DE490261C - Verfahren zur hydraulischen oder pneumatischen UEbertragung von Bewegungsgroessen eines durch hydraulischen oder pneumatischen Servo-Motor gesteuerten Regel- oder Verstellorgans auf weitere, ebenfalls durch hydraulischen oder pneumatischen Servo-Motor zu steuernde Regel- oder Verstellorgane - Google Patents

Verfahren zur hydraulischen oder pneumatischen UEbertragung von Bewegungsgroessen eines durch hydraulischen oder pneumatischen Servo-Motor gesteuerten Regel- oder Verstellorgans auf weitere, ebenfalls durch hydraulischen oder pneumatischen Servo-Motor zu steuernde Regel- oder Verstellorgane

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DE490261C
DE490261C DEA50334D DEA0050334D DE490261C DE 490261 C DE490261 C DE 490261C DE A50334 D DEA50334 D DE A50334D DE A0050334 D DEA0050334 D DE A0050334D DE 490261 C DE490261 C DE 490261C
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Askania Werke AG
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/18Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from an external source
    • G05D16/187Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from an external source using pistons within the main valve
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
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Description

  • Verfahren zur hydraulischen oder pneumatischen Übertragung von Bewegungsgrößen eines durch hydraulischen oder pneumatischen Servo-Notor gesteuerten Regel- oder Verstellorgans auf weitere, ebenfalls durch hydraulischen oder pneumatischen Servomotor zu steuernde Regel- oder Verstellorgane Bei Regelvorgängen der verschiedensten Art ist es oft notwendig oder zweckmäßig, von einem Steuerwerk, beispielsvyeise einem Differenzdruckregler oder Strahlrohrregler, aus mehrere Verstellorgane, beispielsweise Servo-Motoren, zu betätigen, die stets untereinander gleiche Bewegungsgrößen haben sollen. Diese Bedingung ist bei den bisher bekannten Regelvorrichtungen mit durch Druckluft oder Drucköl betätigten Servo-Motoren durch eine einfache Parallel- oder Hintereinanderschaltung mehrerer Zylinder nicht erfüllbar, vielmehr kann hierbei infolge der Möglichkeit eines Druckausgleichs der Kolben i edes einzelnen Zylinders eine beliebige Stellung einnehmen. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß von dem Steuerwerk der Regelvorrichtung nur ein Servo-Motor o. dgl. betätigt wird, durch dessen Bewegung oder Stellung beispielsweise vermittels eines Hilfsmotors oder einer Membrandöse ein besonderer Impuls erzeugt wird, durch den die Steuerung des zweiten oder der weiteren Servo-Motoren o. dgl. beeinflußt wird. Zu diesem Zwecke wird der Druckraum des Hilfsmotors oder der Membrandose zweckmäßig. mit dem Druckraum eines entsprechenden, an dem zweiten Servo-Motor angeordneten Hilfsmotors oder einer Membrandose verbunden, die in bekannter Weise, z. B. durch eine Schiebersteuerung mit Rückführung, die Kolbenbewegung des zweiten Servo-Motors beeinflußt. Hierdurch wird erreicht, daß der Kolben des zweiten Servo-Motors stets die gleiche Bewegung ausführt und die gleiche Stellung einnimmt wie der Kolben des Hauptmotors. Wenn mehr als zwei Servo-Motore o. dgl. vorgesehen sind, können die weiteren Motore entweder parallel zu dem zweiten Servo-Motor geschaltet werden, oder es kann auch eine Hintereinanderschaltung in der Weise erfolgen, daB durch die Kolbenbewegung des zweiten Servo-Motors wieder ein Impuls erzeugt wird, der die Steuerung des dritten Servo-Motors beeinflußt usw. .
  • Die Zeichnung zeigt schematisch eine beispielsweise Ausführungsform einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Regelvorrichtung.
  • In der Zeichnung ist a eine von einer beliebigen Flüssigkeit oder einem Gas durchströmte Leitung, in welcher die Durchflußmenge durch Verstellung einer Drosselklappe b geregelt werden soll. Zu diesem Zwecke wird die-zur Regelung dienende Meßgröße, beispielsweise der in der Leitung a auftretende Druck, durch eine Rohrleitung c auf eine Membran d übertragen, deren Ausschlag in bekannter Weise durch eine Stange e auf ein um eine feste Achse schwenkbares Strahlrohr f übertragen wird, auf welches anderseits der Druck einer Feder g einwirkt. Das Strahlrohr f wird ständig von einem durch eine Leitung 1a zugeführten Druckmittel, beispielsweise Drucköl, durchströmt. Unmittelbar unter der Ausströmöffnung des Strahlrohres f sind die düsenartigen Mündungen zweier Rohre i und k angeordnet, die zu den Hubenden des Zylinders m eines Servo-Motors geführt sind, dessen Kolben n durch ein Gestänge o mit der Drosselklappe b in Verbindung steht.
