DE490368C - Induktanzspule - Google Patents

Induktanzspule

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DE490368C
DE490368C DEE34712D DEE0034712D DE490368C DE 490368 C DE490368 C DE 490368C DE E34712 D DEE34712 D DE E34712D DE E0034712 D DEE0034712 D DE E0034712D DE 490368 C DE490368 C DE 490368C
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groove
coil
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inductance coil
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DEE34712D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/004Arrangements for interchanging inductances, transformers or coils thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Induktanzspule Gegenstand der Erfindung ist eine Induktanzspule, deren Spulendraht in einer offenen Spiral-oder Schraubennut liegt, die in eine Fläche eines Trägers, z. B. einer Scheibe, eingeschnitten ist. Bei bekannten Spulen dieser Art, auch solchen, bei denen zwei Flachspulen aufeinander gegenüberliegenden Seiten des Spulenträgers angeordnet sind, wird der Leiter in der Nut des Trägers in der Regel durch Einformen befestigt, wobei der in den Träger eingebettete Teil des Leiters noch eine besondere, ihm in der Nut Halt gebende Gestaltung erfährt. Es sind auch bereits Induktanzspulen mit unterschnittenen Nuten bekannt. Bei diesen sind die Nuten jedoch nicht in das Trägermaterial eingeschnitten, sondern sie sind dadurch entstanden, daß - das Trägermaterial über einen seitlichen Flansch am unteren Teil eines Spiralbandes herumgepreßt wird. Auf diese Weise ist bei bekannten Ausführungen der Spulendraht mit dem Träger in dauernde Verbindung gebracht und die ganze Herstellung der Spulen verhältnismäßig schwierig. Bei der Induktanzspule gemäß der Erfindung wird der Spulendraht in seiner Nut, die nach einer Kreisspirale, einer elliptischen, rechteckigen oder einer beliebigen anderen unregelmäßigen Spirale verläuft, ohne irgendwelche Befestigungsmittel in seinem Träger sicher festgehalten, bleibt aber abnehmbar und auswechselbar, was für die Herstellung der Induktanzspulen wesentliche Vorteile mit sich bringt. Dies wird dadurch erreicht, daß diejenige Seitenwand der Nut unterschnitten ist, gegen die der Draht z. B. durch Zug oder eigene Federkraft gezwängt wird. Es dient daher z. B. das natürliche Bestreben der Spule, sich infolge der ihr innewohnenden Federkraft zu strecken in Verbindung mit der Unterschneidung der.Nut zu einer vollkommen sicheren Befestigung der Spule in ihrer Nut.
  • Induktanzspulen der erwähnten Art lassen sich auch mit Vorteil so ausbilden, daß auf den einander gegenüberliegenden Seiten des Trägers Spulen angeordnet werden, wobei beide Spulen aus einem einzigen Leiter hergestellt werden können. Zu diesem Zwecke wird gemäß der Erfindung in das Trägermaterial in einer Fläche eine Nut zur Aufnahme einer Induktanzspule und in einer anderen (z. B. parallelen) Fläche eine zweite ähnliche Nut zur Aufnahme einer zweiten Spule geschnitten und ein und derselbe Leiter kann dann nach Herstellung der Windung auf der einen Trägerseite durch den Träger hindurchgeführt und darauf aus ihm auf der anderen Seite des Trägers die zweite Spule hergestellt werden. Die Enden beider Windungen können nunmehr einfach an geeigneten Klemmen befestigt werden, so daß es nicht nötig ist, an der Spule irgendwelche Verbindungen durch Löten o. dgl. herzustellen, und trotzdem ein vollkommener elektrischer Kontakt zwischen beiden Spulen besteht.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht einer elliptisch gestalteten »Spiral«-Spule.
  • Abb. 2 zeigt einen Teilschnitt nach Linie 2-2 der Abb. i und veranschaulicht eine Ausführungsform, bei der die Nuten unterschnitten sind.
  • Abb. 3 ist ein der Abb. a entsprechender Schnitt und zeigt eine abgeänderte Art der Unterschneidung der Nuten.
