DE449696C - Waermeumformeranlage - Google Patents

Waermeumformeranlage

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DE449696C
DE449696C DES75916D DES0075916D DE449696C DE 449696 C DE449696 C DE 449696C DE S75916 D DES75916 D DE S75916D DE S0075916 D DES0075916 D DE S0075916D DE 449696 C DE449696 C DE 449696C
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DE
Germany
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solvent
solution
pump
wheel
converter system
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Expired
Application number
DES75916D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Abendroth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/20Methods of steam generation characterised by form of heating method using heat evolved in a solution absorbing steam; Soda steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Wärmeumformeranlage. Man kann Wärme dadurch auf ein höheres Temperaturniveau heben, daß man das Mittel, dessen Wärme gehoben werden soll, als Lösungsmittel in eine konzentrierte Lösung einleitet. Ist das Lösungsmittel dampfförmig, so gelingt es, durch dieses Verfahren auch die Verdampfungswärme auf ein höheres Temperaturniveau zu heben und hierdurch den thermischen Wirkungsgrad eines Kreisprozesses zu verbessern. Die verdünnte Lösung wird in einem Eindampfer wiederkonzentriert, wobei das ausgetriebene dampfförmige Lösungsmittel als Gebrauchsdampf zur weiteren Verwendung gewonnen wird.
  • Für die Durchführung des eben beschriebenen Verfahrens ist es wesentlich, daß während des eigentlichen Umformungsvorganges eine innige Mischung aus Dicklauge und Lösungsmittel erzeugt wird. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, d'aß die Dicklauge durch ein Schaufelrad zerstäubt wird. Trifft der Strahl der Dicklauge auf die Schaufeln dieses Rades auf, so wird er in lauter kleine Teilchen zerlegt, also seine Oberfläche stark vergrößert und hierdurch eine Beschleunigung des Mischvorganges erzielt. Der Mischvorgang kann. noch dadurch beschleunigt werden, _ daß man das Lösungsmittel durch Düsen gegen :die zerstäubte konzentrierte Lösung einbläst, also auch seine Oberfläche auflöst.
  • In der Abbildung ist das Schema einer Wärmeumformeranlage dargestellt, die die neue Anordnung zeigt. Die Wärmeumformung geht in einem Mischer i vor sich, in den Abdampf aus der Kraftmaschine a eingeleitet wird. Die im Mischer i frei werdende Wärmemenge wird an ein Rohrsystem 3 abgegeben, in dem Dampf niederer Spannurig erzeugt wird, der über die Leitung q. der Kraftmaschine z zugeführt wird. 5 ist die von der Kraftmaschine z nach dem Mischeri führende Abdampfleitung; 6 und 7 sind Entnahmeleitungen, die nach Vorwärmern 8 und 9 führen, in denen das durch .eine. Pumpe io aus einem Speisewasserbehälter i i geförderte Speisewasser für den Dampferzeuger 3 vorgewämnt wird. 12 ist der Kondensator für den Restdampf der Maschine 2. Die im Mischer i anfallende Dünnlauge wird durch eine Pumpe 13 abgesaugt und über einen Wärmeaustauscher 14 in das durch einen Brenner 15 beheizte Rohrsystem 16 gedrückt. Hierin entsteht durch den Eindampfungsvorgang ein Gemisch aus konzentrierter Lösung (Dicklauge) und dampfförmigem Lösungsmittel, das in einem Dampfabscheider in seine beiden Bestandteile zerlegt wird. Das ausgeschiedene dampfförmige Lösungsmittel wird über eine Speiseleitung 18 zur Maschine i9 geführt und deren durch die Leitung 2o abgehender Abdampf mit dem in der Leitung 4 ankommenden Dampf vermischt. 21 ist ein überhitzer, in dem der Niederdruckdampf vor Zufuhr zur Kraftmaschine 2 überhitzt wird. Die im Ausscheder 17 anfallende Dicklauge wird über die Leitung 22 dem Wärmeaustauscher 14 und die Leitung 23 einer Düse 24 zugeführt, aus der sie gegen ein Schaufelrad 25 strömt. Dieses wird in Drehung versetzt und zerstäubt den aus der Düse 24 kommenden Laugestrahl, während der durch die Leitung 5 kommende Abdampf der Maschine 2 durch ein Düsensystem 26 gegen die zerstäubte Lösung geblasen wird, so daß eine gute Mischung beider Teile erreicht und dadurch der Mischvorgang beschleunigt wird.
  • Die Abbildung zeigt gleichzeitig eine Möglichkeit, wie das Druckgefälle der aus dem Ausscheider 17 kommenden konzentrierten Lösung verwertet werden kann. Das Schaufel- 35 rad 25 ist als Turbinenrad ausgebildet, däs die Pumpe 13 antreibt, so daß für die erforderliche Pumpenarbeit nur eine verhältnismäßig kleine Zusatzmaschine erforderlich ist, die die Reibungsverluste deckt. 40

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wärineumformeranlage, bei der eine Lösung abwechselnd konzentriert und durch Einleiten eines Lösungsmittels wieder verdünnt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer guten Mischung von Lösungsmittel und konzentrierter Lösung ;diese unter Druck gegen ein Schaufelrad gespritzt und hierdurch zerstäubt wird, wobei gegebenenfalls das Lösungsmittel durch an sich bekannte düsenartige Öffnungen gegen die durch das Schaufelrad zerstäubte Lösung geblasen wird.
  2. 2. Anlage nach Anspruch -3, bei der im Eindampfer ein höherer Druck herrscht als im Mischer, dadurch gekennzeichnet, daß das Zerstäuberrad als Turbinenrad ausgebildet und mit der Pumpe gekuppelt ist, die die verdünnte Lösung auf den Druck des Eindampfers bringt.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Pumpe eine weitere Kraftmaschine gekuppelt ist, die die von der Laugeturbine nicht gedeckte Pumpenleistung liefert.
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