DE490209C - Sprechmaschine mit eingebautem Trichter - Google Patents

Sprechmaschine mit eingebautem Trichter

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DE490209C
DE490209C DEH117699D DEH0117699D DE490209C DE 490209 C DE490209 C DE 490209C DE H117699 D DEH117699 D DE H117699D DE H0117699 D DEH0117699 D DE H0117699D DE 490209 C DE490209 C DE 490209C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Sprechmaschine mit eingebautem Trichter Die vorliegende Erfindung besteht im wesentlichen in der Vereinigung eines mit Filz umkleideten, an sich bekannten Schalltrichters aus Metall mit einem ihn umgebenden, an sich ebenfalls bekannten Resonanzraum aus Holz. Dadurch soll eine Tonveredlung erzielt werden, die auf die bekannte Tatsache zurückzuführen ist, daß Metall bei bestimmten Gattungen von Instrumenten besser anspricht als Holz. Durch Vereinigung der Metall- und Holzschwingungen- ist es möglich, beispielsweise beim Wiedergeben von Orchestervorführungen die einzelnen Instrumente untereinander zu unterscheiden. Zur Dämpfung der Nebengeräusche sieht die Erfindung außen auf dem Trichter auf die Läng(# desselben einen Filzbelag vor, wie es an sich bekannt ist.
  • Bei dem Erfindungsgegenstand soll also durch das Zusammenwirken der von den Holzplatten und der von dem Metalltrichter erzeugten Resonanz die erwähnte Tonveredlung erzielt werden. Der Trichter ist in an sich bekannter Weise an seiner Mündung abgeschrägt um dadurch eine bessere Vereinigung der in dem Resonanzkasten erzeugten Schwingungen mit den aus dem Trichter strömenden Schwingungen zu bewirken.
  • Die Sprechmaschine ist an einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen waagerechten Querschnitt nach Linie i-i der Abb.:2 und Abb. ?- einen senkrechten Querschnitt nach Linie:2-2 der Abb. i.
  • In dem Gehäuse, dessen Boden mit a, dessen Seitenwände mit b und b, dessen Rückwand mit c, dessen wegnehmbare und schalldurchlässige Vorderwand mit d und dessen Decke mit e bezeichnet ist, wird durch die Wand f ein Resonanzkasten g gebildet, in welchen die abgeschrägte Mündung des Schalltrichters lt hineinragt. Letzterer ist mit einer Umkleidung i aus Haarfilz versehen. Diese Umkleidung i wird mit dem Schalltrichter h durch Verkleben verbunden. Als Klebemittel dient z. B. ein Lack, vorzugsweise der bekannte Fußbodenglanzlack. Der Schalltrichter selbst ist aus dünnem Blech, z.B. Messingblech, von etwa o,2 mm Stärke hergestellt. Seine gegenüber der wegnehmbaren Wand d befindliche Mündung ist auf dem Boden a. des Sprechmaschinengehäuses mit einer Schraube, einem Stift k o. dgl. festgemacht. Das enge Ende des Schalltrichters h ist in das Lager 1 des Tonarmes m der Sprechmaschine eingeführt. Die, Aufhängung geschieht, wie in Abb. i angedeutet ist, durch Drückerl des engen Trichterendes gegen die Innenwandung des Tonarmlagers. Infolge dieser Befestigung hangt der Schalltrichter ib im Gehäuse frei bis auf sein weiteres Ende. das mit der Filzumkleidung i auf dem Boden a des Gehäuses ruht, so daß also eine Berührung des Metalls mit dem Boden des Sprechmaschinengehäuses vermieden ist. Die Mündung des Schalltrichters h bildet mit der Vorderwand d des Sprechniaschinengehäuses, wie es bei anderen Sprechmaschinen bekannt ist, einen Winkel, um den Schallwellen einen möglichst ungehinderten Übertritt aus dem Trichter lt in den Resonanzkasten g zu gestatten. Die Wand f, durch welche der Resonanzkasten g im Sprechrnaschinengehäuse gebildet ist, ist so angeordnet, daß sie die, Filzun*leidung 1 nicht berührt. Im übrigen ist der Schalltrichter auch mit Abstand von der Seitenwand b' des Gehäuses aufgehängt.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, den Boden a-, die Seitenwände b, b' und die Rückwand c des Sprechmaschinengehäuses aus Sperrholz, und zwar aus Sperrweichholz herzustellen. Die genannten Teile des Sprechmaschinengehäuses sind zweckmäßig nicht stärker als 6 mm; seine Decke e wird zweckmäßig aus doppelt so starkem Sperrweichholz hergestellt. In Abb. i ist mit strichpunktierten Linien das Werk n zum Antreiben des Schallplatten-,tellers dargestellt, der auf dem Zapfen o des Werkes n. Aufnahme findet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH'. Sprechmaschine mit in einen Resonanzkasten eingebautem Trichter, dadurch gekennzeichnet, daß in den an sich bekannten, aus schwingenden Holzplatten (d, f) bestehenden Resonanzkasten (g) ein an sich ebenfalls bekannter dünner Metalltrichter (h) mit abgeschrägter Mündung hängend eingebaut ist, der bis an seine Mündung außen mit einer Filzumkleidung (i) versehen ist, so daß die durch die Filzumkleidung (i# gedämpften, die Nadelgeräusche aufzehrenden Tonschwingungen des Metalltrichters (h) mit den Tonschwingungen der Holzplatten (d, f) des Resonanzkastens (g) zusammen wirken.
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