DE49059C - Apparat zum automatischen Anzünden und Auslöschen von Gasflammen - Google Patents

Apparat zum automatischen Anzünden und Auslöschen von Gasflammen

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DE49059C
DE49059C DENDAT49059D DE49059DC DE49059C DE 49059 C DE49059 C DE 49059C DE NDAT49059 D DENDAT49059 D DE NDAT49059D DE 49059D C DE49059D C DE 49059DC DE 49059 C DE49059 C DE 49059C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem cylindrischen Gefä'fs a, Fig. 1, welches vermittelst einer oberen Brücke b das Gasabflufsrohr c mit Brenner trägt. Am unteren Ende dieses Rohres ist das Zwischenstück d mit den beiden Röhren e und/ befestigt; in dem Rande des Zwischenstückes d sind mehrere kleine Oeffnungen vorgesehen zum Durchlassen des Gases; alle diese Theile α bis f sind fest mit einander verbunden. Die Röhre g, welche in dem Hauptgefäfs α auf- und abwärts beweglich ist, bildet durch die Zwischenwand h das Quecksilbergefäfs i und den Luftraum k.
Ist der Apparat in der Stellung, wie ihn die Zeichnung vorstellt, so dringt das Gas durch die mittlere Röhre I ein und verfolgt den durch die Pfeile angegebenen Weg bis zum Brenner.
Wird nun durch die Röhre m ein Luftdruck in dem Raum k ausgeübt, so wird dadurch die Röhre g gehoben, der untere Rand der Röhre e taucht in das Quecksilber i ein, und das Gas wird somit abgesperrt.
Wird der Apparat so empfindlich gebaut, dafs eine momentane Druckerhöhung in der Gasleitung genügt, die Röhre g zu heben, so kann jegliche besondere Leitung wegfallen, da der Apparat durch das Leuchtgas selbst in Bewegung gesetzt wird.
Die Zündvorrichtung (Fig. 2) besteht aus der Nadel n, welche in dem Zwischenboden h befestigt ist, und der kleinen Röhre o, an deren oberem Ende das Zündflämmchen brennt. Während des Brennens der Hauptflamme sperrt der Kopf der Nadel η die kleine Oeffnung im Zwischenstück d zu, und das Zündflämmchen ist gelöscht; wird hingegen die Hauptflamme gelöscht, so erhebt sich die Nadel η mit der Zwischenwand h, und bietet dann der verdünnte Theil ρ der Nadel η dem Gas Durchlafs, und das Zündflämmchen entzündet sich an der Hauptflamme. Während nun die Hauptflamme gelöscht ist, brennt die Zündflamme fort. Soll die ,Hauptflamme angezündet werden, so senkt man die Röhre g; e tritt aus dem Quecksilber i heraus, und das Gas kann durch das Rohr c zum Brenner gelangen; dort entzündet es sich an dem Zündflämmchen, welches erst im letzten Augenblick erlischt, wenn der Kopf der Nadel η wieder in die kleine Oeffnung des Zwischenstückes d tritt.
Die durch die Fig. 3 und 4 dargestellte Schaltvorrichtung hat den Zweck, das Anzünden, Brennenlassen oder Auslöschen jedes einzelnen Brenners zu reguliren; die Schaltvorrichtung wird in der Stellung dargestellt, in der sie sich während des Brennens der Hauptflamme befindet; Fig. 3 hat Bezug auf einen Brenner, welcher von Abends bis Mitternacht brennt, Fig. 4 auf einen solchen, welcher die ganze Nacht brennt.
Wird um Mitternacht die Flamme gelöscht, so heben sich der Haken q und die Klinke r, Fig. 3, welche beide auf der Röhre g befestigt sind. Das Sperrrädchen s wird durch die Klinke r um einen Zahn vorgeschoben, sein
vorstehender Rand stellt sich unter den Haken q und hält so die Röhre g in die Höhe. Bei der nächsten Operation. (Morgens) wird das Rädchen ί wieder um einen Zahn vorgeschoben und der Haken q setzt sich nochmals auf den vorstehenden Rand auf, da die Theilung dieses Randes zwei Sperrzähnen entspricht. Bei der dritten Operation (Abends) wird das Rädchen s wieder auf dieselbe Weise um einen Zahn vorgeschoben , der Haken q kommt vor eine Lücke zu stehen, läfst somit die Röhre g sinken, und die Flamme entzündet sich.
In Fig. 4 ist die Operation des Löschens (Morgens) dieselbe wie bei Fig. 3; der Haken q hält dadurch die Röhre g in die Höhe, indem er sich auf den Rand des Rädchens s aufsetzt; bei der nächsten Operation (Abends) schiebt die Klinke r durch eine kurze Hebung der Röhre g das Rädchen s um einen Zahn vor, und der Haken q kann sich durch eine Lücke nach abwärts bewegen, da die Theilung des Randes blos einem Sperrzahn entspricht. Mit dem Haken q senkt sich die Röhre g, und im letzten Augenblick der Senkung schiebt die Kralle t das Rädchen s nochmals um einen Zahn vor. Bei der dritten Operation (um Mitternacht) kann sich die Röhre g blos so weit erheben, bis der Haken q an den Rand des Rädchens anstöfst; diese Hebung ist nicht genügend, das Gas abzusperren, und die Hauptflamme brennt also weiter. Die Kralle t hat jedoch den nächsten Zahn des Sperrrädchens erfassen können und schiebt dasselbe bei dem Senken der Röhre g wieder um einen Zahn vor. Das Rädchen befindet sich somit wieder in seiner ursprünglichen Stellung.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Ein Apparat zum automatischen Anzünden und Auslöschen der Gasflammen, bei welchem der Zutritt des Gases zur Brennerröhre c e dadurch abgesperrt wird, dafs ein in seinem unteren Theile mit einer Sperrflüssigkeit i gefülltes Rohr g so weit gehoben wird, bis der untere Rand der Brennerröhre c e in das Quecksilber i eintaucht, während gleichzeitig durch das Heben des Rohres g eine in demselben befestigte Ventilnadel η ρ eine von ihr bisher verschlossene Oeffnung freigiebt, durch welche das Gas in ein Zündflammenrohr 0 eintreten kann.
    An dem Apparat gemäfs Anspruch 1. die Anordnung eines mit seitlich vorstehendem, geschlitztem Rande versehenen Sperrrades s, Fig. 3, welches beim Heben des Rohres g durch eine an demselben befestigte Sperrklinke r um einen Zahn gedreht wird, wodurch der seitlich vorstehende Rand des Sperrrades unter einen fest am Rohr g angebrachten Haken q greift und dadurch das letztere in gehobener Lage hält.
    An dem Apparate gemäfs Anspruch 1. und in Verbindung mit der Vorrichtung Anspruch 2. die Anordnung einer zweiten, am Rohr g befestigten Sperrklinke t, Fig. 4, welche beim Senken des Rohres g das Sperrrad s noch um einen Zahn weiter dreht, wodurch beim nächsten Heben des Rohres g der Haken q gegen den zwischen zwei Schlitzen befindlichen Theil des Randes von s anstöfst und somit von letzterem nicht aufgefangen werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49059D Apparat zum automatischen Anzünden und Auslöschen von Gasflammen Expired - Lifetime DE49059C (de)

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