DE4920C - Einrichtung an Kegeln und Kegelbahnen zur Verhütung fehlerhafter Aufstellung der Kegel, sowie zum selbstthätigen Anzeigen der gefallenen Kegel - Google Patents

Einrichtung an Kegeln und Kegelbahnen zur Verhütung fehlerhafter Aufstellung der Kegel, sowie zum selbstthätigen Anzeigen der gefallenen Kegel

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DE4920C
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W. SCHMIDT, Uhrmacher, in Rerlin, Lindenstrafse 107
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D5/00Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/04Indicating devices
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    • A63D2005/048Score sheets

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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1878.
Klasse 77.
W. SCHMIDT in BERLIN.
Einrichtung an Kegeln und Kegelbahnen zur Verhütung fehlerhafter Aufstellung der Kegel, sowie zum selbstthätigen Anzeigen der gefallenen Kegel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. August 1878 ab.
Zur Sicherung der richtigen Aufstellung sind die Kegel an ihrer Basis nicht eben oder concav geformt, sondern haben in der Mitte der Grundfläche einen halbkugeligen Nocken, durch welchen es nicht möglich ist, den Kegel auf einer ebenen, horizontalen Fläche zum Stehen zu bringen. Dies gelingt vielmehr nur da, wo für den Nocken des Kegelfufses sich in dem Boden eine entsprechende Vertiefung vorfindet. Solche Vertiefungen sind nun in den Ecken der vier an einander stofsenden Quadrate für die neun Kegel angebracht; sie sind halbkugelig, mit Blech ausgekleidet und etwas gröfser als die Kegelnocken, um einerseits das Aufstellen der Kegel nicht zu erschweren, andererseits keine Veranlassung zu einer schnellen Abnutzung des Kegels zu geben. Die hierdurch mögliche Abweichung von einer mathematisch genauen Stellung der Kegel ist nur gering und darum zulässig.
Behufs der selbstthätigen Markirung der gefallenen bezw. der nicht aufgestellten Kegel ist unter dem Kegelstande ein System von zweiarmigen Hebeln angebracht, welche an ihren kürzeren, sich gerade unter den Kegelplätzen befindlichen Armenden einen nach oben gerichteten Stift tragen. An den "entgegengesetzten, bis hinter die Rückwand der Kegelbahn reichenden Hebelenden befinden sich Oesen für Drahtzüge, die in Verbindung stehen mit kleinen hölzernen Flügelrollen.
Für die Stifte befinden sich Löcher im Boden, die in den Vertiefungen für die . Kegel ausmünden und den Stiften hinreichenden Spielraum für eine Bewegung lassen. Da die aus leichtem steifem Holze angefertigten und durch kleine Lagerböckchen unterstützten Hebel an den langen hinteren Armen ein geringes Uebergewicht haben; so ragen die Stifte der höher stehenden kurzen vorderen Arme in die Vertiefungen um etwa 1 '/2 bis 2 cm hinein. Wird aber ein Kegel aufgestellt, so trifft der Kegelnocken auf den Kopf des Stiftes und das Gewicht des Kegels drückt den Hebel vorn nieder. Indem hierdurch das hintere Hebelende um etwa 3 cm emporsteigt, macht die damit in Verbindung stehende Flügelwalze eine Viertelumdrehung und der Flügel kommt aus seiner horizontalen Lage in eine senkrechte. An der Rückwand, an welcher auch die Lagerösen für die Flügelwalzen befestigt sind, befinden sich unter diesen Walzen, den herabhängenden Flügeln gegenüber, fensterartige Durchbrechungen, durch welche die weifsen Flüge! gesehen werden, wenn sie sich in einer verticalen Lage befinden, also parallel mit der Rückwand sind. Auf solche Weise zeigt sich
1. ob alle Kegel vor dem Schübe richtig aufgestellt sind, und
2. nach einem Schübe, wie viele und welche Kegel gefallen sind.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt in einem Verticalschnitt die Form des Kegelfufses und der Vertiefung, aus welcher der Stift a durch den Nocken b des aufgestellten Kegels hinausgedrückt ist. Den Stand des Stiftes, wenn der Kegel nicht auf seinem Platze steht, zeigen die punktirten Linien.
Fig. 2 zeigt einen verticalen Längenschnitt.
Fig. 3 zeigt einen Grundrifs,
Fig. 4 die hintere Ansicht der ganzen Einrichtung, sowie
Fig. 5 die Flügelwalze in Profil und Ansicht.
In Fig. 2 befindet sich, der letzte Kegel nicht an seinem Platze, kann also auch den Stift nicht niederdrücken, was wieder zur Folge hat, dafs der Flügel sich in horizontaler Lage befindet und das entsprechende Fenster schwarz erscheinen läfst, während die Fenster der übrigen aufgestellten Kegel weifs erscheinen.
Da der ganze Mechanismus vollständig verdeckt, also Beschädigungen gar nicht ausgesetzt ist, andererseits aber auch durch Abnahme der Decke bezw. durch eine schmale Thür zugänglich gemacht werden kann, auch die Construction ohne Federn oder sonstige unzuverlässige Mittel ausgeführt ist, und jeder Hebel nur eine kleine Bewegung gleich einem Waagebalken zu machen hat, auch der Druck auf ihn nur gering und stets gleich ist, so kann der ganze Apparat schwach und leicht gearbeitet und wird dennoch zuverlässig und dauerhaft sein. Endlich kann derselbe auch ebenso wohl dazu dienen, Figur und Zahl der gefallenen Kegel durch einen Luftdrucktelegraphen an einem Tableau beim Schieberstande zu markiren, wie sich auch derselbe Zweck, obschon auf weniger einfache Weise, durch eine elektrische Leitung erreichen läfst.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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