DE48985C - Vulkanisirapparat - Google Patents

Vulkanisirapparat

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DE48985C
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Germany
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steam
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screw
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48985D
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English (en)
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J. WlRTH in Paris, 48 Rue de Malte
Publication of DE48985C publication Critical patent/DE48985C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C35/00Heating, cooling or curing, e.g. crosslinking or vulcanising; Apparatus therefor
    • B29C35/02Heating or curing, e.g. crosslinking or vulcanizing during moulding, e.g. in a mould
    • B29C35/0227Heating or curing, e.g. crosslinking or vulcanizing during moulding, e.g. in a mould using pressure vessels, e.g. autoclaves, vulcanising pans
    • B29C35/0233Heating or curing, e.g. crosslinking or vulcanizing during moulding, e.g. in a mould using pressure vessels, e.g. autoclaves, vulcanising pans the curing continuing after removal from the mould

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 39: Horn, Elfenbein und plastische Massen.
J. WIRTH in PARIS. Vulcanisirapparat
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. December 1888 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Vulcanisirapparat, welcher es gestattet, dafs man während des Vulcanisirens die Form herausnehmen und untersuchen kann, ohne dafs die Dampfspannung verloren geht und ohne dafs dabei die Form aus einander geht.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. ι einen Längsschnitt durch den Apparat, Fig. 2 eine Ansicht des oberen Theiles und Fig. 3 einen Quer-, schnitt durch denselben. Fig. 4 und 5 zeigen den Verschlufsdeckel der Cuvette und Fig. 6 bis 11 die einzelnen Theile der Form.
Bei den bisher bekannten Apparaten hingen der Dampferzeuger 'und der Dampfraum so zusammen, dafs beim Besichtigen der Form der vorhandene Dampf verloren ging, oder es war der Dampfraum mit dem Dampferzeuger durch ein Rohr verbunden, so dafs beim Besichtigen der Form zwar der Dampf abgesperrt werden konnte, der Dampfraum dann aber ganz abgekühlt wurde.
Bei der n.euen Construction nun ist die Anordnung getroffen, dafs der Dampferzeuger und der Dampfraum über einander liegen und nur mit einer absperrbaren Durchbohrung verbunden sind, so dafs der Dampfraum auch bei abgesperrtem Dampf heifs bleibt.
B ist der Dampfraum und C der Dampferzeuger. Beide sind durch die Kanäle D und E mit einander verbunden, welche in ein gemeinsames Ventilgehäuse münden. Das Ventilgehäuse enthält das Absperrventil F, das Sicherheitsventil G und das Manometer H, so dafs das Manometer und das Sicherheitsventil immer unter Druck bleiben, mag das Ventil F geschlossen oder geöffnet sein. Der Dampfraum B ist mit einem Halse A versehen, in welchem sich der Prefsstempel N' führt. Der Prefsstempel ist mit Muttergewinde versehen, durch welches die Schraube M geht. Der Prefsstempel ist durch einen Stift am Halse A am Drehen verhindert, so dafs er beim Drehen der Schraube M sich hebt oder senkt. Damit kein Dampf durch die Schraube M entweichen kann, ist um dieselbe unter der Stopfbüchse eine starke Feder F gelegt, welche die Schraube mit einem Wulst fest gegen die Stopfbüchse preist. Durch das Ventil K mit Trichter wird der Dampferzeuger gespeist und durch das Ventil / der Dampfraum entwässert. Der Dampfraum ist durch einen Deckel 1 verschlossen. Der Deckel besteht aus drei Theilen: einer runden Platte ι mit Wulst /, welche in eine entsprechende Nuth des Gefäfses pafst und mit einem runden Ansatz 2 versehen ist, mit welchem die Platte in den Hals eines dreitheiligen Bügels eingesetzt ist, aus einem dreiarmigen Bügel O mit den Armen abc, welche über excentrische Ansätze def greifen, und einem cylindrischen Ansätze, mit welchem sich der Bügel in dem dritten Theil, einem einarmigen Bügel S1, dreht. Der Bügel S1 ist um den Stift 7 drehbar. Durch den Ansatz des Bügels O geht eine Schraube L, welche die Platte ι gegen das Gefäfs preist. Der Verschlufs des Deckels wird dadurch herbeigeführt, dafs die Arme abc über die Ansätze d ef durch Drehen des Bügels ο nach rechts geschoben werden.
Die bisher bei Vulcanisirapparaten angewendeten Formen bestanden aus Untertheil und Deckel, welche durch den Prefsstempel auf

Claims (1)

  1. einander gehalten wurden. Beim Lüften des Stempels verschob sich die Form leicht zum Nachtheil des herzustellenden Gegenstandes. Um dies zu verhindern, construirt der Erfinder die Form aus einem Untertheil U mit zwei gegenüberliegenden Vorsprüngen m m und zwei Führungen h h. In die Führungen h h pafst ein Deckel X mit seinen Vorsprüngen g g, und über den Deckel wird nach dem Füllen der Form die Platte V gelegt,- welche an zwei Federn yy die Klauen \\ trägt.
    Durch den Druck der Presse wird die Form fest verschlossen, da infolge desselben die Klauen \ % über die Vorsprünge m m greifen, welche dann selbst beim Lüften der Schraube die Form fest zusammenhalten.
    Patenτ-Ansprüche:
    i. Ein Vulcanisirapparat, bei welchem der Dampferzeuger C (Fig. i) und der Dampfraum B durch eine Wand von einander getrennt und durch die Bohrungen D und E so mit einander verbunden sind, dafs der Dampf sowohl bei geöffnetem wie geschlossenem Ventil F in Verbindung mit dem Sicherheitsventil G und Manometer H bleibt..
    Bei dem unter i. angegebenen Apparate eine Verschlufsthür des Dampfraumes (Fig. 2 und 3), welche aus der Scheibe 1, dem dreiflügeligen Bügel O mit den Armen abc, den excentrischen Vorsprüngen d ef, dem Bügel S1 und der Prefsschraube L besteht. Bei dem unter 1. angegebenen Apparate die Dichtung der Prefsschraube M (Fig.. 1) durch Pressen eines Bundes derselben mittelst einer Feder P gegen die Stopfbüchse. Bei dem unter 1. angegebenen Apparate eine Form (Fig. 6 bis 11), welche aus einem Untertheil U besteht, in welchen der Deckel J?" (Fig. 10) geführt und bei welcher der letztere durch zwei an der Platte V und den Federnyy angebrachte Klauen \\ mit dem Untertheil fest verbunden wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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