  • An dem Gestänge o ist erfindungsgemäß die Kolbenstange p eines in einem Hilfszylinder q gleitenden Kolbens Y angelenkt. Der Zylinder q ist mit Drucköl o. (dgl. gefüllt und steht durch eine Leitung s mit einem entsprechenden zweiten Hilfszylinder q1 in Verbindung, dessen Kolben r1 mit dem einen Ende eines Hebels t verbunden ist, dessen anderes.. Ende an der Kolbenstange eines in einem Zylinder in. geführten Kolbens n' angelenkt ist, auf den die Bewegungsgrößen des in dem Zylinder in gleitenden Kolbens n übertragen werden. Die Betätigung des Kolbens n1 erfolgt ebenfalls durch Drucköl o. dgl., welches durch eine von der Leitung h abgezweigte Leitung iz in die Schieberkammer v eines Kolbenschiebers w einströmt, dessen Schieberstange x mit dem Hebel t in Verbindung steht. Die Bewegung des Kolbens n' bewirkt durch ein Gestänge o1 - die Verstellung einer in einer Rohrleitung a1 angeordneten Drosselklappe b.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das durch den bekannten Strahlrohrregler gebildete Steuerwerk der Regelvorrichtung bewirkt bei der Regelung eine Verschiebung des Kolbens n in der einen oder anderen Richtung. Bei der Verschiebung des Kolbens n verschiebt sich auch. der Hilfskolben r in derselben Richtung. Die Bewegung des Kolbens r wird durch die in den Zylindern. q und q1 und in der Verbindungsleitung s befindliche Flüssigkeit auf den Kolben r' übertragen, -dessen Stellung 'und Bewegung infolgedessen auch genau -der Stellung und Bewegung des Hauptkolbens n entspricht. Durch den Kolben ri wird der zur Steuerung des Kolbens u1 dienende Kolbenschieber w betätigt. Bewegt sich beispielsweise der Kolben r1 nach rechts, so wird auch der Kolbenschieber u, nach rechts verschoben, so daß die durch die Leitung u in die Schieberkammer v geleitete Druckflüssigkeit auf die rechte Seite des Kolbens ntreten kann, der infolgedessen nach links verschaheri. wird. Bei der Verschiebung des Kolbens n:' bewirkt der mit der Kolbenstange des Kolbens nl verbundene Gestängehebel in bekannter Weise eine selbsttätige Rückführung des Kolbenschiebers w in die Abschlußstellung. Da der Kolben n1 durch den Kolben r1 gesteuert wird, entspricht auch seine Stellung und Bewegung stets der Stellung und Bewegung des durch das Steuerwerk der Regelvorrichtung gesteuerten Hauptkolbens n, es findet also eine zwangläufige Übertragung der Bewegungsgrößen des Kolbens n auf den Kolben n- statt.' Die beschriebene Einrichtung betrifft einen Fall, bei welchem es sich darum handelt, eine gleichförmige Bewegung von nur zwei V erstellorganen zu erzielen. Die Anordnung kann jedoch natürlich auch so getroffen werden, daß eine beliebig größere Anzahl von Verstellorganen von dem durch das Steuerwerk gesteuerten Verstellorgan aus in der beschriebenen Weise betätigt werden, und zwar können die weiteren Verstellorgane in der Weise hintereinandergeschaltet werden, daß die Bewegung des zweiten Kolbens n1 in entsprechender Weise wie bei dem Kolben n zur Erzeugung eines den dritten Kolben steuernden Impulses benutzt wird, oder es können die weiteren Verstellorgane auch parallel zu dem zweiten Ver stellor gan geschaltet werden. Der zur Übertragung der Bewegungsgrößen der Verstellorgane dienende Impuls kann natürlich anstatt durch die Verschiebung eines in einem flüssigkeitsgefüllten Zylinder gleitenden- Kolbens auch auf andere Weise, beispielsweise durch Membrandosen o. dgl., erzeugt und übertragen Urerden, des weiteren ist auch die Ausführungsform der Verstellorgane und des das Hauptverstellorgan- steuernden Steuerwerks beliebig.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE z. Verfahren zur -Übertragung der Bewegungsgrößen eines Regel- oder Verstellorgans auf weitere hintereinander oder parallel angeordnete Regel- oder Verstellorgane, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung des von dem Steuerwerk der Regelvorrichtung betätigten Verstellorgans ein Impuls erzeugt wird, der zur Steuerung des zweiten oder der weiteren Verstellorgane benutzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Hintereinanderschaltung der Verstellorgane durch die Bewegung jedes vorhergehenden Verstellorgans ein zur Steuerung des folgenden Verstellorgans dienender Impuls erzeugt wird.
  3. 3. Vorrichtung- zurAusführung des Verfahrens nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB durch die Bewegung eines beispielsweise durch einen --Strahlrohrregler gesteuerten Servo-Motors o. dgl. ein Hilfsmotor oder -eine Membrandose betätigt wird, die ein oder mehrere entsprechende Organe betätigt, die ihrerseits beispielsweise vermittels einer Schiebersteuerung das zweite oder die weiteren Verstellorgane steuern.
DEA50334D 1927-03-17 1927-03-17 Verfahren zur hydraulischen oder pneumatischen UEbertragung von Bewegungsgroessen eines durch hydraulischen oder pneumatischen Servo-Motor gesteuerten Regel- oder Verstellorgans auf weitere, ebenfalls durch hydraulischen oder pneumatischen Servo-Motor zu steuernde Regel- oder Verstellorgane Expired DE490261C (de)

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