DE489883C - Rohrverbindung durch Muffenstuecke mit Feder und mit unterschnittener Nut fuer eine elastische Dichtungsscheibe - Google Patents
Rohrverbindung durch Muffenstuecke mit Feder und mit unterschnittener Nut fuer eine elastische DichtungsscheibeInfo
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- DE489883C DE489883C DES77534D DES0077534D DE489883C DE 489883 C DE489883 C DE 489883C DE S77534 D DES77534 D DE S77534D DE S0077534 D DES0077534 D DE S0077534D DE 489883 C DE489883 C DE 489883C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L19/00—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
- F16L19/02—Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member
- F16L19/0212—Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means
- F16L19/0218—Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means comprising only sealing rings
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Description
- Rohrverbindung durch Nuffenstücke mit Feder und mit unterschnittener Nut für eine elastische Dichtungsscheibe Gegenstand der Erfindung ist eine Rohrverbindung durch Muffenstücke mit Feder und mit einseitig oder beiderseitig unterschnittener Nut für eine elastische Dichtungsscheibe und eine hierbei verwendbare Vorrichtung zur Einführung der Dichtungsscheibe.
- Die elastischen Dichtungen, meistens Lederringe, sind in den Breitenabmessungen etwas größer als die unterschnittene Nut. In diese wird die Lederscheibe bisher mit einem Hammer, nötigenfalls unter Benutzung eines ringförmigen Treibeisens, eingeschlagen. Dabei wird der breitere Lederring an den scharfen Nutoberkanten außen und innen beschädigt und abgeschert, so daß er nicht mit der erforderlichen Spannung in der Nut festsitzt. Die Ringe schrumpfen ein, namentlich in heißen und trocknen Grubenbauten, fallen bei dem häufig notwendigen Umbau der Rohrleitungen heraus und gehen verloren. Die Rohre werden dann infolge der Unaufmerksamkeit der nicht fachmännisch gebildeten Arbeiter häufig ohne Dichtungsringe verlegt, was große Verluste an Druckmittel zur Folge hat.
- Es besteht deshalb ein dringendes Bedürfnis, die Dichtungsringe in die unterschnittene Nut ohne Beschädigung durch die scharfen Nutkanten einzupressen. Dies geschieht nach der Erfindung dadurch, daß vor den sich gegeneinander nach außen verjüngenden beiderseitigen kegelförmigen Nutbegrenzungsflächen Führungsflächen entgegengesetzter Neigung fest oder abnehmbar -angebracht werden, die die oberen scharfen Nutbegrenzungskanten beseitigen oder verdecken. Die sich nach außen erbreiternden festen Nutverlängerungen bilden gleichzeitig eine gute Führung für die zweckmäßigerweise ihrer Form angepaßte Feder des anderen Muffenstückes beim Zusammenfügen und Verbinden der Rohrschüsse. Die Führungsflächen können bei entsprechender Bearbeitung als zusätzliche Dichtungsflächen dienen, wenn sie in solchem Abstande mit den Seitenflächen der Feder des anderen Muffenstückes Bleichlaufen, daß diese an ihnen zur Anlage kommen, bevor der Dichtungsring ganz verschlissen ist. Diese Flächen übernehmen dann auch die Dichtung beim Fehlen des Dichtungsringes. Die Vorführung hat auch noch den Vorteil, daß die Dichtungsringe besser vor Beschädigung bei der rauhen Behandlung im Betriebe während des häufigen Ein- und Ausbaues der Rohrleitungen geschützt sind.
- Bei den vorhandenen Rohrleitungen mit einseitig oder beiderseitig unterschnittenen Dichtungsnuten kann. man die Dichtungsringe in der gleichen Weise unter Verwendung einer abnehmbaren Vorrichtung einführen. Diese kann z. B. aus zwei an der Rohrmuffe befestigten Führungsstücken mit ringförmigen, einander zugekehrten Ansätzen solchen gegenseitigen Abstandes bestehen, daß sie den sich bis zur Nutbreite verjüngenden Führungsschlitz für das Eintreiben des Dichtungsringes begrenzen.