  • In allen Abbildungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile.
  • In eine flache Scheibe io aus Isoliermaterial, die bei der Ausführungsform nach Abb. i ovale Gestalt besitzt, ist eine ovale oder anders gestaltete Spiralnut geschnitten, die von einem Punkte nahe dem Mittelpunkte der Scheibe ausgeht und nach deren Ende hin spiralig verläuft. An jedem Ende der Nut ist durch die Scheibe ein Loch ii gebohrt. Die Nut ist in der in Abb. 2 oder in Abb. 3 veranschaulichten Art gestaltet. Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 besitzt die Nut 12 parallele Seitenwände, die gegen die Ebene der Scheibe z. B. unter einem Winkel von etwa 75' oder einem anderen gewünschten Winkel geneigt sind. Die Seiten liegen schräg zu der zur Scheibenebene senkrecht stehenden Achse. Auf diese Weise ist die nach der Achse zu liegende Seitenwand der Nut unterschnitten. Die Tiefe der Nut entspricht etwa sieben Achteln des Durchmessers des die Spule bildenden Drahtes =3, so daß letzterer etwas aus der Nut hervorsteht, wie dies aus Abb. 2 ersichtlich ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 besitzt die Nut zwei unterschnittene Seitenwände, so daß diese nach dem Grunde der Nut zu auseinanderlaufen.
  • Die Spule wird in folgender Weise gewickelt Erhält nur eine Fläche eine Spule, so wird das eine Ende des Drahtes 13 von einer Seite der Scheibe zur anderen durch eins der beiden, nahe dem inneren Ende der Spule angeordneten zusätzlichen Löcher 1q. hindurchgeführt. Der Draht wird dann durch das neben dem Loch ii liegende Loch =q. zurück und endlich durch das Loch ix hindurchgefädelt, so daß ein fester Halt für das Drahtende entsteht. Dadurch wird der Draht daran gehindert, längs der Nut zu gleiten, und es wird ein übermäßiger Zug auf eine Klemme vermieden, an der die Spule später befestigt wird. Der Draht wird alsdann unter Zug in die Nut 12 gelegt. Die Unterschneidung der Seitenwandung, gegen die der Draht auf diese Weise gezwängt wird, hindert den Draht daran, die Nut zu verlassen. Endlieh wird der Draht z. B. an einer Klemmschraube oder einer Endplatte 15 befestigt. Das innere Drahtende wird auf irgendeine Weise mit einer zweiten Endschraube oder Platte 16 verbunden. Die Platten 15 und 16 sind mit dem aus leitendem Material bestehenden Stift 17 und einer Hülse 18 leitend verbunden. Mittels dieses Stiftes und der Hülse kann die Spule als Aufsteckspule in einem entsprechend ausgebildeten Spulenhalter benutzt werden. Sollen beide Flächen der Scheibe io Drahtspiralen tragen, so wie dies in Abb. 2 und 3 veranschaulicht ist, so ist es zweckmäßig, das Wickeln der Spule auf einer Fläche am äußeren Ende zu beginnen und den Draht an diesem Ende mit einem der Kontaktstücke 17 oder 18 zu verbinden. Der Draht wird dann nach dem Mittelpunkte der Spule hin spiralig verlegt, wo er durch ein Loch ii hindurchgeführt wird, um dann in der Nut auf der anderen Seite der Scheibe io in derselben Richtung weiter spiralig verlegt zu werden. Der Draht endigt in der äußersten Spirale auf der erwähnten gegenüberliegenden Seite und wird an dem anderen Kontaktstück 17 oder 18 befestigt.
  • Die Nut kann selbstverständlich in beliebiger Weise unterschnitten sein, um dem Zwecke der Erfindung zu dienen, so daß letztere also nicht auf die vorstehend beschriebenen Einzelheiten beschränkt ist. So können z. B. die Mittel zur Befestigung der Drahtenden andere sein, als die beschriebenen. Die Drahtenden können unmittelbar mit den Kontaktstücken 17 und 18 oder deren Äquivalent verbunden werden. Gemäß Abb. i sind die Kontaktstücke 17 und 18 in einem Stöpsel i9 angeordnet, der an der Scheibe io mittels der Platten 15 und 16 befestigt ist. Diese Bauart ist genügend starr, so daß die Verbindung zwischen den Enden