DE491445C - Kolben- und Kolbenschieberdichtung - Google Patents

Kolben- und Kolbenschieberdichtung

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DE491445C
DE491445C DEK91816D DEK0091816D DE491445C DE 491445 C DE491445 C DE 491445C DE K91816 D DEK91816 D DE K91816D DE K0091816 D DEK0091816 D DE K0091816D DE 491445 C DE491445 C DE 491445C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/06Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction using separate springs or elastic elements expanding the rings; Springs therefor ; Expansion by wedging
    • F16J9/061Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction using separate springs or elastic elements expanding the rings; Springs therefor ; Expansion by wedging using metallic coiled or blade springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Kolben- und Kolbenschieberdichtung Es sind Kolbendichtungen bekannt geworden, bei denen mehrere übereinanderliegende Dichtungsringe vorgesehen sind, die durch Federn an die Zylinderwand angedrückt werden. Man hat auch schon diese Federn so versetzt angeordnet, daß sie die Dichtung nach außen in einer Richtung drückten. Die Erfindung bezieht sich auf solche Dichtungsringe mit in der Achsrichtung versetzten Federn, wobei aber diese Ringe als Vollringe ausgebildet sind, die aber einzeln in verschiedenen Richtungen gegen die Zylinderwand pressen. Hierdurch wird erreicht, daß die im Dichtungsbereich sich überschneidenden Ringe, auch bei deren erheblicher Abnutzung, ihre Dichtungsfähigkeit beibehalten und im besonderen für unreine Flüssigkeiten und für Gase vorteilhaft sind. Die Dichtungsringe können außer aus Stahl. Eisen, Rohguß auch aus anderen Stoffen, wie etwa säurebeständigem, hartvulkanisiertem und graphiertem Gummi, bestehen.
  • Nach der Erfindung wird eine Reihe, zweckmäßig vier, dicht nebeneinandergelagerter, starrer Scheiben verwendet, welche einem einseitigen Federdruck unterworfen sind, derart, daß die Richtungen des Federdrucks bei den verschiedenen Scheiben gegeneinander versetzt sind.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist Abb. i ein Querschnitt durch einen Kolbenschieber, Abb. a ein Längsschnitt nach Linie a-b der Abb. i. Abb.3 zeit im Längsschnitt die Anwendung von Dichtungsscheiben, die innen aus Metall und außen aus einem Stoff, wie hartvulkanisiertem Gummi, bestehen, Abb. 4. einen Schnitt nach c-d der Abb. 3. a ist die Kolbenstange, auf welcher ein tief eingeschnittener, zweiteiliger Kopf b, b1 sitzt, auf. dessen Boden ein außen vierkantiger, innen runder Ring c lose aufgeschoben ist. Die Didhtungsscheiben d, dl, d2, d3 haben die entsprechende, außen runde und innen vierkantige Gestalt. Jede Dichtungsscheibe wird durch drei Federn f in einer .Richtuui# an die Zylinderwand angedrückt, und zwar so, daß die Federn für die vier Scheiben d, dl, d2, d3 um 9o° gegeneinander versetzt sind.
  • Die Scheiben d, dl, d2, d3, die zweckmäßig aus demselben Metall wie der Kopf b, b1 bestehen, sind dicht in den Kopf und aneinander eingeschliffen, so daß. ihre Berührungsflächen gas- und flüssigkeitsdicht ancinanderliegen. Durch den Druck der Federn f wird jede einzelne Dichtungsscheibe auf der Hälfte ihres Umfangs an die Zylinderbohrung angedrückt und dichtet hier ab. Die Stärke des für die Dichtung verwendeten Flächendrucks nimmt nach der Mitte der Scheibe zu, entsprechend dem Winkel des Umfangs zu der Druckrichtung ab.
  • Bei der Anwendung von vier Scheiben ist der Druck an den Überschneidungsstellen der einzelnen Scheiben, die den Kanten des Vierkants entsprechen, noch groß genug, um vollständige Dichtung herbeizuführen. Wenn die Dichtungsscheiben nicht abgenutzt sind, genügt ihre feine Einpassung in die Zylinderbohrung im allgemeinen für die Abdichtung. Findet eine Abnutzung statt, so entfernt sich die eine Hälfte der Dichtungsscheibe um den geringen Betrag der Abnutzung von der Zylinderbohrung, und die hier etwa eindringende Flüssigkeit .oder Gas können sich jedoch nicht weiterverbreiten wegen der oben geschilderten Verhältnisse.
  • Hieraus geht auch hervor; daß der durch die Federn ausgeübte Druck geringer sein kann als der durch die üblichen Federn und Spreizringe ausgeübte Druck. Für den unabgenutz ten Zustand ist kein oder nur ein geringer Federüberdruck notwendig. Wenn aber das Druckmittel selbst in den durch Abnutzung entstehenden Spalt eintritt, verstärkt es den Druck in Richtung der Federn. Dieser Eintritt kann zwar nach dem Gesagten nur bei den beiden äußeren Dichtungsscheiben 'd und d3 eintreten, so daß der Druckzusatz nur deren Außenfläche entspricht.
  • Es ist ersichtlich, daß die Durchgangsspalten für das hier eintretende Druckmittel nach innen hin sehr viel günstiger gestaltet sind- als bei federnden Spreizringen, bei welchen die gesamte Abnutzung des Ringes sich in der weiten öffnung des Ringes an seiner Schlitzungsstelle verstärkt ausdrückt und von hier wegen der geringen Ausdehnung der seitlichen Berührungsflächen leicht weiterdringt.
  • Aus Abb. 3 sind die Grundringe d, dl, d2, d, ersichtlich, welche entsprechend Abb. r und 2 hinsichtlich ihrer seitlichen Abdichtung gestaltet sind. Außen sind diese Ringe mit einer anv ulkanisierten, graphitierten Hartguminiringschicht g umgeben, die für viele Zwecke eine bessere Dichtung an der Zylinderbohrung und größere Widerstandsfähigkeit gegen verschleißende saure Wirkungen des Druckmittels besitzt als Metalle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolben- und Kolbenschieberdichtung mit mehreren übereinanderliegenden Dichtungsringen, die durch in der Achsrichtung versetzt liegende Federn nach außen gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Ringe als starre Vollringe ausgebildet sind und durch die Federr einzeln in verschiedenen Richtungen gegen die Zylinderwand gepreßt werden.
DEK91816D 1924-11-26 1924-11-26 Kolben- und Kolbenschieberdichtung Expired DE491445C (de)

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