DE49202C - Gebläse - Google Patents

Gebläse

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Publication number
DE49202C
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Authority
DE
Germany
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bellows
fan
valve
box
valves
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49202D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Firma BARBIER VlVEZ & CO. in Paris, 16 Rue du Buisson, St. Louis
Publication of DE49202C publication Critical patent/DE49202C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B45/00Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids
    • F04B45/02Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids having bellows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den doppeltwirkenden Gebläsen für Schmiedefeuer u. s. w. liegen die Ventile zumeist innen. Hierdurch wird die Instandhaltung der Gebläse erschwert. Weil die Ventile in solcher Anordnung ohne Zerlegung der ganzen Vorrichtung nicht zugängig sind, unterläfst man es, kleine Unregelmäfsigkeiten in der Function der Ventile sofort zu beseitigen, und schafft dadurch schnell weitere Uebelstände.
Durch diese Erfindung sollen die den vorhandenen Constructionen anhaftenden Uebelstände beseitigt und ein Gebläse geschaffen werden, dessen der Abnutzung unterworfenen arbeitenden Theile leicht zugängig und · leicht nachzusehen bezw. in Stand zu setzen sind.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in den Fig. 1 bis 4 verschiedene Anordnungen der Gebläseeiririchtung und in Fig. 5 die Ventilanordnung der Fig. 1 in gröfserem Mafsstabe. Der neue Ventilmechanismus ist so angeordnet, dafs er die für das doppeltwirkende Gebläse erforderlichen vier Klappenventile in einem Gehäuse vereinigt zeigt, welch letzteres an dem Gestell leicht abnehmbar befestigt ist.
In Fig. ι ist das mit einer Schmiede verbundene Gebläse nach der neuen Anordnung im Verticalschnitt dargestellt. In ein geschlossenes eisernes Gefäfs ist der Balgen eingehängt, welcher, wie aus Fig. 1 ersichtlich, bei seinem Spiel doppeltwirkend arbeitet, aund ά1 sind die beiden Saugventile, b und c die Druckventilklappen, welch letztere die durch eine Wand getrennte Ventilkammer für die beiden Räume des Gebläses oben vertical abs'chliefsen.
Die Function des Balgens bewirkt das wechselnde Zusammenarbeiten der Klappen a1 b und α c aus je einer Kammer und damit eine ununterbrochene Abgabe geprefster Luft an die auf das Ventilgehäuse gesetzte Luftkammer d. Diese haubenförmige Kammer reicht seitwärts bis über den Gebläsekasten und endigt in einen oben und unten offenen Stutzen, der für Rohranschlüsse mit Muffen bezw. Flantschen e e1 versehen ist (Fig. 5). Unten schliefst an den Stutzen das Rohr f an, welches zu dem als Ausgleicher und Sammler dienenden Luftbehälter g führt. Dieser Behälter ist unter dem Gebläse angeordnet und von demselben durch eine Scheidewand getrennt. Oben ist das Rohr h auf den Stutzen gesetzt, an welches sich die Düse t schliefst. Durch die Anordnung des Stutzens d e und der Rohre f h in einer Verticalachse wird erreicht, dafs Kohlentheilchen, die eventuell durch die Düse in das Gebläse gelangen, direct in den Behälter g hinabfallen, ohne mit den Ventilen in Berührung zu kommen. Dies sichert den neuen Gebläsen jenen mit innen liegenden Ventilen gegenüber schon den grofsen Vortheil, dafs durch solche Fremdkörper die Arbeit der Ventile nie gestört werden kann. Auch der Aufbau der Schmiede ist wesentlich niedriger, als bei denen mit Gebläsen älterer Construction. Durch die ermöglichte Tieferlegung des Herdes wird auch das Gewicht des ganzen Apparates verringert und seine Stabilität vergröfsert.
Fig. 2 zeigt das neue Gebläse in Verbindung mit einem festen Schmiedefeuer. Gebläsecylinder und Luftbehälter sind von derselben Anordnung wie vorhin, desgleichen auch das Ventilgehäuse. Haube d ist jedoch umgeformt und endigt in einen abwärts gerichtetenKrümmer,
an welchen Rohr f anschliefst, so dafs die ganze Prefsluft nach unten geleitet wird. Rohr/ mündet in einen horizontal liegenden Rohrstutzen r, welcher an dem Luftbehälter befestigt ist. An dem freien Ende trägt Stutzen r einen Kopf i mit Ventilsitz ρ und Klappenventil aus Bronze p1. Letzteres soll den Rückschlag der Feuergase verhindern. Ventilträger und Klappe sind so contruirt, dafs ein völlig dichter Abschlufs zwischen ihnen stattfindet. Die gezeichnete Anordnung gestattet es, nach Lösung von zwei Schrauben das als Sicherheitsventil dienende Abschlufsorgan pp1 nachsehen zu können, denn es ist zur Verhütung von Explosionen im Gebläse erforderlich, dafs die Klappe stets ganz sicher und dicht abschliefsend functionire. Es ist daher wesentlich, dafs der Einbau dieses Organes so wie gezeichnet gestaltet ist, um es ohne Demontage der Windleitung leicht herausnehmen zu können.
Fig. 3 zeigt die Anwendung der neuen Construction bei einem Doppelgebläse mit zwei gesonderten Gehäusen, die sowohl fest montirt, als auch transportabel sein können. Das Ventilgehäuse sitzt auf dem Gebläsebehälter, wie in den vorigen Fällen. Die Haube d ist' entsprechend weiter seitwärts ausgezogen und endigt in einen passend geformten Abschlufsstutzen. Zwischen diesem und dem Behälter R ist ein Verbindungsrohr eingepafst.
Bei allen Gebläsen nach der neuen Anordnung ist der runde Balgen so eingebaut, dafs dessen offenes Ende an der Decke des Kastens befestigt und der Kolben am Boden des Balgens mit demselben verbunden ist. Eine solche Einrichtung zeigt bedeutend geringere schädliche Räume im Gebläsecylinder, als die früheren Anordnungen.
In Fig. 4 ist die Abänderung des letztbeschriebenen Gebläses mit am Boden des Gehäuses befestigten Ventilkasten dargestellt. Um das Abklappen der Druckventile zu hindern, müssen Anschläge angebracht werden, wie sie in Fig. 5 für die Saugklappen vorgesehen sind. Die Sicherheitsklappe p1, welche hier wieder direct vor die Haube d gesetzt ist, könnte auch wie in Fig. 3 angeordnet sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An doppeltwirkenden Gebläsen, bei welchen ein Balgen an der Wand eines, ihn umschliefsenden Kastens -befestigt ist, die derartige Befestigung eines zweikammerigen Ventilkastens von aufsen an dieser Wand, dafs dessen eine Kammer unmittelbar mit dem Innenraum des Balgens, die andere unmittelbar mit dem Räume zwischen Balgen und Kasten in Verbindung steht (Fig. 5).
2. In Verbindung mit der im vorstehenden Ansprüche angegebenen Anordnung bei Gebläsen für transportable Schmieden eine senkrechte Windleitung (/ in Fig. 1) seitwärts des Ventilkastens zwischen der Düse (t) und dem Sammler (g).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT49202D Gebläse Expired - Lifetime DE49202C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2528497A1 (fr) * 1982-06-14 1983-12-16 Wonder Installation de pompage a compartiments deformables

Cited By (1)

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