AT155765B - In eine Schallwand eingebauter Flachlautsprecher. - Google Patents

In eine Schallwand eingebauter Flachlautsprecher.

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AT155765B
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Telefunken Gmbh
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  In eine Schallwand eingebauter   Flachlautsprecber.   



   Neuerdings sind Lautsprecher geringer Bautiefe (kleiner als 6 cm) bekanntgeworden, die ins- besondere bei behelfsmässigen Installationen in Hallen, Museen od. dgl. benutzt werden. Diese Laut- sprecher heben sich kaum von den Wänden ab und beeinträchtigen daher den ästhetischen Eindruck des Raumes, in dem sie angeordnet sind, praktisch gar nicht, selbst wenn solche Lautsprecher in grösserer
Zahl vorhanden sind. 



   Bei der Anbringung dieser Lautsprecher an den Wänden eines Raumes haben sich jedoch gewisse
Nachteile infolge der reflektierenden Eigenschaften der Wände herausgestellt. Nähert man einen in eine Schallwand eingebauten Flachlautsprecher einer schallreflektierenden Wand (Mauer, Holzwand   od. dgl. ), so tritt eine Beeinflussung des Frequenzganges des Lautsprechers ein. Der Schalldruck eines   frei aufgehängten in eine Schallwand eingebauten Flachlautsprechers, der von 130 bis 800 Hertz annähernd konstant war, wurde bei Annäherung der Schallwand an die reflektierende Wand bis auf   2'5   cm Abstand unterhalb 400 Hertz auf etwa den vierten Teil herabgesetzt. Über 400 Hertz erhöhte sich der Schalldruck auf das Doppelte.

   Diese Herabsetzung der tiefen und Erhöhung der mittleren Lagen ist ausserordentlich störend, da das Ohr den Mangel an tiefen Tönen, der noch betont wird durch das Hervortreten der mittleren Lagen, unangenehm empfindet. 



   Es ist bereits bekannt, störende   Eigenschwingungen   bei Lautsprechern dadurch zu dämpfen, dass man hinter die Membran Watteflocken od. dgl. brachte, so dass eine Dämpfung zu grosser Amplituden   erzielt wurde. Ferner ist bekannt, in Räumen mit starkem Nachhall die Wände mit stark absorbierendem   Werkstoff zu belegen, um dadurch die Nachhalleigenschaften des Raumes zu beeinflussen. 



   In   ähnlicher Weise   wird nun bei in eine   Schallwand   eingebauten, an einer reflektierenden Wand angeordneten Lautsprechern die durch die Reflexion bedingte störende Beeinflussung des Frequenzganges gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass zwischen Schallwand und reflektierender Wand dämpfende Stoffe vorgesehen sind. 



   Es kann auch die Schallwand   kastenähnlieh   ausgebildet sein und der Zwischenraum zwischen Schallwand und reflektierender Wand durch einen Absorptionswerkstoff, wie Watte, Schlackenwolle od. dgl., ausgefüllt werden. Der Raum hinter der Membran selbst bleibt aber im Gegensatz zu den obenerwähnten   Membrandämpfungsanordnungen   frei. 



   Die Abbildung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. 



   Der Flachlautsprecher   1   ist in eine Schallwand 2 eingesetzt, die mittels der Abstützung 3 an der reflektierenden Wand 4 anliegt. Die AbstÜtzung 3 kann aus einzelnen Stützen ausgebildet sein. 



  Sie kann aber auch vollkommen geschlossen sein und die Schallwand gegen die reflektierende Wand so abstützen, dass ein kastenförmiges Gebilde entsteht. In den Raum 5 zwischen Schallwand 2 und reflektierender Wand 4 wird der dämpfende Werkstoff (Watte, Sehlackenwolle od. dgl.) gebracht. 



  Wenn die abstützenden Teile 3 als freie Stützen ausgebildet sind, muss das Dämpfungsmaterial durch Kleben oder durch Herumziehen eines Streifens aus starkem Papier, Textilstoffen, wie Gaze od. dgl., vor dem Herausfallen gesichert werden. 



   Wenn auch der Gegenstand der Erfindung bei Lautsprechern geringer Bautiefe von besonderer Bedeutung ist, so machen sich unter Umständen die erwähnten Vorteile auch an Lautsprechern grösserer Bautiefe bemerkbar.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. In eine Schallwand eingebauter, an einer reflektierenden Wand (z. B. der Wand des Vor- führraumes, einer Mauer, Holzwand od. dgl. ) angeordneter Lautsprecher, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schallwand und der reflektierenden Wand dämpfende Stoffe vorgesehen sind.
    2. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallwand kastenartig ausgebildet und dass der Zwischenraum zwischen Schallwand und reflektierender Wand, mit Aus- nahme des unmittelbar zwischen Membran und reflektierender Wand befindlichen Teiles, mit Dämpfungs- stoffen gefüllt ist.
    3. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende Wand an den Stellen, an denen ihr die Schallwand gegenüberliegt, mit dämpfenden Stoffen belegt ist. EMI2.1
AT155765D 1936-10-07 1937-09-24 In eine Schallwand eingebauter Flachlautsprecher. AT155765B (de)

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