DE490105C - Verfahren zur Dampferzeugung unter Ausnutzung von Abfallwaerme und der bei einem Loesungsvorgang frei werdenden Waermemenge - Google Patents

Verfahren zur Dampferzeugung unter Ausnutzung von Abfallwaerme und der bei einem Loesungsvorgang frei werdenden Waermemenge

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DE490105C
DE490105C DES75424D DES0075424D DE490105C DE 490105 C DE490105 C DE 490105C DE S75424 D DES75424 D DE S75424D DE S0075424 D DES0075424 D DE S0075424D DE 490105 C DE490105 C DE 490105C
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Expired
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DES75424D
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Inventor
Hans Gleichmann
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DRUCKTRANSFORMATOREN KOENEMANN
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DRUCKTRANSFORMATOREN KOENEMANN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/20Methods of steam generation characterised by form of heating method using heat evolved in a solution absorbing steam; Soda steam boilers

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Description

  • Verfahren zur Dampferzeugung unter Ausnutzung von Abfallwärme und der bei einem Lösungsvorgang frei werdenden Wärmemenge Im Patent 450 185 ist ein Verfahren zur Dampferzeugung beschrieben, bei dem gleichzeitig Abfallwärme und Lösungswärme zur Bildung von Dampf benutzt werden. Bei dieser Dampferzeugung entsteht eine verdünnte Lösung, die durch Wärmezufuhr wieder konzentriert wird. Beim Konzentrationsvorgang wird dampfförmiges Lösungsmittel frei, das als Gebrauchsdampf gewonnen wird. Dieses dampfförmige Lösungsmittel ist hoch überhitzt. Um seine Überhitzung auf ein für die Maschine zulässiges Maß zu begrenzen und gleichzeitig den thermischen Wirkungsgrad der Anlage zu heben, wird gemäß der Erfindung ein Teil der Überhitzungswärme dazu verwendet, um den Wärmeinhalt des gesamten Dampfes niedrigeren Druckes, der in der Anlage umläuft, zu erhöhen. Dieser setzt sich zusammen aus dem Dampf, der durch die im Mischer frei werdende Wärmemenge erzeugt wird, und aus dem dampfförmigen Lösungsmittel selbst, nachdem es z. B. in einer Kraftmaschine entspannt worden ist. Es werden also sowohl die aus der Hochdruckmaschine austretenden Abdampfmengen als auch die durch die Lösungswärme im Mischer i erzeugten Dampfmengen in einer Leitung vereinigt und einer WärmeaustauscUvorrichtung zugeführt, in der ihnen aus dem ausgeschiedenen dampfförmigen und überhitzten Lösungsmittel Wärme zugeführt wird.
  • In der Abbildung ist das Sinnbild einer nach diesem Verfahren arbeitenden Anlage dargestellt. In dem Mischer i wird durch eine Leitung 3 Abdampf einer Kraftmaschine z in die darin befindliche Lösung eingeleitet. Die sich hierbei verdünnende Lösung wird von der Pumpe q. durch eine Leitung 5 abgesaugt und über einen Wärrneaustauscher 6 in den Verdampfer 7 gedrückt, der als durch einen Brenner 8 beheizte Rohrschlange ausgebildet ist. Das in der Rohrschlange 7 entstehende Gemisch aus konzentrierter Lösung und dampfförmigem Lösungsmittel gelangt in einen Abscheider 9, von dem einerseits eine Dampfleitung io, anderseits eine Rückleitung i i für die konzentrierte Lauge abgezweigt sind. Die Leitung i i führt ebenfalls über den Wärmeaustauscher 6 und von da zum Arbeitszylinder der Pumpe q., in dem die unter hohem Druck stehende Lauge bis auf den Mischerdruck herunter arbeitet, dem sie durch eine Leitung 12 zufließt. z3 ist eine zusätzliche Kraftmaschine zur Pumpe q.. Aus der Leitung io wird das dampfförmige Lösungsmittel einer Kraftmaschine 1 ¢ zugeführt, die es durch die Leitung 15 verläßt.
  • Im Mischer i ist eine Rohrschlange 17 angeordnet, die von einer Pumpe 16 über die Leitung 18 gespeist wird. Der sich in ihr entwickelnde Dampf gelangt in eine Leitung i9. Erfindungsgemäß vereinigen sich die Leitungen 15 und i9 zu einer Leitung 2o, die zu einem Wärmeaustauscher 21 führt, in dem sie in eine Rohrschlange 22 mündet. An dem Wärmeaustauscher 21 ist die Leitung io angeschlossen, so daß also der Austauscher 21 vorn hochüberhitzten dampfförmigen Lösungsmittel durchströmt wird. Dieses gibt einen Teil seiner Überhitzungswärme ab und wird erst dann durch die Leitung 23 in die Kraftmaschine 14 geleitet. Von der Rohrschlange 22 führt eine Leitung 24 nach der Kraftmaschine 2. Zwischen die Pumpe 16 und die Rohrschlange 17_ sind zwei Vorwärmer 25 und 26 eingeschaltet, die durch die Leitung 27 und 28 Dampf aus der Kraftmaschine 2 erhalten. Deren Abdampf gelangt durch eine Leitung 29 zum Kondensator 3o und das Kondensat zu einem Sammelbehälter 31, aus dem es die Pumpe 16 ansaugt und wieder in den Kreislauf hineinbringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur @ Dampferzeugung unter Ausnutzung von Abfallwärme und der bei einem Lösungsvorgang frei werdenden Wärmemenge nach Patent q.50185, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem im Wärmeaustauscher (i) erzeugten Dampf auch dem übrigen, in der Stufe niederer Spannung umlaufenden Dampf Wärme aus dem ausgeschiedenen dampfförmigen und überhitzten Lösungsmittel zugeführt wird.
DES75424D 1926-06-24 1926-06-24 Verfahren zur Dampferzeugung unter Ausnutzung von Abfallwaerme und der bei einem Loesungsvorgang frei werdenden Waermemenge Expired DE490105C (de)

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