- In der Abb. z der Zeichnung ist im Längsschnitt die bisher gebräuchliche, in den Abb. 2 und 3 in den gleichen Schnitten die neue Dichtungsart dargestellt.
- Nach der bisher üblichen Anordnung (Abb. i) werden an beiden zu verbindenden Rohren a Muffenstücke b und c mit Nut für die federnde Dichtungsscheibe e und mit Feder c3 angebracht, die mittels der Überwurfmutter d, z. B. durch Hammerschläge gegen die Nocken d3, zusammengepreßt werden. Die Nut ist einseitig oder beiderseitig mit unterschnittenen kegelförmigen Seitenflächen e1 und e2 versehen, die mit der Stirnfläche scharfe Ringkanten y1 und y2 bilden. Als Dichtung e dient meist eine Lederscheibe, deren Breite innen und außen etwas größer ist als die betreffende Nutabmessung. Beim Eintreiben wird der Lederring an den scharfen Rändern y1 und y2 der Nut abgeschert, ist daher nicht fest eingespannt und geht beim Auseinandernehmen der Rohrleitung leicht verloren.
- Nach der Erfindung (Abb. 2) werden zur Vermeidung dieses Übelstandes an die sich nach außen gegeneinander verjüngenden Nutbegrenzungsflächen ei und e2 Führungsflächen b1 und b2 entgegengesetzter Neigung angeschlossen. Ein. Lederring von größerer Breite als die Nut wird dann beim Eintreiben infolge der sich nach innen verjüngenden kegelförmigen Führungsflächen bl und b2 unter Stauchen des Querschnitts in der Durchmesserrichtung zusammengepreßt. Nach Überschreiten der geringsten Nutbreite an den Punkten P1 und P2 dehnt sich der Dichtungsring e wieder aus und verspreizt sich mit bleibender Spannung gegen die Schrägflächen e1 und e2. Er kann deshalb auch bei starkem Eintrocknen des Leders nicht herausfallen, sondern bleibt dauernd fest eingespannt.
- Die sich nach außen erbreiternden Führungsnuten des Muffenstückes b bilden beim Zusammenfügen und Verbinden der Rohre eine gute Führung für die Federn c3, namentlich wenn diese entsprechend der Nutform nach außen verjüngt sind. Die Federkanten setzen sich dann, selbst bei großen Toleranzen, nicht auf die Nutkanten auf, und die Nut- und Federflächen können roh gegossen oder roh gepreßt bleiben, wodurch . an Bearbeitungskosten gespart wird. In der Regel ist hierbei der Spielraum zwischen den Nutkegelflächen b1 und b2 und den Federkegelfläehen cl und c2 so groß, daß diese Flächen nicht zur Berührung kommen. Sind. diese Flächen aber sauber abgedreht und eingeschliffen, so können sie, bei stark abgeschlissener Lederscheibe, die Dichtung teilweise mit übernehmen. Es sind dann außer der Dichtungsscheibe e noch zwei metallische Dichtungen bljcl und b2/c2, also im ganzen drei Dichtungen, vorhanden. Da die metallischen Dichtungen wegen der rauhen Behandlung im Grubenbetriebe wenig wirksam bleiben und höchstens frisch eingeschliffen völlig dicht sind, muß der Abstand der Fläche b,/b2 und cl/c. so bemessen werden, daß der Lederring nie ganz verschleißen kann. Nötigenfalls muß er dann rechtzeitig durch einen neuen ersetzt werden.
- Man kann die Dichtung aber auch bei der üblichen Ausbildung der Rohrleitungen nach der Abb. i in die einseitig oder beiderseitig unterschnittene Nut ohne Beschädigung einführen, wenn man die scharfen Kanten yl und r2 durch eine abnehmbare Vorrichtung während des Einpressens des Lederringes verdeckt, muß dann aber auf die sonstigen Vorteile der Führungsflächen bi und b2 verzichten.
- Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise in der Abb. 3 dargestellt. Sie ist zweiteilig und besteht aus einem mit- einem Zapfen in das Rohrende eingreifenden inneren Führungsstück f und einem mit Innengewinde auf das Kordelgewinde des Muffenstückes b geschraubten äußeren Führungsstück f1. Beide haben an der Muffen- und Rohrstirnfläche anliegende ringförmige Ansätze solchen gegenseitigen Abstandes, daß zwischen ihnen die sich nach innen bis zur oberen Breite der Dichtungsnut verjüngenden Führungsschlitze für das Eintreiben des Dichtungsringes entstehen. Die einander zugekehrten kegelförmigen Endflächen bll und b21 verdecken dann die scharfen oberen Kanten der unterschnittenen Nut, so daß die Beschädigung des Lederringes beim Eintreiben wie bei der festen Führung durch die Kegelflächen b1 und b2 nach der Abb. 2 verhindert ist. Der Schlitz kann bei der Vorrichtung aber länger sein, weshalb der Dichtungsring hier allmählicher zusammengepreßt und noch weniger leicht beschädigt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Rohrverbindung durch Muffenstücke mit Feder und reit unterschnittener Nut für eine elastische Dichtungsscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die nach außen verjüngenden kegelförmigen Nutbegrenzungsflächen (er, e2) Führungsflächen (b1, b2) entgegengesetzter Neigung fest oder abnehmbar zur Einführung des Dichtungsringes (e) ohne dessen Beschädigung anschließen.
- 2. Rohrverbindung nach dem Anspruch i, gekennzeichnet durch Führungs- und Anlageflächen (cl, c2) an den Federenden des einen Muffenstückes (c) in solchem Abstande gleichlaufend den Führungsflächen (b1, b2) des anderen Muffenstückes, daß jene Flächen daran zur Anlage kommen, bevor der Dichtungsring (e) ganz verschlissen ist.
- 3. Vorrichtung zur Einführung der elastischen Dichtungsscheibe nach dem Anspruch r ohne Beschädigung in die einseitig oder beiderseitig unterschnittene Ringnut der üblichen Muffenstücke, bestehend aus einem mit einem Zapfen in das Rohrende greifenden inneren Führungsstück (f) und einem mit Innengewinde versehenen und auf das äußere Kordelgewinde des Muffenstückes (b) geschraubten äußeren Führungsstück (fi), die beide an der Muffenstirn anliegende ringförmige Ansätze solchen gegenseitigen Abstandes haben, daß zwischen ihnen die sich .von außen bis zur oberen Breite der Dichtungsnut verjüngenden Führungsschlitze für das Eintreiben des Dichtungsringes ohne dessen Beschädigung entstehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES77534D DE489883C (de) | 1926-12-17 | 1926-12-17 | Rohrverbindung durch Muffenstuecke mit Feder und mit unterschnittener Nut fuer eine elastische Dichtungsscheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES77534D DE489883C (de) | 1926-12-17 | 1926-12-17 | Rohrverbindung durch Muffenstuecke mit Feder und mit unterschnittener Nut fuer eine elastische Dichtungsscheibe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE489883C true DE489883C (de) | 1930-01-23 |
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ID=7506867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES77534D Expired DE489883C (de) | 1926-12-17 | 1926-12-17 | Rohrverbindung durch Muffenstuecke mit Feder und mit unterschnittener Nut fuer eine elastische Dichtungsscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE489883C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2646996A (en) * | 1948-10-09 | 1953-07-28 | Chiksan Co | Union |
| US11143339B2 (en) * | 2018-11-13 | 2021-10-12 | Praher Plastics Canada Ltd. | Coupling for fluid conduits |
-
1926
- 1926-12-17 DE DES77534D patent/DE489883C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2646996A (en) * | 1948-10-09 | 1953-07-28 | Chiksan Co | Union |
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