DE49028C - Zündvorrichtung für Gas- und Petroleum-Kraftmaschinen - Google Patents

Zündvorrichtung für Gas- und Petroleum-Kraftmaschinen

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DE49028C
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Germany
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gas
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petroleum engines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49028D
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English (en)
Original Assignee
G. RÖSELMÜLLER in Berlin, Friesenstr. 2 II
Publication of DE49028C publication Critical patent/DE49028C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
    • H01B3/08Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances quartz; glass; glass wool; slag wool; vitreous enamels
    • H01B3/085Particles bound with glass

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung besteht die Vorrichtung im wesentlichen aus dem Gehäuse H, dem Zündhute C, dessen geschlossenes Ende durch eine stetig brennende Flamme F glühend erhalten wird, und dem Röhrchen D, welches einerseits in den Hut bis nahe an das glühende Ende desselben hineinragt und andererseits mit einer nach aufsen abdichtenden Verschlufsvorrichtung versehen ist, die sich als Ventil, Schieber oder Hahn ausführen läfst. Der Zündhut wird am zweckmäfsigsten aus unverbrennlichem Material, z. B. Porcellan, hergestellt und in das Metallgehäuse H eingekittet. Der Innenraum dieses Gehäuses und des Zündhutes steht durch den Kanal B und die Oeffnung A mit dem Cylinder der Maschine in Verbindung. Das Explosivgemisch tritt bei U ein. w ist das Rückschlagventil.
Nachdem der Arbeitskolben frisches Gemisch angesaugt hat und darauf die Compression desselben bewirkt, wird der Inhalt des Kanales B und des Gehäuses H (welcher aus den vom vorhergehenden Hube zurückgebliebenen Verbrennungsgasen besteht) durch den Zündhut, an dessen glühendem Ende vorbei, und durch das Röhrchen D, sowie durch die zur Zeit offene Verschlufsvorrichtung G ausgetrieben. Sobald brennbares Gemisch an der glühenden Endfläche vorüberstreicht, entzündet es sich; aber die gebildete Flamme kann der Heftigkeit der Strömung wegen nicht zurückschlagen, und zwar so lange nicht, bis die Geschwindigkeit der Strömung unter die der Fortpflanzung der Verbrennung heruntergegangen ist. Das geschieht aber, sobald G geschlossen wird. Die Entzündung verbreitet sich in dem dann ruhenden Gemische sofort durch den Kanal B nach dem Raum A. Die Verschlufsvorrichtung G wird in bekannter Weise von der Welle der Maschine aus periodisch geöffnet und geschlossen durch Excenter oder Daumen.
Fig. 2 zeigt eine etwas abgeänderte Ausbildung des Zündapparates, die in der Hauptsache darin besteht, die periodisch sich öffnende und schliefsende Abschlufsvorrichtung G zu ersetzen durch einen kleinen Raum R am Ende des Röhrchens D. Die Gröfse dieses Raumes R kann man gegebenenfalls variabel machen, z. B. durch eine Verschlufsschraube J, welche mehr oder weniger weit hineingeschraubt wird. Den Raum R, der unter Umständen sehr klein sein kann, kann man mit einer feinen Oeffnung L mit der Atmosphäre verbinden, welche ihrerseits mit einer von Hand zu bewegenden Verschlufsvorrichtung G1, hier z. B. als Schraube mit feiner Spitze gezeichnet, versehen ist. Das Röhrchen D ist mit einem Wulst versehen dargestellt, mit welchem es sich dicht an das Innere des Zündhutes anschliefst, und in welchem Wulst nur eine enge Oeffnung K gelassen ist. Die Wirkung dieser abgeänderten Zündvorrichtung ist ganz ähnlich wie vorhin beschrieben. Bei beginnender Compression und geschlossenem Kanal L wird Gemisch von B aus an der Zündhutspitze vorbei durch das Röhrchen in den Raum R gedrängt. Das Gemisch hat infolge des allein möglichen engen
Durchganges bei K an dieser Stelle eine erhebliche Geschwindigkeit, welche das vorzeitige Rückschlagen verhindert. Zudem hat man es durch die Weite dieser Oeffnung, verglichen mit der Gröfse des Raumes R, in der Hand, den Zeitpunkt des Druckausgleiches zwischen B und R — also den Zeitpunkt der Entzündung — beliebig festzustellen. Das Gleiche erreicht man durch Veränderung der Gröfse des Raumes R. Der feine Kanal L mit seiner Verschlufsvorrichtung G1 dient dem Zwecke, nach Belieben während des Ganges der Maschine den Zeitpunkt der Entzündung zu verrücken, indem man die Verschlufsvorrichtung von Hand mehr oder weniger öffnet. Die dadurch hervorgerufene vergröfserte Heftigkeit der Strömung verursacht späteren Ausgleich der Spannungen und dementsprechend spätere Entzündung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Zündvorrichtung für Gas- und Petroleummotoren, bestehend aus dem mit dem zu entzündenden Gemisch in Verbindung stehenden, durch eine äufsere Flamme erhitzten Zündhute C und dem in diesem liegenden Rohre D, welches am äufseren Ende entweder in einen mehr oder weniger grofsen geschlossenen Raum mündet oder durch eine Oeffnung mit der äufseren Luft in Verbindung steht, welche Oeffnung gegebenenfalls durch eine von der Maschine gesteuerte Verschlufsvorrichtung periodisch offen und geschlossen gehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49028D Zündvorrichtung für Gas- und Petroleum-Kraftmaschinen Expired - Lifetime DE49028C (de)

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