Seite sind am Rande unterschnittene Rippen
oder Ansätze α angeordnet, welche als feste Zwingen oder Halter zum Greifen am Umfange der Platten dienen und dieselben fest in ihrer Stellung auf den Blöcken niederhalten.
Die Lage der Blocktheile zu einander und zu der gemeinsamen Unterlagsplatte wird durch Einlegen von Keilen in den Rahmen in der gewöhnlichen Weise bewirkt. Die auf diese Weise in dem Rahmen zusammengebrachten Seiten werden auf dem Drucktisch in Gruppen von 4, 8, 16 und mehr oder weniger je nach Bedarf geordnet, wie dies in Fig. 5 an vier in dem Rahmen D eingeschlossenen Seiten gezeigt ist.
Die oben beschriebene Art von Hinterblöcken wird zur Aufnahme gröfserer Platten brauchbar durch Einsetzen von entsprechend geformten Füllstücken zwischen den beiden getrennten Theilen. Fig. 3 zeigt eine solche Anordnung.
Die Formen B in Fig. 4 dienen als Einsätze und sollen gleichfalls Hohlgufskörper sein mit parallelen .Seiten, damit sie genau an den schrägen Flächen des getheilten Blockes A anliegen.. Die Enden der Füllstücke sind so abgeschrägt, dafs der Umfang des ausgedehnten Blockes wieder eine rechtwinklige Form erhält und derselbe dadurch für die ganze Rückseite der Platte einen Halt abgiebt.
Die übergreifenden Vorsprünge α α der Theile A A dienen wieder dazu, wie in dem ersten Beispiel, die gröfsere Platte zu fassen.
Es ist ersichtlich, dafs der getheilte Grundblock geeignet ist, jeglichen der Einsätze B, Fig. 4, aufzunehmen, da deren Verhältnisse solche sind, dafs sie allen bekannten und bewährten Gröfsen der Stereotyp- oder anderen Druckplatten entsprechen.
Es ist auf diese Weise möglich, die Unterlage durch einfaches Einfügen von Füllstücken beliebig zu vergröfsern.
Eine andere Anordnung, besonders für grofse Seiten, zeigen Fig. 6 und 7, wo A zwei Blöcke von der Form rechtwinkliger Dreiecke sind und am Rande unterschnittene Vorsprünge α besitzen.
jB1, Fig. 6, ist ein drttter Block von der Gestalt eines gleichschenkligen Dreieckes, welcher genau zwischen die Blöcke A A pafst. Dieser Block B1 ist gleich den Blöcken AA mit Vorsprüngen" oder Greifern b b versehen. Die drei Blöcke zusammengesetzt bilden eine vollständige Hinterlage für die Stereotypplatte und dienen dazu, letztere fest in ihrer Lage zu halten. '
Durch Einfügung zweier Füllstücke C C zwischen den Blöcken AA und B1, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist, wird eine Unterlage für eine gröfsere Platte hergestellt. Diese Einsätze sind seitlich mit Greifern c c versehen, um der Platte den nöthigen seitlichen Halt zu geben, und ist ihre Form, wie aus der Zeichnung zu ersehen, derartig, dafs sie mit den Blöcken AA und B1 zusammen eine sichere Rücklage für die ganze Fläche der Druckplatte geben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Für Stereotyp- und andere Druckplatten die Anwendung der durch Einsätze B bezw. C zu vergröfsernden getheilten Unterlagen A, Fig. 1 bis 3, und B1, Fig. 6 und 7, mit festen Greifern α bezw. a, b und c, um Druckplatten verschiedenster Gröfse festzuhalten und zu tragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT49361D Neuerungan Unterlagen für Stereotypplatten und Galvanos Expired - Lifetime DE49361C (de)

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