DE49047C - Durch Bandbremse ausrückbare Reibungsexcenter-Kuppelung - Google Patents

Durch Bandbremse ausrückbare Reibungsexcenter-Kuppelung

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DE49047C
DE49047C DENDAT49047D DE49047DA DE49047C DE 49047 C DE49047 C DE 49047C DE NDAT49047 D DENDAT49047 D DE NDAT49047D DE 49047D A DE49047D A DE 49047DA DE 49047 C DE49047 C DE 49047C
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DE
Germany
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brake
eccentric
friction
levers
lever
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DENDAT49047D
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R. WENS in Berlin N., Chausseestr. 29
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
    • F16D67/02Clutch-brake combinations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. . GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT
    KLASSE 47: Maschinenelemente.
    Die treibende Welle A trägt die Mitnehmerscheibe A1, die getriebene Welle B die Bremsscheibe B1. Die Kupplung der beiden Wellen wird . durch das Reibungsexcenter C bewirkt, welches durch Federkraft und durch das entstehende Reibungsmoment gegen die Mitnehmerscheibe A1 gedrückt wird, Fig. 1.
    Das Excenter C ist mit den Armen c und C1 versehen, welche durch die Stangen D und D1 mit den zweiarmigen Excenterhebeln E und E1 verbunden sind. Die excentrischen Köpfe der Hebel E und E1 reichen durch Schlitze im Umfang der Bremsscheibe hindurch, ohne jedoch das Bremsband b, wenn dasselbe nicht angezogen ist, zu berühren.
    Das Bremsband b hängt am Bremshebel F. Dieser liegt mit seinem Gewichtsende auf dem kürzeren nasenartigen Arme des zweiarmigen Hebels G, dessen längeres Armende durch einen Arm des Hebels H gehalten wird, welcher seinerseits am anderen Arme mit einer Schnur verbunden ist.
    Fig. ι zeigt die Vorrichtung im gekuppelten Zustande. Die Bremse wird durch die Hebel G und H geöffnet erhalten. Die Scheibe A1 nimmt bei ihrer Drehung in der Pfeilrichtung das Excenter C und " mit diesem die Bremsscheibe B1 nebst den Theilen DD1 EE1 mit. Wird aber an der Schnur J in einer beliebigen Richtung," etwa in der des kleinen Pfeiles, gezogen, so wird der Hebel H gedreht, dadurch der Hebel G frei, Fig. 2, das Gewicht des Bremshebels F sinkt herab, und das Bremsband wird angezogen. Bevor sich das Bremsband jedoch an den Umfang der Bremsscheibe legt, berührt es den einen oder anderen der Excenterhebel. Durch die verursachte Reibung werden dieselben so weit gedreht, dafs dadurch das Reibungsexcenter C abgehoben und die Kupplung der Wellen A B aufgehoben wird. Gleichzeitig sind aber die Enden der Excenterhebel wegen ihrer excentrischen Begrenzung so weit in. radialer Richtung zurückgewichen, dafs sie nicht mehr über die Oberfläche der Bremsscheibe hinausstehen, also das Bremsband sich ungehindert anlegen kann. Die getriebene Welle wird also sofort gebremst.
    Bei gröfseren zu übertragenden Kräften können die Mitnehmerscheibe A1 und das Reibungsexcenter C als Keilräder, sowie die Bremse als Differentialbremse ausgeführt werden.
    Pateντ-Anspruch:
    Eine Reibungsexcenter-Wellenkupplung, bestehend aus der Scheibe A1 auf der treibenden Welle und dem Reibungsexcenter C an der Bremsscheibe B1 der getriebenen Welle, in Verbindung mit den Hebeln E und E1, welche durch Stangen mit dem Excenter C beweglich verbunden sind, und deren Köpfe über die Bremsscheibenfläche so vorstehen, dafs die Kupplung, wenn das Bremsband b angezogen wird, gelöst wird, bevor das Bremsband seine bremsende Wirkung voll ausübt.
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