des Drähtes und der Kontaktstücke 17, 18 dem Zuge widerstehen kann, unter dem der Draht in derNut oder denNuteni2 verlegtwird. Ferner kann die der Drahtspule innewohnende Federkraft dazu benutzt werden, die Windungen der Spule, anstatt wie in Abb. 2 und 3 an die rechtsliegende, an die linksliegende Wandung der Nut zu pressen. In diesem Falle wird eine Nut mit parallelen Seitenwänden in zu Abb. 2 entgegengesetzter Richtung unterschnitten. Die in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise ausgebildete Nut hält den Draht dagegen gleich gut mit ihrer Unterschneidung in Eingriff, wenn dieser in ihr unter Zug oder unter der Wirkung seiner natürlichen Federung verlegt ist.
  • Die Erfindung ist sowohl auf Spulen mit einem festen Induktanzwert als auch auf solche anwendbar, bei denen dieser Wert z. B. mit Hilfe beweglicher Kontaktvorrichtungen verändert werden kann. Es versteht sich ferner, daß die »Spiralen« auf den einander gegenüberliegenden Flächen der Scheibe mechanisch voneinander getrennt sein können, obwohl sie infolge ihrer Nebeneinanderstellung in induktiver Beziehung zueinander stehen werden. Bei mechanischer Trennung der Spiralen können zwei Sätze von Kontaktstücken 17, 18 Anwendung finden, oder es können bei dieser oder allen anderen beschriebenen Bauarten andere Endkontakte verwendet werden, wie z. B. Klemmschrauben.
  • Die »Spirale« auf einer oder auf beiden Flächen kann mit Einrichtungen zur Veränderung ihrer Induktanz versehen sein, oder es kann der bewegliche Kontakt nur .iuf einer Seite Anwendung finden. Die Erfindung ist ferner auf die Gestaltung ü;gendeiner Drahtspule anwendbar, gleichviel, ob diese in einer »Spiralä-Nut verlegt ist oder nicht. So kann die Erfindung z. B. zum Halten einer Spule von nur einer Windung oder von mehreren konzentrischen Spulen mit je einer Windung, die gesondert in ihren zugehörigen Nuten verlegt sind, dienen.
  • Es ist ersichtlich, daß die die Spiralspule oder nur eine einzige Windung bildende Drahtlänge mit dem isolierenden Träger nur längs Linien in Berührung steht. Bei dem beschriebenen besonderen Beispiel berührt der Leiter die Wandungen der Nut in dem isolierenden Träger nur längs zwei durch einen Zwischenraum getrennter Linien. Dadurch, daß der Draht die Wandungen der Nut nur längs Linien berührt, wird die verteilte Eigenkapazität der Spule im Vergleich mit der Eigenkapazität, die vorhanden sein würde, wenn die ganze Oberfläche des innerhalb der Nut liegenden Drahtes mit dem Material der Nut in Berührung stände, auf das kleinste Maß zurückgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Induktanzspule, deren Spulendraht in einer offenen Spiral- oder Schraubennut liegt, die in eine Fläche eines Trägers, z. B. einer Scheibe, eingeschnitten ist, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Seitenwand der Nut unterschnitten ist, gegen die der Draht z. B. durch Zug oder eigene Federkraft gezwängt wird. z. Induktanzspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das Trägermaterial in einer Fläche eine Nut zur Aufnahme einer Induktanzspule und in einer anderen (z. B. parallelen) Fläche eine zweite ähnliche Nut zur Aufnahme einer zweiten Spule geschnitten ist, und daß die erwähnten Spulen von getrennten Windungen eines einzigen Leiters gebildet werden.
DEE34712D 1925-12-17 1926-10-16 Induktanzspule Expired DE490368C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB490368X 1925-12-17

Publications (1)

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DE490368C true DE490368C (de) 1930-02-07

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ID=10450878

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DEE34712D Expired DE490368C (de) 1925-12-17 1926-10-16 Induktanzspule

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